Eingabefrist läuft: Design-Innovationen für die Zukunft gesucht

Noch bis am 15. März läuft die Eingabefrist der Ideen und Skizzen des Electrolux Design Lab 2013. Zum Thema «Inspired Urban Living» wurden drei Kernbereiche als Kategorien definiert: Social Cooking, Natural Air und Effortless Cleaning. Im Lauf des zehnjährigen Bestehens des Design Labs wurde schon eine Vielzahl an innovativen Konzepten präsentiert. Nun wird der Entstehungsprozess der Designkonzepte noch intensiver begleitet und gefördert. Nach einer Vielzahl an inspirierenden Design-Innovationen aus der ganzen Welt sucht der Wettbewerb bereits zum elften Mal die besten Ideen für die Haushalte der Zukunft.

Der Wettbewerb ist eine Plattform für junge Talente. Der neue, mehrstufige Eingabeprozess unterstützt die Teilnehmenden in der Entwicklung der Konzepte. Bis zum 15. März läuft die Eingabefrist für die erste Runde, in der es darum geht, die Idee und dazugehörige Skizze einzureichen. Aus allen Eingaben werden die 100 Besten ausgesucht und der Öffentlichkeit vorgestellt. Das diesjährige Thema «Inspired Urban Living» mit den drei Kernbereichen ist für Electrolux zukunftsweisend, so Thomas Johansson Design Director bei Electrolux: «Mehr als 60 Prozent der Weltbevölkerung werden voraussichtlich bis 2030 in Städten leben. Die Urbanisierung wird ohne Zweifel einen Einfluss darauf haben, wie wir in Zukunft leben. Darum laden wir junge Talente ein, innovative und einzigartige Lösungen zu entwickeln die nachhaltig sind und auf die Bedürfnisse der zukünftigen Benutzer fokussieren».

Social Cooking: Zuhause gemeinsam Kochen
Dass das Thema «Social Cooking» zu einem der Kernbereiche des diesjährigen «Design Lab»-Wettbewerbs gewählt wurde, ist darauf zurückzuführen, dass Kochen als Freizeitbeschäftigung zunehmend an Popularität gewinnt. Immer mehr Menschen verbringen ihre freie Zeit gerne mit der Familie und Freunden zuhause. Stefano Marzano, Chief Design Officer bei Electrolux, kommentiert den zunehmenden Trend: «Für Menschen, die im städtischen Raum leben, ist die Zubereitung von Speisen von der Alltagspflicht zu einer Art von Selbstverwirklichung und Kreativität geworden. Die Zeit des Kochens wird geschätzt, um Zeit mit den Liebsten zu verbringen.» Die Kategorie sucht so nach Ideen für urbane Leute, die gerne kulinarische Erlebnisse teilen, Familie und Freunden eine Freude bereiten und gleichzeitig gesünder essen und hochwertige Nahrungsmittel verarbeiten.

Natural Air: Raumklima beeinflusst Wohlbefinden
Das Bedürfnis nach sauberer und gesünderer Luft in Innenräumen war ausschlaggebend für die zweite Kategorie «Natural Air». Die Luftqualität wirkt sich nicht nur auf die Atmosphäre eines Raumes aus, sondern beeinflusst auch auf unsichtbare Weise unser tägliches Wohlbefinden. Die Veränderungen der Luftqualität im urbanen Raum stellen zunehmend eine Herausforderung dar und das eigene Zuhause wird mit guter Luftqualität noch mehr zum Wohlfühlort. Die Möglichkeit, frische Landluft in die Wohnräume der Stadt zu bringen, ist nur ein Ansatz dieser Kategorie.

Effortless Cleaning: Platz, Zeit und Ästhetik als Herausforderung
Das urbane Leben führt dazu, dass die Platzverhältnisse knapper werden und die Menschen sich an ein Leben in kompakten Wohnverhältnissen anpassen müssen. In der Kategorie «Effortless Cleaning» warten daher spezielle Herausforderungen auf die jungen Talente, wie Stefano Marzano erklärt: «Da der Wohnraum in den Städten immer kompakter und integrierter wird, reduziert sich auch der Platz für Reinigungsgeräte drastisch. Dies erfordert kluge und optisch ansprechende Lösungen. Zudem wünschen die Konsumenten mehr denn je zeitsparende Konzepte. Deshalb sollten sich Designer primär damit befassen, wie sich die täglichen Reinigungsarbeiten vereinfachen lassen».

