Eine kleine Maschine mit großer Ausstattung – „die“ Lösung für mechanisierte Jungbestandspflege?

Weltpremiere auf der Elmia Wood 2013:

Seit langem wird über die mechanisierte Jungbestandspflege im Wald diskutiert - bisher mit wenig Erfolg! Auf der Elmia Wood 2013 wird ein Weg aus dieser Sackgasse präsentiert: Ein leistungsfähiger Pflegekopf an einer kleinen Basis Maschine.

„Je schlechter die Bedingungen sind, desto besser funktioniert das neue Konzept“, erklärt der Ingenieur Johan Dagman, der diese Behauptung auf der Messe auch beweisen wird.

Dagman ist der Erfinder des ferngesteuerten Ebeavers der auf der SkogsElmia 2011 erstmals vorgestellt wurde. Dagman selbst ist Forstunternehmer und hat die Maschine für seinen eigenen Betrieb zum Einsatz in Energiewäldern entwickelt. „Auf der Messe wurde ich wiederholt gefragt, ob die Maschine auch zur Jungbestandspflege genutzt werden könne“, sagte Dagman. Er entschloss sich daraufhin eine Anbaulösung für die mechanisierte Jungbestandspflege für den Ebeaver zu entwickeln.

Der Prototyp wird zurzeit in den Wäldern von Karlsborg in Zentralschweden eingesetzt. Rein äußerlich sieht der Ebeaver genauso aus wie bisher - lediglich am Ausleger sitzt jetzt ein bewährter Pflegekopf der finnischen Firma Mense, der eigentlich an großen Harvestern verwendet wird.

Große Vorteile zeichnen sich ab:

„Eine 15-Tonnen schwere Basis Maschine kann nicht in sumpfigen Gebieten zur Pflege dichten Aufwuchses eingesetzt werden. Aber genau dort bringt die mechanisierte Pflege die größten Gewinne“, erklärt Dagman.

Er sagt weiterhin, dass die manuelle Pflege auf schwierigen Standorten im Vergleich zu Flächen mit festem Untergrund fünf- bis sechsmal so lange dauert. Unter einfachen Bedingungen ist deshalb der Freischneidereinsatz immer noch effizienter als Maschinen.

In schwierigerem Gelände wäre aber eine leichte Basis Maschine mit ausreichend kräftiger Hydraulik und mit einem leistungsfähigen Pflegekopf die zweckmäßigere Lösung.

Deshalb konzentriert sich seine weitere Entwicklung auf das Fein-tuning der Hydraulik des Ebeavers und des Aggregates, mit dem Ziel, den Energieverlust zu minimieren.

Kraftvolle Hydraulik

„Jetzt haben wir eine Hydraulik Pumpe, die 240 bar Druck und 96 Liter die Minute liefert, “ sagt Dagman.

Genauso wichtig ist die leichte Beweglichkeit der Maschine. Der neue Ebeaver hat mit dem Pflegeaggregat ein Gesamtgewicht von 2.400 kg und kann auf einem Anhänger von jedem Pickup Truck – übliche Fahrzeugausstattung schwedischer Forstunternehmer – transportiert werden.

Es gibt noch ein wenig Detailarbeit bis zur Weltpremiere auf der Elmia 2013, aber Dagman und seine Kollegen sind bereits so weit, dass der Prototyp schon heute vielversprechende Arbeitsergebnisse liefert.

Das Projekt wird mit großem Interesse von den schwedischen Energiekonzernen Eon, Vattenfall, Fortum und Svenska Kraftnät verfolgt.
„Die Firmen sehen in der Neuentwicklung einen vielversprechenden Ansatz um Zeit und Geld bei der Pflege der Stromleitungswege zu sparen. Darüber hinaus sollte es möglich sein, die Kosten bei Reihendurchforstungen deutlich zu senken“, so Dagman.

Bessere Arbeitsbedingungen

Aus seiner eigenen Erfahrung als Forstunternehmer weiß Dagman noch einen weiteren, umso wichtigeren Vorteil seiner Lösung: Verbesserte Arbeitsbedingungen und geringere Belastungen! Sumpfiges Gelände zu bearbeiten ist sehr anstrengend und zeitaufwändig. Mit dem Ebeaver hat man die Option die Belastung deutlich zu reduzieren - und bei Bedarf jederzeit zwischen den Alternativen mechanisierte Pflege und Freischneidereinsatz auch kurzfristig zu wechseln.

“Wir müssen die Waldarbeit mechanisieren, sowohl für die Gesunderhaltung der Menschen als auch als Voraussetzung um künftig überhaupt noch Menschen für die Arbeit im Wald zu gewinnen!“, sagt Dagman.

Aus diesem Grund präsentiert er auf der Elmia Wood, 5.-8. Juni 2013 seine Lösung für die mechanisierte Jungwuchspflege.

Bildunterschriften:

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Die kleine, ferngesteuerte Ebeaver Basis-Maschine mit feingetunter Hydraulik kann mit einem für Harvester entwickelten Pflegeaggregat arbeiten.

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“Der größte Vorteil der Mechanisierung zeigt sich in sumpfigen Gebieten und schwierigem Gelände“, sagt Johan Dagman.

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Wenn dünne Stämme wie dichtes Rohrgestrüpp wachsen, ist die mechanische Pflege das weit überlegenere Verfahren.

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Die Maschine, der Kran und das Aggregat sind ferngesteuert. Ohne Fahrer an Bord, fährt die Maschine auch auf wenig tragfähigen Böden.

Kontakt:

Torbjörn Johnsen, Business Area Manager,  Elmia AB
torbjorn.johnsen@elmia.se
+46 36 15 22 54

Veronika Albert
Presseservice und Marketing
veronika.albert@elmia.se
+46 36 15 22 34

Elmia Wood 5. – 8. Juni 2013

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www.elmiawood.com

Elmias Forstmessen
Elmia Wood                        5.–8. Juni 2013
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