Auto leasen oder kaufen? Die Vor- und Nachteile im Überblick

Lübeck, 28. März 2018. Frühlingszeit ist traditionell Autokaufzeit: Blauer Himmel, sonnige Tage und steigende Temperaturen scheinen bei vielen Deutschen nicht nur die Frühlingsgefühle, sondern auch den Wunsch nach einem neuen Auto zu wecken. Aber muss es gleich ein eigenes Fahrzeug sein oder ist es sinnvoll, das Traumauto zu leasen? Anett Kleistner, Spezialistin für Ratenkredit bei Dr. Klein, stellt drei Varianten der Autofinanzierung vor und erklärt die Vor- und Nachteile.  

Variante 1: Nur Bares ist Wahres
Wer ausreichend Erspartes auf der hohen Kante hat, ist in der Regel gut beraten, das gewünschte neue Auto sofort zu bezahlen. Denn: Die meisten Autohändler gewähren bei einer Barzahlung hohe Rabatte von bis zu zehn Prozent. Mit etwas Verhandlungsgeschick können Käufer zudem oft Zugaben wie Winterreifen oder Sonderausstattungen aushandeln. Immerhin hat der Händler bei Barzahlung den bedeutenden Vorteil, dass er keine unbezahlten Raten im Krankheitsfall oder bei Arbeitslosigkeit des Kunden befürchten muss. 

Barzahlung bedeutet dabei natürlich nicht, dass der Kunde einen Koffer voller Geld auf den Tisch legen muss“, stellt die Spezialistin Kleistner klar. „Es heißt lediglich, dass die gesamte Finanzierungssumme auf einen Schlag beglichen wird. Dies ist nicht nur durch das eigene Ersparte möglich, sondern auch mithilfe eines Ratenkredites.“ Wer das Auto also nicht aus der Portokasse zahlen kann und dennoch den Rabatt nicht verschenken möchte, schließt den entsprechenden Kredit im Vorfeld bei einer Bank ab. „Hier lohnt es sich, die Zinsangebote verschiedener Banken einzuholen, denn ihre Konditionen unterscheiden sich teilweise erheblich“, rät Kleistner. Sie vergleicht für ihre Kunden Angebote von 25 verschiedenen Banken und findet so die optimale Lösung.

Variante 2: Drei, zwei, eins – meins? In Raten zum eigenen Auto
Klassischerweise wird die Ratenzahlung vom Autohändler direkt angeboten. Eine bequeme Lösung mit dem Nachteil, dass in diesem Fall kein „Barzahler-Rabatt“ gewährt wird. Da bei dem sogenannten Autokredit häufig das Fahrzeug selbst die Finanzierung absichert, sind dafür aber meist die Konditionen besser. „Verbraucher müssen die Höhe des Barzahler-Rabatts und die Zinsangebote gegenüberstellen, um zu ermitteln, ob ein Autokredit beim Händler oder ein Ratenkredit bei der Bank für sie die bessere Wahl ist“, weiß Anett Kleistner.

Seit einigen Jahren bieten Autohändler noch eine weitere Finanzierungsvariante an: Die 3-Wege-Finanzierung. Ihr Vorteil besteht darin, dass Fahrzeugnutzer erst nach einer gewissen Frist entscheiden, ob sie das Auto behalten wollen. Zunächst zahlen sie regelmäßige und meist niedrige Raten. Am Ende der Frist bleibt dann ein Restbetrag übrig, der entweder auf einmal beglichen oder durch einen Ratenkredit abgezahlt werden kann. Zwar bietet diese Variante Flexibilität für Unentschlossene, sie ist jedoch trotz niedriger Monatsraten insgesamt deutlich teurer ist als ein klassischer Ratenkredit.

Egal wie die Finanzierung aussieht, das Ergebnis ist am Ende das gleiche: Das gewünschte Auto gehört nach einer gewissen Laufzeit seinem Fahrer. Im Gegensatz zu anderen Investitionen wie etwa in Immobilien, die über die Zeit an Wert gewinnen können, müssen sich die Autobesitzer allerdings im Klaren sein, dass ihr Fahrzeug mit jedem Jahr und jedem gefahrenen Kilometer an Wert verliert. Immerhin wechselt die Mehrheit der Deutschen das Auto erst nach sechs bis zehn Jahren. Ein langer Zeitraum, in dem nach Abzahlung des Kredites keine monatlichen Raten wie beim Leasing fällig werden. Und: Am Ende bleibt immer noch ein eigenes Auto, das einen Geldwert hat, auch wenn er nicht mehr so hoch ist wie am Kauftag.

