Autoliv investiert in China

Kauf der verbleibenden Anteile eines Joint Ventures geplant

(Stockholm, 18. Oktober 2007) --- Autoliv Inc. (NYSE: ALV and SSE:ALIV), weltweit führender Hersteller von Sicherheitssystemen für Fahrzeuge, hat sich über den Kauf der verbleibenden 41% Anteile der bereits zu 59% in Autoliv Besitz befindlichen Firma Autoliv (Changchun) Maw Hung Vehicle Safety Systems für fast 14 Mio US$ geeinigt. Das Joint Venture, eines von neun Autoliv Produktionsstätten in China, stellt hauptsächlich Sicherheitsgurte her.

Der Kauf unterliegt dem üblichen staatlichen Genehmigungsverfahren.

Das Joint Venture in Changchun in Nord-China wurde 2002 gegründet, um Insassenschutzsysteme vorwiegend an FAW – Volkswagen Jetta, Audi A6 und First Automotive Works – zu liefern. Das Geschäft entwickelte sich schnell und in diesem Jahr beschäftigt das J.V. 170 Mitarbeiter und erwartet einen Umsatz von 50 Mio US$. Alle Werke zusammengenommen erwartet Autoliv für 2007 in China einen Gesamtumsatz von 260 Mio US$, eine Steigerung von mer als 40% im Vergleich zum Vorjahr.

Autoliv betreibt Produktionsstätten im Raum Shanghai: ein Werk für Sicherheitsgurte und Airbags, das sowohl für den heimischen Markt als auch für den Export produziert, eine Weberei für Gurtbänder sowie drei kürzlich eröffnete Werke für Elektronik, Gasgeneratoren und Lenkräder. Die drei verbleibenden Werke der insgesamt neun chinesischen Autoliv-Niederlassungen in Changchun, Nanjing und Guangzho produzieren Sicherheitsgurte. Letzteres beliefert vorwiegend japanische Automobilhersteller in China und Japan.

Die Fahrzeugproduktion in China wuchs im letzten Jahr auf 5,5 Mio Fahrzeuge an, bis zum Jahr 2012 wird eine Verdoppelung auf 11 Mio erwartet. Darüber hinaus werden chinesische Fahrzeuge zunehmend mit Airbags und fortschrittlicheren Gurtsystemen ausgestattet.

Kontakt für Fragen:
Jan Carlson, President and CEO, Autoliv Inc. +46-8-587 20 600
Georg Chang, President Autoliv China. +86-21-691 69699

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