Anti-Dumping und Emissionshandel im Fokus: Europa-Abgeordnete Renate Sommer bei  ArcelorMittal in Duisburg

Duisburg, 4. Dezember 2015 -  Der Klimawandel steht nicht nur beim UN-Klimagipfel in Paris auf der Tagesordnung: Effiziente und emissionsarme Produktion für eine nachhaltige Zukunft ist auch bei ArcelorMittal ganz oben auf der Agenda.  Die neue Drahtstraße in Ruhrort ist ein gutes Beispiel für Effizienz. Sie spart pro Jahr rund 20 000 Tonnen CO2 ein im Vergleich zur Vorgängerstraße in Hochfeld. Davon überzeugte sich Renate Sommer, CDU-Abgeordnete aus Nordrhein-Westfalen im Europaparlament, bei einem Besuch vor Ort.

Mit dem aktuellen Vorschlag der EU-Kommission zur Reform des Emissionsrechtehandels  drohen dem Duisburger Werk wie auch dem Stahlstandort Deutschland untragbare Zusatzkosten, die eher zu einer Abwanderung der Stahlindustrie aus der EU als zu einer effizienteren Produktion führen. Zwischen 2021 und 2030, der nächsten Handelsperiode für Zertifikate, belaufen sich diese Zusatzkosten auf bis zu eine Milliarde Euro im Jahr 2030 für die deutsche Stahlindustrie.  „Wir brauchen in Europa einen funktionstüchtigen Emissionshandel, um dauerhaft Industrie-Emissionen zu reduzieren. Dafür ist es notwendig, dass die Industrie faire Bedingungen erhält.  Auch in den kommenden Jahren ist eine kostenlose Zuteilung von Zertifikaten für Branchen wie Stahl wichtig. Wir werden uns dafür einsetzen, dass der Emissionshandel so gestaltet wird, dass die Industrie in Deutschland – und Stahl spielt dabei in Nordrhein-Westfalen eine große Rolle – auch in Zukunft wettbewerbsfähig bleibt“, erklärt Renate Sommer.

Im Gespräch mit Werkschef Paul Tetteroo und Country Manager André Körner diskutierte die Politikerin die angestrebte Reform des Emissionshandels ebenso wie die aktuelle Marktsituation in der EU, die von steigenden chinesischen Billig-Importen gekennzeichnet ist. Dazu kommt, dass Stahl-Importe aus China mehr CO2-Emissionen aufweisen, als die Produktion derselben Menge in Europa haben würde.

Chinesische Importe führen derzeit zu einem Verdrängungswettbewerb in bislang unbekanntem Maß. Staatliche Subventionen, Nachfrageeinbruch in China sowie massive Überkapazitäten führen dazu, dass chinesische Anbieter ihre Stähle in Europa zu einem Preis weit unterhalb der Herstellungskosten anbieten. Zu diesem unfairen Preiswettbewerb kommt noch die Forderung nach der Verleihung des Marktökonomiestatus seitens Chinas. Würde die EU das Land als Marktwirtschaft vor der WTO anerkennen, hätte kein europäischer Stahlhersteller mehr die Möglichkeit, gegen unfaire Importe vorzugehen.
Die steigende Zahl der chinesischen Billigimporte führt in der deutschen Stahlindustrie zu so hohem Druck, dass bereits wieder über  Kurzarbeit gesprochen wird. „Anti-Dumping-Maßnahmen in der EU müssen schneller greifen, damit unfaire Importe keine Chance mehr haben. Zudem muss klar sein, dass der Marktwirtschaftsstatus für China keine Option ist, solange das Land die Bedingungen nicht erfüllt – und das ist nicht der Fall“, betont André Körner.

Pressekontakt: Arne Langner, +49 221 5729 219, arne.langner@arcelormittal.com

Über ArcelorMittal

Deutschland

Mit einem Produktionsvolumen von rund 7 Millionen Tonnen Rohstahl ist ArcelorMittal einer der größten Stahlhersteller Deutschlands. Auto-, Bau- und Verpackungsindustrie gehören ebenso zum Kundenkreis wie der Bereich Haushaltswaren. Das Unternehmen betreibt vier große Produktionsstandorte in Deutschland. Dazu gehören zwei integrierte Flachstahlwerke in Bremen und Eisenhüttenstadt sowie zwei Langstahlwerke in Hamburg und Duisburg. Außerdem unterhält ArcelorMittal ein stark ausgeprägtes Vertriebsnetz in Deutschland und verfügt über sieben Schneid-Servicezentren sowie 16 Distributionszentren. ArcelorMittal beschäftigt in Deutschland mehr als 9.000 Angestellte.

http://deutschland.arcelormittal.com

Weltweit

ArcelorMittal ist das weltgrößte Stahl- und Bergbauunternehmen; es ist in über 60 Ländern präsent und industriell in mehr als 20 Ländern aufgestellt. Unserer eigenen Philosophie folgend, sicheren und nachhaltigen Stahl zu produzieren, sind wir der führende Lieferant von Qualitätsstahl auf den bedeutenden globalen Stahlmärkten, wie Automobilindustrie, Baubranche, Haushaltsgeräte-Markt und Verpackungsindustrie, mit Forschung und Entwicklung von Weltklasseformat und herausragenden Vertriebsnetzen. Dank unserer zentralen Werte wie Nachhaltigkeit, Qualität und Leadership gehen wir verantwortungsvoll mit Gesundheit, Sicherheit und Wohlbefinden unserer Mitarbeiter, Auftragnehmer und Gemeinschaften, in denen wir tätig sind, um.