Variante 3: Auto-Leasing – mieten statt kaufen
Auto-Leasing boomt und das, obwohl es für Privatpersonen in den allermeisten Fällen teurer ist als ein Kauf. Die Gründe für die Popularität liegen auf der Hand: Dank kleiner monatlicher Raten anstelle eines einmalig hohen Kaufpreises können Verbraucher sich deutlich „mehr“ Auto mieten als kaufen. Außerdem müssen sie sich nicht über einen langen Zeitraum auf ein bestimmtes Auto festlegen, sondern steigen einfach nach bestimmten Intervallen auf neuere oder bessere Modelle um. Dienstleistungen wie Wartung, Service oder Kfz-Versicherung lassen sich zusätzlich in den Leasing-Vertrag integrieren. Der Fahrer zahlt dann zwar einen höheren monatlichen Betrag, spart dafür aber Zeit und erhält eine Art „Rundum-Sorglos-Auto“. Und: Selbstständige, die ihr geleastes Auto beruflich nutzen, können von hohen Monatsraten sogar profitieren, denn diese sind steuerlich absetzbar. Während bei der Finanzierung nur die Zinskosten des Darlehens angerechnet werden, lässt sich die Leasingrate in voller Höhe als Betriebsausgabe abschreiben.

Anett Kleistner warnt allerdings: „Wenn das Auto bei der Rückgabe nicht in dem vertraglich vereinbarten Zustand ist oder mehr Kilometer gefahren wurden als angegeben, können sehr hohe zusätzliche Gebühren fällig werden. Bereits bei der Vertragsunterzeichnung sollten Fahrer deswegen unbedingt darauf achten, dass die geschätzten Kilometer realistisch angesetzt und die Rückgabebedingungen nicht zu streng sind.“

Beispielrechnung für einen Volkswagen Passat 1.4 TSI

 Ratenkredit  Kilometer-Leasing
Neuwert des Autos  27.875 €  27.875 €
Laufzeit  48 Monate  48 Monate
Jährliche Fahrleistung  15.000 km  15.000 km
Ratenhöhe  613,62 €  299,48 €
Zinssatz  2,76 %  -
Gesamtaufwand  29.453,79 € (davon 1.578,79 € Zinsen)  14.375,04 €
Ergebnis nach 48 Monaten   Eigenes schuldenfreies Auto  Auto wird wieder abgegeben 

Pressekontakt
Kim Runge
PR & Social Media Managerin

Tel.: +49 (0)451 / 1408 - 9643
Fax: +49 (0)451 / 1408 - 289643
E-Mail: presse@drklein.de

Dr. Klein Privatkunden AG
Hansestraße 14
23558 Lübeck  

Internet: www.drklein.de  
Facebook: www.facebook.com/drkleinag 
YouTube:   www.youtube.com/user/drklein           

Twitter: twitter.com/Dr_Klein_de

Über Dr. Klein
Die Dr. Klein Privatkunden AG ist einer der größten Finanzdienstleister Deutschlands und seit über 60 Jahren erfolgreich am Markt etabliert. Angefangen in der Vermittlung von Finanzierungen in der kommunalen Wohnungswirtschaft in Lübeck baut Dr. Klein seine Expertise kontinuierlich aus und ist mittlerweile deutschlandweit mit rund 550 Beratern vor Ort an über 200 Standorten bundesweit vertreten. Die Spezialisten von Dr. Klein beraten nachhaltig, allumfassend und verständlich in den Bereichen Baufinanzierung, Versicherung, Ratenkredit und Geldanlage. Dank kundenorientierter Beratungskompetenz und vertrauensvollen Beziehungen zu rund 400 Kredit- und Versicherungsinstituten sichert Dr. Klein seinen Kunden stets den einfachsten Zugang zu individuellen Finanzlösungen. Dafür wird das Unternehmen immer wieder ausgezeichnet. Zuletzt als „vorbildlicher Finanzvertrieb“ und zum vierten Mal in Folge mit dem „Deutschen Fairness-Preis“. Dr. Klein ist eine 100%-ige Tochter des an der Frankfurter Börse im SDAX gelisteten technologiebasierten Finanzdienstleisters Hypoport AG.

Tags:

Abonnieren

Medien

Medien