Autoliv entwickelt neue Technologie - Fahrzeugstabilitätskontrolle und Airbagelektronik werden zusammengebracht

(Stockholm, 22. 09.2006) --- Autoliv Inc. Autoliv Inc., weltweit führender Hersteller von Sicherheitssystemen für Fahrzeuge, hat den Auftrag zur Entwicklung und Produktion einer neuartigen Sicherheitselektronik bekommen. Diese neu entwickelte Technologie integriert die Fahrdynamiksensoren für das Fahrzeugstabilitätsprogramm ESP in die Airbag Kontrolleinheit. Diese weltweit erstmals eingesetzte Elektronikarchitektur verringert die Komplexität und spart erhebliche Kosten für diese Sicherheitssysteme ein.

Bis jetzt war Autoliv noch nicht im schnell wachsenden Markt für Fahrzeugstabilitätsprogramme (ESP) aktiv. Autoliv tritt nun mit einer überzeugenden Technologie in diesen Markt ein, die mit Beginn des Modelljahres 2009 in Neufahrzeuge Verwendung finden wird. „Viele Fahrzeughersteller sind interessiert an unserer neuen Kosten sparenden Technologie, und unsere Wettbewerber werden sicherlich versuchen so schnell wie möglich uns zu folgen.“ sagt Steve Fredin, Autoliv’s Vize Präsident Technik. „Der Entwicklungsvertrag für die neue Elektronikarchitektur könnte der Startpunkt für einen Trend sein, dass aktive Fahrzeugsicherheitssysteme wie ESP, und passive Systeme wie Airbags und Gurtstrammer, zusammen angesteuert werden“. Hintergrundinformation In den USA kommen jedes Jahr 10.000 (Verkehrsteilnehmer) durch Überschläge mit Ihrem Fahrzeug ums Leben, dies entspricht einem Viertel aller Todesopfer im Straßenvehrkehr. Die Amerikanische Verkehssicherheitsbehörde NHTSA schlägt daher vor, ab 2009 Neufahrzeuge standardmäßig mit ESP auszurüsten. Schon jetzt wurden und werden eine schnell ansteigende Zahl von neuen Fahrzeugen mit einem Elektronischen Stabilitätsprogramm (ESP) und Seiten (Kopf) Airbags ausgestattet. Das ESP soll in Grenzsituationen dem Fahrer helfen, die Kontrolle über das Fahrzeug zu behalten. Die Airbags hingegen schützen die Insassen, wenn ein Überschlag, trotz ESP, unabwendbar ist. Aktuell haben aktive Systeme (ESP) und passive Sicherheitssysteme (Airbags, Gurtstrammer) individuelle Sensoren und elektronische Kontrolleinheiten. Die Steuerung des Stabilitätsprogramms (ESP) ist oft außerhalb des Passagierraums platziert. Die dynamischen Bewegungssensoren des ESP befinden sich hingegen nahe der Airbag Kontrolleinheit, üblicherweise am Schwerpunkt des Fahrzeugs platziert. Es liegt also nahe, beide Systeme zu integrieren. Die ESP Bewegungssensoren und die Airbag ECU beinhalten überflüssige/ überzählige Sensoren, Mikroprozessoren, Platinen, Stromversorgungen, Gehäuse etc. Durch Eliminierung dieser überflüssigen/mehrfach vorhandenen Bauteile können entscheidende Kosteneinsparungen erzielt werden. Darüber hinaus wird die Verkabelung und Einbau bei Fahrzeugmontage einfacher und schneller. Kontakt für Fragen: Franz-Xafer Obesser, Autoliv Elektronics, Dachau Tel. +49-8131-2958627 Anfragen für Bildmaterial (High-Resolution) an: Pernilla.Eklund@autoliv.com, +46-8-587 20 614

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