Design-Innovationen aus zehn Jahren 
Es ist zehn Jahre her, seit Electrolux den ersten «Design Lab»-Wettbewerb lancierte. Seither hat sich die Konsumlandschaft stark weiterentwickelt und eine enorme Fülle an neuen Trends mit sich gebracht. Die Design-Innovationen der vergangenen Design Labs gingen auf diese Veränderungen ein und brachten inspirierende Lösungen für die Haushalte der Zukunft.

Beispiele ausgezeichneter Designlösungen für Küchengeräte:

Impress Fridge (2012): Ben de la Roche, Neuseeland (A)
Impress ist ein Kühlsystem, das sich voll und ganz von konventionellen Systemen unterscheidet. In die Kühlwand können Behälter und Flaschen eingesteckt werden, und zwar ausserhalb, anstatt hinter einer geschlossenen Türe. Das Gerät benötigt weniger Energie, wenn es weniger voll ist, und stellt den Kühlprozess ein, wenn es leer ist. Impress sorgt dafür, dass weniger Essen verschwendet wird und gleichzeitig Platz und Geld gespart werden.

The Snail (2010): Peter Alwin, Indien (B)
TheSnail, Gewinner des Electrolux Design Lab 2011, ist ein tragbares Erhitzungs- und Kochgerät, das auf der Basis magnetischer Induktionsprozesse funktioniert. Das Gerät kann direkt an Töpfe, Pfannen und Tassen angesetzt werden, um deren Inhalt zu erhitzen und macht so platzsparend das Kochen mobil. TheSnail wird mit einer Batterie aus Zuckerkristallen betrieben, die Energie daraus wird in Wärme umgewandelt, womit eine Heizschlange erhitzt wird. Integrierte Sensoren passen Garzeit und Temperatur automatisch an. Ein einfacher Touch Screen hilft bei der Steuerung.

Hwa-Seok (2005): Ki hoon Yoo, Südkorea (C)
Hwa-Seok bedeutet auf Koreanisch «flammender Stein». Es handelt sich dabei um ein schalenförmiges Kochgerät, das im Innern mit Steinen ausgelegt ist und durch elektromagnetische Induktion beheizt und reguliert wird. Dieses Konzept verbindet die Tradition des Kochens auf heissen Steinen mit moderner Technologie. In diesem Gerät können Gemüse, Bohnen oder Fleisch angeröstet werden. Zudem können die Steine entfernt und zum Erhitzen von Wasser oder Suppen verwendet werden. Sogar zum Garen von Fleisch eignet sich dieser «Hot Stone».

Beispiele ausgezeichneter Designlösungen für Luftreinheit:

Aeroball (2012): Jan Ankiersztajn, Polen (D) 
Der Gewinner des Electrolux Design Lab 2012 präsentierte ein revolutionäres Konzept zur Verbesserung der Luftqualität in unseren Lebensräumen. Aeroball ist ein Set aus schwebenden Leuchtkugeln, die die Luft in einem Raum filtern. Gewisse Aeroball-Varianten können zusätzlich Duftnoten abgeben, wenn Filtern nicht ausreicht. Die Aussenhülle der Kugeln absorbiert Tageslicht und leuchtet bei Nacht. Somit gleichen die Kugeln Glühwürmchen, die pausenlos arbeiten, um unsere Atemluft zu verbessern. Sie schweben mithilfe von Helium durch den Raum und sinken zu Boden,
wenn sie ausgetauscht werden müssen.

Foliage (2010): Rami Santala, Finnland (E)
Foliage kann, wie eine Pflanze in einem Wohnraum, auf einen Fenstersims gestellt werden. Foliage produziert allerdings nicht Sauerstoff und Zucker, sondern reinigt und kühlt mittels Sonnenenergie die Luft. Das auch optisch ansprechende Konzept besitzt zudem die Fähigkeit, seine Form und Oberfläche von selbst zu verändern.

Nature Wind  (2007): Bae Won-Ho, Südkorea (F)
Nature Wind ist ein mit Sonnenenergie betriebenes Gerät, das am Fenster befestigt wird und mithilfe einer Reihe von Filtern die Raumluft auffrischt und reinigt. Dazu bläst der mit Solarstrom betriebene Lüfter frische Aussenluft durch einen Bambuskohle-Filter, einen Wasserfilter und schliesslich durch einen Phytonzid-Filter. Phytonzide sind natürliche antibiotische Substanzen, mit denen sich Pflanzen vor schädlichen Insekten und Mikroorganismen schützen.

