Von der Wirtschaftlichkeit des Flughafens BER, automatischen U-Bahnen und dem optimalen Fahrplan

Dr. Hans Riegel-Fachpreise für herausragende mathematisch-naturwissenschaftliche Arbeiten an der Freien Universität Berlin verliehen

Die Dr. Hans Riegel-Stiftung Bonn und die Freie Universität haben am Freitag die Dr. Hans Riegel-Fachpreise für Besondere Lernleistungen an Abiturienten in Berlin vergeben. In einer Feierstunde im Fachbereich Physik der Freien Universität wurden die jeweils drei besten Arbei-ten in den Fächern Geographie, Mathematik und Physik ausgezeichnet. Um die Dr. Hans Rie-gel-Fachpreise hatten sich  Abiturienten aus ganz Berlin beworben. Neun talentierte Schülerin-nen und Schüler erhielten Preisgelder in Höhe von insgesamt 3.400 Euro.

Welche wirtschaftliche Bedeutung hat der Flughafen BER für die Region? Sind automatische und fahrerlose U-Bahnen sicherer und schneller? Und wie berechnet man den besten Fahrplan für Busse und Bahnen? Diese und andere Fragen bearbeiteten die Berliner Abiturienten. Die faszinierendsten und am meisten überzeugenden Antworten zeichnete eine Jury der Freien Universität aus. Prämiiert wurden nicht nur das Ansammeln und Wiedergeben von Wissen aus den Lehrbüchern, sondern vor allem das Experimentieren und die kritische Auseinandersetzung mit den praktischen Versuchen.

Dr. Reinhard Schneider, Vorstandsvorsitzender der Dr. Hans Riegel-Stiftung, faszinierte die Themenwahl bei den ausgezeichneten Arbeiten: „Mobilität ist gerade in Ballungsgebieten ein hochaktuelles Thema. Bereits Schüler untersuchen die wirtschaftlichen Hoffnungen in Verbin-dung mit dem Großprojekt BER und erforschen die Technik einer automatischen U-Bahn. Jun-ge Menschen nutzen also nicht nur gern die öffentlichen Verkehrsmittel, sondern stellen auch hier die Weichen in Richtung Zukunft.“

Die Preise sind in jedem Fach dotiert mit jeweils 600 Euro für den ersten Platz, 400 Euro für den zweiten Platz und 200 Euro für den dritten Platz. Zudem erhalten die Schulen und Gymnasien der Erstplatzierten einen Sachpreis in Höhe von rund 100 Euro als Anerkennung für die Betreuung durch die jeweiligen Fachlehrer. Dr. Reinhard Schneider, Vorstandsvorsitzender der Dr.-Hans-Riegel-Stiftung, und Professor Volkhard Nordmeier, Leiter des Zentrums für Schulko-operationen der Freien Universität Berlin, übergaben die Auszeichnungen.

Ziel der Stiftung ist es, junge Talente im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich zu för-dern, frühzeitig den Kontakt zur Hochschule herzustellen und auf Fördermöglichkeiten hinzu-weisen. Außerdem wird durch diesen Wettbewerb der Austausch zwischen den Bildungsträgern Schule und Universität unterstützt; begabte Schüler werden so besser gefördert.
Die Schüler erhielten Ihre Auszeichnung von Dr. Reinhard Schneider, dem Vorstandsvorsit-zenden der Dr. Hans-Riegel-Stiftung, und Prof. Dr. Volkhard Nordmeier, dem Leiter des Zent-rums für Schulkooperationen der FU Berlin.

