ENISAs Udo Helmbrecht begrüßt den neuen Vorstandsvorsitzenden von DsiN und fordert einen Multi-Stakeholder-Ansatz

Anlässlich der Beratungssitzung von „Deutschland sicher im Netz e.V.“(DsiN) begrüßt Prof. Udo Helmbrecht,  Geschäftsführender Direktor der Europäischen Agentur für Netz-und Informationssicherheit (ENISA) und Mitglied im Beirat von DsiN, Dr. Thomas Kremer (Deutsche Telekom) als neuen Vorstandsvorsitzenden von DsiN und spricht sich für einen zielgerichteten Multi-Stakeholder-Ansatz für die zukünftige Arbeit der Initiative aus.

Deutschland sicher im Netz e.V . (DsiN) hat einen wesentlichen Beitrag zur Erhöhung der IT-Sicherheit in Deutschland geleistet. Nachdem die Initiative in den letzten Jahren erheblich gewachsen ist, wird es nun Zeit, die Anstrengungen von DsiN zu rationalisieren und Partnerschaften sowie die Kooperation mit Verbrauchern sowie Entscheidungsträgern aus Wirtschaft und Politik auf allen Ebenen zu institutionalisieren“, sagte Prof. Dr. Udo Helmbrecht .

Helmbrecht, der bei der Sitzung von ‘ Deutschland sicher im Netz e.V ’ am 3. November mit Entscheidungsträgern sprach,  verwies dabei auf den Multi-Stakeholder-Ansatz von ENISA, wie er beispielsweise  für den Europäischen Monat zur Cybersicherheit gewählt würde. Aus der Perspektive von ENISA sei ein Multi-Stakeholder-Ansatz vonnöten, der öffentliche und private Akteure, Netzwerke von Multiplikatoren sowie zielgerichtete Beziehungen zu Regierungsvertretern verbindet. Auf diese Weise ließen sich neue Beeinflusser erreichen, neue öffentlich-private Aktivitäten fördern und mit der größtmöglichen medialen Aufmerksamkeit eine klare Botschaft an alle beteiligten Interessenvertreter verbreiten. Helmbrecht empfiehlt die Kooperation mit Behörden auf nationaler Ebene, um „Synergien zwischen bestehenden Programmen und Zielen zu erzeugen”, beispielsweise mit nationalen Datenschutzbehörden, Aufsichtsbehörden und der akademischen Welt.   

Obwohl DsiN vor Herausforderungen steht, deren Schwerpunkt auf nationaler Ebene liegt, kann es sich nichtsdestotrotz von Best Practices auf europäischer Ebene sowie den Vorzeigemodellen von ENISA inspirieren lassen. Kurz vor dem zehnten Jubiläum blickt DsiN zurück auf ein Jahrzehnt der erfolgreichen Förderung und Erhöhung der IT-Sicherheit in Deutschland als eingetragener Verein öffentlicher und privater Organisationen unter der Schirmherrschaft des deutschen Bundesministeriums des Innern, der sowohl  unabhängige als auch zielgerichtete Beratung für KME und Verbraucher bietet. Im Verlauf der Jahre erweiterte DsiN seine Mitgliederstruktur, indem es wichtige Marktteilnehmer mit einbezog. Ein Multi-Stakeholder-Ansatz, anhand dessen die Kapazitäten und Programme des Vereins rationalisiert werden könnten, würde somit dabei helfen, Verbraucher und Unternehmen auf regionaler, nationaler und europäischer Ebene bestmöglich anzusprechen.  

ENISA hat besonderes Interesse an öffentlich-privaten Partnerschaften (PPPs) und Bündnissen wie mit DsiN, da diese gute Beispiele dafür sind, was mit Hilfe solcher Netzwerke erreicht werden kann. “ENISA blickt mit Zuversicht auf die Weiterentwicklung der Ziele des digitalen Binnenmarktes im Bereich öffentlich-privater Partnerschaften“.  

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