Weltweite Studie zeigt, wie Unternehmen in die Transformationsfalle tappen

Laut Bizagi-Studie bewerten 87 % der Unternehmen den digitalen Wandel als „erhebliche strategische Herausforderung“ und 70 % sind der Ansicht, dass ihre Transformationsprojekte durch komplexe Strukturen erschwert werden

München, 22. Juni 2016 – Für neun von zehn Unternehmen (87 %) ist die digitale Transformation mit heftigen Turbulenzen verbunden. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie von Bizagi, einem weltweit führenden Anbieter von Software für die digitale Prozessautomatisierung.  

Die globale Befragung von über 1.000 IT- und Customer-Experience-Experten macht deutlich, dass die Unternehmen den digitalen Wandel beherzt angehen. 73 % der Studienteilnehmer sind davon überzeugt, dass eine zögerliche Umsetzung zum wirtschaftlichen Niedergang führen würde. Gleichzeitig geraten zahlreiche Großunternehmen aufgrund der hohen Transformationsgeschwindigkeit und der enormen Komplexität des Unterfangens in eine technologische Sackgasse, aus der sie sich nur schwer befreien können. 

Der Wandel nimmt Fahrt auf 

Nur in einem von drei Unternehmen (32 %) läuft derzeit eine größere Anzahl von Transformationsprojekten. Federführend sind dabei die USA und Kanada, wo bereits in 52 % der Unternehmen digitale Projekte aufgelegt wurden. Auf Rang 2 und 3 folgen Brasilien (39 %) und Großbritannien (31 %), während am anderen Ende der Skala Skandinavien (24 %) und die Beneluxstaaten (19 %) zu finden sind. Mit 26 % bewegt sich Deutschland im Mittelfeld.  

Drei Viertel der Befragten (75 %) führen die immer rasantere Geschwindigkeit der Veränderungen auf disruptive neue Marktteilnehmer zurück, die den Status quo in Frage stellen. Für 82 % ist klar, dass auch sie den Wandel beschleunigen müssen, um mit den Entwicklungen in ihrer Branche Schritt zu halten. 

Die entscheidenden Transformationstreiber 

Auf die Frage nach den zentralen Antriebsfaktoren und Risiken der digitalen Transformation antworten die befragten Unternehmen ganz unterschiedlich: Drei von fünf Teilnehmer (60 %) nennen den Wunsch nach mehr betrieblicher Agilität als Schlüsselfaktor, während für mehr als die Hälfte (54 %) die effektive Reaktion auf neue Kundenerwartungen im Vordergrund steht. 

80 % der befragten Unternehmen halten eine bessere Kundenerfahrung, die die aktuellen Erfordernisse und Gegebenheiten des einzelnen Kunden berücksichtigt, für ausschlaggebend, um im Konkurrenzkampf zu bestehen. Noch deutlicher steht der Kunde im Fokus, wenn der digitale Wandel bereits in weiten Teilen vollzogen wurde; 79 % dieser Teilnehmergruppe nennen geänderte Kundenerwartungen als wichtigsten Antriebsfaktor. 

„Die Wünsche und Erwartungen der Kunden haben direkte Auswirkungen darauf, wie die Unternehmen ticken. Sie sind damit der Motor für das enorme Momentum der digitalen Transformation“, kommentiert Bizagi-CEO Gustavo Gomez die Studienergebnisse. „Die Mehrzahl der Unternehmen hat größte Mühe damit, sich nicht den Fallstricken der digitalen Transformation zu verfangen. Wer diese Fallstricke vermeiden will, muss die Antriebsfaktoren für den Wandel kennen und die nötige IT-Agilität schaffen, um schnell darauf reagieren zu können. Als nächsten Schritt kann er dann Innovation, Kollaboration und Technologie so ausbalancieren, dass er seine jeweils aktuellen Herausforderungen bewältigt und eine Unternehmensmannschaft formt, die den Wandel annimmt und aktiv umsetzt. Nur wer dies schafft, wird die Früchte der digitalen Transformation ernten.“ 

Die Agilitätsfalle  

Haupthindernisse bei der schnellen Umsetzung des digitalen Wandels sind Unternehmenskultur, komplexe Organisationsstrukturen und mangelnde Prozesse, die den Mitarbeitern ermöglichen, sich einzubringen, zu kooperieren und innovativ zu sein. Bizagi fasst diese Hindernisse unter dem Begriff der „Agilitätsfalle“ zusammen. Sie entsteht immer dann, wenn das Streben nach einer zügigen digitalen Transformation durch wirtschaftliche, organisatorische oder technologische Komplexität ausgebremst wird. 

Dass die größte Gefahr für die Unternehmen darin besteht, für die Umsetzung der digitalen Transformationsprojekte nicht wirklich bereit zu sein, bestätigt die überwiegende Zahl der Studienteilnehmer (70 %). Sie beklagen, dass ihre Transformationsbemühungen durch interne Komplexitäten durchkreuzt werden. Die Mehrheit der deutschen Befragten (73 %) sieht dies als einen Hinderungsgrund.  