Die diesjährigen Preisträger in Geographie:
1.    Platz: Felix Thoma von Herder-Oberschule mit dem Thema „Der Integrale Taktfahrplan (ITF) – Lässt sich das erfolgreiche Schweizer Modell auf Deutschland“
2.    Platz: Carola Geitner vom Werner-von-Siemens-Gymnasium mit dem Thema „Inwiefern sorgt die touristische Nutzung alpiner Skigebiete für eine nachhaltige Zerstörung natürlicher Ressourcen?“
3.    Platz: David Winkelmann von der John-F.-Kennedy-Schule mit dem Thema „Flughafen Willy Brandt (BER) - Eine Erörterung der wirtschaftlichen Signifikanz des BER für das Umland aus wirtschaftsgeographischer Sicht“

Die diesjährigen Preisträger in Mathematik:
1.    Platz: Lukas Kemmler von der Beethoven-Oberschule mit dem Thema „Sind komplexe Zahlen in der Physik hilfreich oder sogar notwendig?“
2.    Platz: Antonia Hoppe vom Goethe-Gymnasium mit dem Thema „Vor welchen Proble-men sah sich Cardano bei der Lösung kubischer Gleichungen gegenüber?“

Die diesjährigen Preisträger in Physik:
1.    Platz: Nils Engler und Edgar Schubert von der Beethoven-Oberschule mit dem Thema „Aktive galaktische Kerne – Weshalb spielen AGN (active galactic nuclei) in der astro-physikalischen Forschung eine so bedeutende Rolle?“
2.    Platz: Lukas Grätz von der Marie-Curie-Oberschule mit dem Thema „Automatische U-Bahnen – eine gute Alternative zu konventionellem U-Bahn-Betrieb?“
3.    Platz: Kevin Klinik von der Gustav-Heinemann-Schule mit dem Thema „Die Pioneer-Anomalie: Warum ist sie ein Fall für die Thermodynamik?“

Foto: Die Berliner Preisträgerinnen und Preisträger mit den Juroren
© Freie Universität Berlin
Die Nutzung des Bildes ist mit Angabe des Fotografen kostenlos möglich

Peter Laffin; Projektkoordinator „Dr. Hans Riegel-Fachpreise“
Tel.: 0049-228-180 360 86 oder 0049-151-1633 2264;
E-Mail: peter.laffin@hans-riegel-stiftung.com



Dr. Hans Riegel-Stiftung
Die Dr. Hans Riegel-Stiftung unterstützt innovative Bildungskonzepte und Ideen-Wettbewerbe, um aktiv an der Erneuerung der Bildungslandschaft mitzuarbeiten und junge Talente für die Herausforderungen der Zukunft zu stärken. Die ausgelobten Dr. Hans Riegel-Fachpreise fördern und belohnen außergewöhnliche Leistungen in den Naturwissenschaften. 
Ziel der Fachpreise ist, junge Talente im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich zu fördern und frühzeitig den Kontakt zur Hochschule und entsprechenden Fördermöglichkeiten herzustellen. Außerdem wird durch diesen Wettbewerb der Austausch zwischen den Bildungsträgern Schule und Universität unterstützt und so eine bessere Begabtenförderung erreicht.


Hans Riegel
Hans Riegel wurde 1923, in Bonn, als Sohn eines Fabrikanten geboren und besuchte das Aloisiuskolleg in Bad Godesberg. Nach seiner Rückkehr aus amerikanischer Kriegsgefangenschaft übernimmt er zusammen mit seinem Bruder Paul die Geschäftsführung des wiedereröffneten Betriebes. 
Hans Riegel repräsentiert das Unternehmen in der Öffentlichkeit und sorgt stetig für neue Produktentwicklungen. Er erkennt früh, wie er mit geschicktem Marketing die Marke HARIBO etablieren kann.
„HARIBO macht Kinder froh“, so lautete der ursprüngliche HARIBO Slogan seit den 30iger Jahren, der 1960 mit der Erweiterung "...und Erwachsene ebenso" ergänzt wurde. Kinder standen also von Anfang an im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit von Dr. Hans Riegel. 
Mit der Produktion von 100 Millionen Goldbären pro Tag, weltweit, macht er unzählige Kinder glücklich. Doch auch über sein unternehmerisches Engagement hinaus möchte er seine Ideen und Visionen umsetzen. 