Für uns ist Stahl der Grundstoff des Lebens, da er sich im Mittelpunkt unserer modernen Welt befindet – gleich, ob es sich um Eisenbahnen, Autos oder Waschmaschinen handelt. Wir forschen und produzieren tatkräftig in den Bereichen Stahltechnologien und –lösungen, die viele der von uns in unserem täglichen Leben eingesetzten Produkte und Komponenten energieeffizienter machen.

Wir sind einer der fünf weltweit größten Produzenten von Eisenerz und metallurgischer Kohle, und unsere Bergbautätigkeiten stellen einen wichtigen Bestandteil unserer Wachstumsstrategie dar. Mit unserem geografisch breiten  Portfolio an Eisenerz- und Kohlevorkommen sind wir strategischso  aufgestellt, dass wir unser Stahlwerksnetz  und den externen globalen Markt bedienen können. Während unsere Stahlwerke gleichzeitig wichtige Abnehmer sind, nehmen unsere auf den externen Markt ausgerichteten Lieferungen mit unserem Wachstum zu. Der Umsatz von ArcelorMittal betrug im Jahr 2014 insgesamt 79,3 Mrd. Dollar, die Rohstahl-Produktion lag bei 93,1 Mio. Tonnen, wobei die Eisenerzproduktion 63,9 Mio. Tonnen erreichte. ArcelorMittal ist an den Börsen in New York (MT), Amsterdam (MT), Paris (MT), Luxemburg (MT) und an den spanischen Börsen Barcelona, Bilbao, Madrid und Valencia (MTS) notiert.

http://corporate.arcelormittal.com

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DeutschlandMit einem Produktionsvolumen von rund 7 Millionen Tonnen Rohstahl ist ArcelorMittal der einer der größten Stahlhersteller Deutschlands. Auto-, Bau- und Verpackungsindustrie gehören ebenso zum Kundenkreis wie der Bereich Haushaltswaren. Das Unternehmen betreibt vier große Produktionsstandorte in Deutschland. Dazu gehören zwei integrierte Flachstahlwerke in Bremen und Eisenhüttenstadt sowie zwei Langstahlwerke in Hamburg und Duisburg. Außerdem unterhält ArcelorMittal ein stark ausgeprägtes Vertriebsnetz in Deutschland und verfügt über sieben Schneid-Servicezentren sowie 16 Distributionszentren. ArcelorMittal beschäftigt in Deutschland mehr als 9.000 Angestellte. http://deutschland.arcelormittal.com WeltweitArcelorMittal ist das weltgrößte Stahl- und Bergbauunternehmen; es ist in über 60 Ländern präsent und industriell in mehr als 20 Ländern aufgestellt. Unserer eigenen Philosophie folgend, sicheren und nachhaltigen Stahl zu produzieren, sind wir der führende Lieferant von Qualitätsstahl auf den bedeutenden globalen Stahlmärkten, wie Automobilindustrie, Baubranche, Haushaltsgeräte-Markt und Verpackungsindustrie, mit Forschung und Entwicklung von Weltklasseformat und herausragenden Vertriebsnetzen. Dank unserer zentralen Werte wie Nachhaltigkeit, Qualität und Leadership gehen wir verantwortungsvoll mit Gesundheit, Sicherheit und Wohlbefinden unserer Mitarbeiter, Auftragnehmer und Gemeinschaften, in denen wir tätig sind, um. Für uns ist Stahl der Grundstoff des Lebens, da er sich im Mittelpunkt unserer modernen Welt befindet – gleich, ob es sich um Eisenbahnen, Autos oder Waschmaschinen handelt. Wir forschen und produzieren tatkräftig in den Bereichen Stahltechnologien und –lösungen, die viele der von uns in unserem täglichen Leben eingesetzten Produkte und Komponenten energieeffizienter machen. Wir sind einer der fünf weltweit größten Produzenten von Eisenerz und metallurgischer Kohle, und unsere Bergbautätigkeiten stellen einen wichtigen Bestandteil unserer Wachstumsstrategie dar. Mit unserem geografisch breiten Portfolio an Eisenerz- und Kohlevorkommen sind wir strategischso aufgestellt, dass wir unser Stahlwerksnetz und den externen globalen Markt bedienen können. Während unsere Stahlwerke gleichzeitig wichtige Abnehmer sind, nehmen unsere auf den externen Markt ausgerichteten Lieferungen mit unserem Wachstum zu. Der Umsatz von ArcelorMittal betrug im Jahr 2014 insgesamt 79,3 Mrd. Dollar, die Rohstahl-Produktion lag bei 93,1 Mio. Tonnen, wobei die Eisenerzproduktion 63,9 Mio. Tonnen erreichte. ArcelorMittal ist an den Börsen in New York (MT), Amsterdam (MT), Paris (MT), Luxemburg (MT) und an den spanischen Börsen Barcelona, Bilbao, Madrid und Valencia (MTS) notiert. http://corporate.arcelormittal.com

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