Autoliv Werk durch Brand zerstört - Bandstopp bei Automobilhersteller verhindert

(Stockholm, Schweden, 4. Januar 2010) – – – Bei Autoliv Inc. (NYSE: ALV and SSE: ALIV), weltweit führendem Hersteller von Sicherheitssystemen für Fahrzeuge – – – gab es in Tunesien einen Brandfall, das Gebäude eines der Haupt-Produktionsstätten für Lenkräder für die europäische Automobilindustrie wurde dabei komplett zerstört. Das Feuer brach während der Weihnachtsfeiertage bei Reparaturarbeiten aus. Glücklicherweise gab es keine Toten oder Verletzten zu beklagen. Die Produktion musste jedoch umgehend in andere Werke verlegt werden, bevor die Fahrzeughersteller Ihre Montagelinien in dieser Woche wieder aufnehmen.

Am 26. Dezember ist im Lenkradwerk von Autoliv Inc. in El Nadhour, Tunesien, ein Feuer ausgebrochen. Es wurde vermutlich durch Schweißarbeiten ausgelöst, die während der Weihnachtsfeiertage, an denen das Werk geschlossen war, am Gebäude durchgeführt wurden. Das Werk produziert Lenkräder für mehr als 25 unterschiedliche Fahrzeugmodelle und liefert ca. 12% der gesamten Lenkradproduktion für die europäische Automobilindustrie. Die Lenkräder werden Just-in-Time geliefert und eigens für jedes Fahrzeugmodell mit modellspezifischen Werkzeugen hergestellt. Die Produktionsanlagen sind durch das Feuer zerstört worden. Dennoch, nahezu alle entscheidenden Werkzeuge wurden nach dem Feuer aus den Trümmern geborgen und dank des schnellen und entschlossenen Eingreifens der Autoliv Mitarbeiter gerettet. Die meisten der geborgenen Formungs- und Beschäumungs-Werkzeuge (insgesamt mehr als 100 Stück) wurden in das Autoliv Hauptwerk für Lenkräder, nach Poitiers, Frankreich, gebracht. Dort stehen die richtige Maschinerie und Know-How bereit. Nachdem über das Wochenende abschließende Tests durchgeführt wurden, laufen Werkzeuge und Maschinen nun in voller Produktion, d.h. in 2 bis 3 Schichten. Ca. 30 Mitarbeiter aus Tunesien werden vorübergehend nach Poitiers transferiert werden, um Ihre französischen Kollegen zu unterstützen. In einigen wenigen Fällen, in denen Werkzeuge und Ausstattung nicht rechtzeitig geborgen werden konnten, hat Autoliv andere Back-up Lösungen gefunden, so wurden notwendige Apparaturen z.B. auch neu bestellt und so rechtzeitig geliefert, dass eine ununterbrochene Lieferung der Lenkräder gewährleistet ist. Ebenfalls wurden zeitweise stillgelegte Maschinen wieder in Betrieb genommen sowie die Produktionskapazitäten durch zusätzliche Schichten erhöht. Und schliesslich, wenn das Lenkrad eines bestimmten Modelles auch in anderen Autoliv Werken hergestellt wird, wurden in eben diesen Werken während der Neujahrsferien Extraschichten eingerichtet. Der sehr lohnintensive Belederungsprozess wird in El Nadhour bleiben, die Mitarbeiter müssen zunächst in ein angemietetes Gebäude umziehen. Der Nähbetrieb beschäftigt 700 Personen. “Unsere Teams in Frankreich und Tunesien haben einen fantastischen Job gemacht, in vielen Fällen rund um die Uhr gearbeitet, um die Kapazitäten in unseren anderen europäischen Lenkradfabriken zu mobilisieren und hochzufahren“, sagte Jan Carlson, Präsident und CEO von Autoliv. „Unser Rettungsplan läuft und wir arbeiten hart daran, unseren Kunden alle Produkte pünktlich zu liefern, trotz des Feuers“, fügt Carlson hinzu. “Wir sind unseren Kunden, der öffentlichen Hand und natürlich unseren Mitarbeitern, die alle zusammengearbeitet haben, um diese sehr schwierige Situation zu meistern, sehr dankbar”, schließt der CEO. Autoliv hat bereits mit dem Planen für einen Wiederaufbau der Lenkradfabrik begonnen. Das Unternehmen erwartet bereits im Sommer diesen Jahres einen wieder voll funktionstüchtigen Betrieb. Das Unternehmen geht von davon aus, alle Materialschäden durch seine Versicherung ersetzt zu bekommen. Kontakt für Redaktionen: Jan Carlson, President und CEO, + 46 (8) 587 20600 Birgit Degler, Leitung Marketing Autoliv Deutschland, Tel.: +49 (08131) 295-1265

Abonnieren

Dokumente & Links