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Über uns

Die Dr. Hans Riegel-Stiftung ist eine rechtsfähige öffentliche Stiftung des bürgerlichen Rechts mit Sitz in Bonn. Sie ist gemeinnützig und operativ tätig. Dadurch kann die Dr. Hans Riegel-Stiftung eigene Projekte in langjährigen Kooperationen verwirklichen, was sie von reinen Förderstiftungen unterscheidet. Dies entspricht dem Willen des Stifters, die Gesellschaft nachhaltig positiv mitzugestalten, um zukünftige Herausforderungen zu bewältigen und Innovation zu fördern. "HARIBO macht froh" - das galt auch für Dr. Hans Riegel selbst, denn die HARIBO-Begeisterung junger Menschen erfüllte ihn stets mit Glück. Seine Stiftung soll daher insbesondere jungen Menschen etwas zurückgeben und sie bei der Gestaltung ihrer Zukunft fördern. Als produzierendem Unternehmer waren dem Stifter, neben seinem eigenen Fachgebiet der Betriebs- und Volkswirtschaftslehre, besonders die Ingenieur- und Naturwissenschaften nahe. Ohne Technologie gäbe es schließlich keine Produkte, die der passionierte Marketing- & Vertriebs-Experte hätte vermarkten können. In der Tat sind die Ingenieurs-, Informatik- und Naturwissenschaften (nicht nur) in Deutschland eine wichtige Basis für zukunftsgerichtete Wettbewerbsfähigkeit und gesellschaftliches Wohl. Der Stiftungs-Fokus liegt konsequenterweise auf der Förderung von Bildung sowie Forschung und Lehre in den sogenannten MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik). Im Geiste des Stifters setzt sich die Dr. Hans Riegel-Stiftung für nachhaltige Förderung und aktives Mitgestalten entlang der gesamten Bildungskette ein. Weiterhin umfasst die Satzung der Stiftung „Bildende Kunst“ und „Mildtätigkeit“. Seit 1987 besteht die Privatstiftung von Herrn Dr. Hans Riegel. Die Gemeinnützigkeit der Stiftung wurde im Jahr 2000 anerkannt. Ziele der Aktivitäten sind die Verbesserung der Bildungsanstrengungen in Deutschland, Talentförderung und die Unterstützung leistungsfähiger Nachwuchskräfte. Die Entwicklung der Stiftung wird von Herrn Dr. Schneider als Vorsitzenden und Herrn Alfter als Geschäftsführer gelenkt. Den Vorstand verstärkt Frau Prof. Henzler, ehemalige Präsidentin der Fachhochschule Koblenz. Dr. Hans Riegel-Fachpreise Seit 2006 verleiht die Dr. Hans Riegel-Stiftung in Zusammenarbeit mit 13 deutschen Universitäten die Dr. Hans Riegel-Fachpreise. Diese zeichnen herausragende vorwissenschaftliche Arbeiten von Schüler/innen der Sekundarstufe II aus. Die Dr. Hans Riegel-Fachpreise belohnen die jeweils drei besten Einreichungen der Schulfächer Biologie, Chemie, Geographie, Mathematik und Physik mit € 600, € 400 bzw. € 200. Die Auswahl über die Sieger/innen obliegt den Juroren der einzelnen Hochschulen. Pro Jahr beteiligen sich mehr als 1.000 deutsche Schüler/innen an den Dr. Hans Riegel-Fachpreisen, von denen pro Jahr ca. 150 Personen Geldpreise im Gesamtwert von knapp € 60.000 erhalten

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Die Schüler erhielten Preisgelder im Gesamtwert von € 3.400
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Die Dr. Hans Riegel-Fachpreise zeichnen die besten wissenschaftlichen Arbeiten Berliner Schüler aus
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