Beispiele ausgezeichneter Designlösungen für Reinigungsgeräte:

Der Spot Cleaner (2011): Adrian Mankovecky, Slowakei (G)
Ob leidenschaftlicher Backpacker oder Geschäftsreisender: Dieses kleine tragbare Reinigungsgerät begeistert. Der Spot Cleaner, Sieger 2011, macht seinem Namen alle Ehre und ermöglicht dem Benutzer, spezifische Flecken zu reinigen, ohne dass er gleich eine ganze Waschmaschine verwenden muss. Dazu nimmt man die zwei Komponenten auseinander, positioniert sie auf beiden Seiten des Kleidungsstücks und wählt das passende Reinigungsprogramm. Negative Ionen und Dampf frischen die Kleidung auf und entfernen die Flecken. Das mit einer Zucker-Kristall-Batterie betriebene Gerät kann praktisch überall auf der Welt verwendet werden.

e-Wash (2007): Levente Szabó, Ungarn (H)
e-Wash des Siegers 2007 ist eine kompakte Waschmaschine mit einer normalen Waschlastkapazität, die anstelle der üblichen Waschmittel, Waschnüsse verwendet. Die Inspiration zu e-Wash gaben die umweltschädlichen Auswirkungen sowohl des Waschvorgangs als auch der Wachmittelherstellung. Die Seifennuss ist eine organische Pflanze und somit umweltfreundlich. Ferner wurde die Grösse erheblich reduziert, um sich engen Platzverhältnissen anzupassen, ohne dabei die Waschkapazität zu beeinträchtigen.

Dust Mate (2005): Sebastian Alberdi und Gustavo Maggio, Spanien (I)
Dust Mate sieht aus wie ein Paar Sportschuhe, trägt aber im Gegensatz dazu keinen Schmutz in Wohnräume hinein, sondern ist ein Reinigungsgerät. Während des Gehens zieht die Sohle beider Schuhe Staub auf dem Boden an. Dust Mate kombiniert erfolgreich ein innovatives, kompaktes Vakuumgerät mit starken, flexiblen Materialien, um dem Benutzer eine einzigartige, bequeme Putzerfahrung zu bieten, damit das Reinigen zu einer unbewussten Nebentätigkeit des Alltags wird.

Über Electrolux Design Lab
Das Electrolux Design Lab ist ein Design-Wettbewerb für Design-Studenten aus Undergraduate- und Graduate-Programmen weltweit. Er wurde 2003 ins Leben gerufen. 2012 feierte das Design Lab sein zehnjähriges Bestehen. Von Beginn an unterstützte und ermutigte der Wettbewerb junge Designer, innovative Konzepte für das Heim der Zukunft zu entwickeln. Für den diesjährigen Wettbewerb können noch bis zum 15. März 2013 Arbeiten eingereicht werden. Der Sieger wird anlässlich einer Veranstaltung im Oktober 2013 vor einer Jury aus professionellen Experten erkoren. Als erster Preis winken 5’000 Euro und ein sechsmonatiges bezahltes Praktikum in einem globalen Designzentrum von Electrolux. Als zweiten Preis werden 3000 Euro und als dritten Preis 2’000 Euro verliehen. Zudem erhält ein vom Publikum gewählter Gewinner (eingereichte Arbeit mit den meisten Online-Stimmen) 1’000 Euro.

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Electrolux ist einer der führenden Hersteller von Hausgeräten für den privaten und gewerblichen Einsatz. Jedes Jahr kaufen Kunden in über 150 Ländern mehr als 40 Millionen Produkte. Der Schwerpunkt des Unternehmens liegt auf innovativen, durchdachten Geräten, die auf Basis umfassender Konsumentenbefragungen entwickelt werden und so den täglichen, realen Bedürfnissen der Verbraucher entsprechen. Zum Portfolio gehören Kühlschränke, Geschirrspüler, Waschmaschinen, Staubsauger und Herde bekannter Marken wie Electrolux, AEG, Eureka und Frigidaire. 2011 setzte die Gruppe mit ca. 58.000 Mitarbeitern rund 11,3 Mrd. Euro um.

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Electrolux ist ein weltweit führender Hersteller von Hausgeräten für den privaten und gewerblichen Einsatz. Jedes Jahr kaufen Kunden in mehr als 150 Ländern mehr als 40 Millionen Produkte. Der Schwerpunkt des Unternehmens liegt auf innovativen, durchdachten Geräten, die auf Basis umfassender Konsumentenbefragungen entwickelt werden und so den realen Bedürfnissen der Verbraucher und Profis entsprechen. Bekannte Marken wie Electrolux, AEG, Eureka und Frigidaire bilden ein Portfolio aus Kühlschränken, Geschirrspülern, Waschmaschinen, Herden, Klimaanlagen und Kleingeräten, wie zum Beispiel Staubsauger. 2011 setzte Electrolux mit 58.000 Mitarbeitern circa 11,3 Milliarden Euro um.

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