ABB erhält Auftrag für grösstes Elektrobus-Projekt in Norwegen

ABB liefert Schnellladestationen für Elektrobusse zwei verschiedener Hersteller in einem einzigartigen Projekt zur vollständigen Elektrifizierung des ÖPNV der Stadt Trondheim im Jahr 2019.

Die norwegische Stadt Trondheim, ehemalige Wikinger-Hauptstadt, heute bekannt als die Technologiehauptstadt des Landes, macht einen weiteren grossen Schritt auf dem Weg zur Elektrifizierung ihrer öffentlichen Verkehrsmittel. Mit der Anschaffung von 35 rein elektrischen Bussen – 25 von Volvo, 10 von Heuliez – die vier Linien bedienen werden, wird Trondheim über die grösste Elektrobusflotte des Landes verfügen.

Bei diesem einzigartigen Projekt sollen rein elektrisch betriebene Busse verschiedener Hersteller erstmalig die gleiche Ladeinfrastruktur benutzen: die Heavy Vehicle Chargers (HVC) von ABB. Betrieben werden die Busse in Trondheim von Tide Buss im Auftrag der Bezirksverwaltung Trøndelag.

„Dank der Zusammenarbeit mit ABB können wir Betreibern verschiedener Netze eine hochwertige und zuverlässige Lösung für die gleichzeitige und gemeinsame Nutzung der Infrastruktur bieten“, sagte Per Olav Hopsø, Leiter des Verkehrsausschusses bei der Bezirksverwaltung Trøndelag. „Damit sind nicht nur Grössenvorteile und eine gute Kapitalrendite verbunden, die Lösung ist auch ein entscheidender Schritt auf unserem Weg hin zu einer erstklassigen, modernen Infrastruktur für unsere Region. Mit der Unterstützung innovativer Unternehmen wie ABB wird die Stadt Trondheim bald über ein öffentliches Verkehrssystem ganz ohne fossile Brennstoffe verfügen.”

Die Ladestationen HVC 450P von ABB mit einer Ladeleistung von 450 kW können eine Batterie innerhalb von drei bis sechs Minuten aufladen. Sie sind mit dem Ladesystem OppCharge ausgerüstet, bei dem über Stromabnehmer eine konduktive Verbindung zwischen Ladestation und Bus hergestellt wird. Die Ladestationen werden an den Endstellen von vier Linien eingerichtet, die jeweils 12 bis 15 Kilometer lang sind und auch einige abgelegene Orte bedienen. Die Busse werden jeweils am Ende der Strecke während der Wendezeit aufgeladen. Bei einer Vorstellung der Technologie im letzten September in Grossbritannien hat ABB die Aufladung eines rein elektrischen Busses an einer OppCharge-Ladestation vorgeführt. Verwendet wurde dabei das Volvo-Modell, das in Trondheim zum Einsatz kommen wird.

„Dies ist ein grossartiges Beispiel dafür, wie unsere Produkte zu Grossprojekten unter Beteiligung verschiedener Hersteller beitragen können, weil ABB konsequent auf die Entwicklung standardisierter Technologien setzt“, sagte Tarak Mehta, Leiter der ABB-Division Elektrifizierungsprodukte. „Wir sind stolz darauf, dass wir gemeinsam mit Tide Buss eine starke Infrastruktur für die elektromobile Zukunft von Trondheim liefern dürfen. Wir verzeichnen generell eine immense Nachfrage nach unseren marktführenden Ladelösungen für Elektrofahrzeuge.“

Die Ladestationen sind Teil des ABB Ability™-Portfolios vernetzter Lösungen und bieten Betreibern die Möglichkeit der Fernüberwachung und -konfiguration sowie der proaktiven Instandhaltung, um maximale Verfügbarkeit zu gewährleisten.

Die Ladestationen HVC 450P werden im Februar 2019 geliefert und sollen im August desselben Jahres in Betrieb gehen.

Mit dem Trondheim-Auftrag setzt ABB ihr Engagement für nachhaltige Elektromobilität fort. Beim Weltwirtschaftsforum im Januar in Davos hat das Unternehmen seine Schnellladestationen bereits vorgeführt. Auch der Vertrag mit Formel E, der weltweit ersten rein elektrischen internationalen FIA-Rennserie, unterstreicht das kontinuierliche Bemühen von ABB um die Förderung sauberer Elektrofahrzeuge.

ABB (ABBN: SIX Swiss Ex) ist ein global führendes Technologieunternehmen in den Bereichen Elektrifizierungsprodukte, Robotik und Antriebe, industrielle Automation und Stromnetze mit Kunden in der Energieversorgung, der Industrie und im Transport und Infrastruktursektor. Aufbauend auf einer über 130-jährigen Tradition der Innovation gestaltet ABB heute die Zukunft der industriellen Digitalisierung mit zwei klaren Leistungsversprechen: Strom von jedem Kraftwerk zu jedem Verbrauchspunkt zu bringen sowie Industrien vom Rohstoff bis zum Endprodukt zu automatisieren. Um zu einer nachhaltigen Zukunft beizutragen, verschiebt ABB als namensgebender Partner der FIA Formel E Rennsportserie die Grenzen der Elektromobilität. Das Unternehmen ist in mehr als 100 Ländern tätig und beschäftigt etwa 135.000 Mitarbeitende. www.abb.com

Hinweis: Dies ist eine Übersetzung der englischsprachigen Pressemitteilung von ABB vom 28. Februar 2018, die Sie unter www.abb.com/news abrufen können. Im Falle von Unstimmigkeiten gilt die englische Originalversion.

Kontakt: Media Relations, media.relations@ch.abb.com, +41 43 317 71 11

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