Auch wenn die entsprechenden Projekte höchste Priorität erhalten, gilt: Je höher das von den Unternehmen gefahrene Transformationstempo ist, desto mehr Hindernisse tauchen auf, die ein schnelles Vorankommen erschweren. Auf dem Weg zur digitalen Transformation lauern

demnach folgende Fallen: 

  •  Mangelnde Planung: Ein häufiger Fehler besteht darin, dass vor Beginn des Umbaus die Komplexität vorhandener Geschäftssysteme und -prozesse nicht ausreichend bedacht wird. Fast zwei Drittel der Befragten (63 %) räumen ein, dass sie bei ihren Bemühungen um attraktive Services und Benutzererfahrungen die potenziellen Auswirkungen und Ausmaße eines Systemumbaus nicht genügend berücksichtigen. 
  •  Unterschätzte Widerstände: Die Ablehnung von Veränderungen ist in der Unternehmenswelt weit verbreitet; 51 % der befragten Teilnehmer geben an, dass sie der Transformation eher kritisch bzw. mit gemischten Gefühlen gegenüberstehen. 
  •  Unzureichende Agilität der Systeme: Nur 28 % der Studienteilnehmer halten ihre Kundensysteme für sehr agil; 26 % bezeichnen ihre Mitarbeitersysteme und nur 21 % ihre operativen Systeme als agil. 

Gustavo Gomez fasst die Situation so zusammen: „Ganz offensichtlich stellt die digitale Transformation viele Unternehmen vor signifikante Herausforderungen. Überwunden werden können diese nur durch eine Technologie, die die Komplexität bisheriger Systeme vermeidet, eine offene, innovationsorientierte Kultur schafft und für mehr betriebliche Agilität sorgt. Wenn diese Voraussetzungen gegeben sind, können die Unternehmen die Agilitätsfalle vermeiden bzw. sich aus ihr befreien und ihre digitalen Transformationsziele erreichen.“ 

Den vollständigen Bericht zur „Agility Trap“-Studie finden Sie unter http://www.bizagi.com/en. 



Pressekontakt
eloquenza pr
Svenja Op gen Oorth/Jaya Hegele  
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Informationen über Bizagi
Bizagi ist ein weltweit führender Anbieter von Software für die digitale Prozessautomatisierung mit Hauptsitz in Großbritannien und Niederlassungen in Europa, Nord- und Südamerika. Bizagi hilft mehr als 500 Unternehmenskunden in 50 Ländern bei der Umsetzung ihrer Digital Transformation-Programme und stützt sich dabei auf ein internationales Netzwerk von Partnern und eine globale Community aus über 500.000 Prozesspionieren. Weitere Informationen finden Sie unter
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Bizagi 11 ist eine bewährte Plattform mit der sich Effizienz und Interaktion an allen digitalen Kontaktstellen zwischen Mitarbeitern und Kunden spürbar verbessern lassen. Die Bizagi-Technologie legt sich wie ein Mantel um vorhandene IT-Systeme und versetzt Unternehmen in die Lage, ihre Prozesse, Kommunikationskanäle, Datenströme und Geräte nahtlos zu orchestrieren. Die Lösung ermöglicht so eine operative Agilität, die für die Umsetzung der digitalen Strategien in Unternehmen entscheidend ist.
 

Unter http://www.bizagi.com/en steht eine kostenlose Testversion von Bizagi 11 bereit, die einen Eindruck von den leistungsstarken Features der Digital Business Platform gibt. 


Informationen über die „Agility Trap“-Studie
Unternehmen, die sich den digitalen Herausforderungen stellen, haben mit zahlreichen Schwierigkeiten zu kämpfen. Gerade große und komplexe Unternehmen müssen erkennen, dass das Tempo des Wandels von ihren Kunden und von einer Heerschar neuer, disruptiver Wettbewerber vorgegeben wird. Um herauszufinden, mit welchen Maßnahmen der unternehmerische Umbau beschleunigt und die Erfolgswahrscheinlichkeit verbessert werden kann, befragte Bizagi 1000 große Unternehmen rund um den Globus nach ihren Erfahrungen und Meinungen zur digitalen Transformation.
 

Die „Agility Trap“-Studie wurde von Bizagi in Auftrag gegeben und im Mai 2016 durch das unabhängige britische Marktforschungsunternehmen Loudhouse durchgeführt. Als Teilnehmer wurden Entscheidungsträger aus dem IT-Bereich sowie Customer Experience-Experten mit Führungsverantwortung ausgewählt. In einer Online-Befragung wurden insgesamt 1.004 Personen aus den USA, Kanada, Großbritannien, Deutschland, den Beneluxstaaten, Skandinavien, Kolumbien, Brasilien und Mexiko interviewt. 


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