ABB-Antriebe sparen Rekordwert von 310 Millionen Megawattstunden Strom

Energieeinsparung entspricht dem Verbrauch von 75 Millionen EU Haushalten

Zürich, Schweiz, 11. Juni 2012 – ABB hat die jährlichen Einsparungen veröffentlicht, die mit den installierten Antrieben des Unternehmens weltweit erzielt werden. Danach sparten ABB-Antriebe im Jahr 2011 rund 310 Millionen Megawattstunden (MWh) Energie ein – ein Anstieg von 19 Prozent gegenüber dem Vorjahr [1] .

Die Einsparungen der ABB-Antriebe entsprechen einer Leistung von 30 Kernreaktoren, womit der jährliche Strombedarf von 75 Millionen Haushalten in der Europäischen Union gedeckt werden kann [2] .

Antriebe regeln die Drehzahl von Elektromotoren, die für rund 25 Prozent des gesamten weltweiten Stromverbrauchs in der Industrie verantwortlich zeichnen.

Die 2011 mit ABB-Antrieben erzielten Einsparungen entsprechen bei Energieerzeugung mit fossilen Energieträgern CO2-Emissionen im Umfang von 260 Millionen Tonnen. Die Einsparung der Energiekosten entspricht rund 34 Milliarden US-Dollar [3] .

„Es besteht noch immer enormes Einsparungspotenzial, da bisher nur rund 10 Prozent aller Industriemotoren mit Antrieben ausgerüstet sind“, erklärt Ulrich Spiesshofer, Leiter der Division Industrieautomation und Antriebe von ABB. „Ein effizienterer Energieeinsatz bietet auf absehbare Zeit noch immer das grösste sofort nutzbare Potenzial für die Reduzierung von Energieverbrauch, Energiekosten und Emissionen.“

Elektromotoren haben ein breites Einsatzfeld in der Industrie. Sie werden beispielsweise für Pumpen, Ventilation, oder Fliessbänder eingesetzt.

Die jährliche Einsparungsschätzung von ABB beruht auf einem Vergleich des durchschnittlichen Stromverbrauchs von Geräten mit und ohne Antrieb. Viele Elektromotoren, die nicht mit Antriebstechnik ausgestattet sind, laufen fortwährend bei maximaler Drehzahl und werden einfach gedrosselt, wenn weniger Leistung gebraucht wird.

Der Energieverbrauch macht 92 bis 95 Prozent der Lebenszykluskosten eines Motors aus, abhängig von seiner Grösse. Daher amortisiert sich ein Antrieb in der Regel schon in weniger als zwei Jahren aus.

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[1] Schätzungen ABB

[2] Durchschnittlicher Stromverbrauch von EU-Haushalten, Quelle: IEA World Energy Outlook 2011

[3] Bei durchschnittlichen EU-Strompreisen für Industriekunden von 2011

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