Public-private-Partnerships und Kooperationen können die Aufklärung zum Thema Internetsicherheit verbessern

Der Europäische Monat der Internetsicherheit (European Cyber Security Month, ECSM) ist eine EU-Kampagne, die Bürger und Meinungsmacher mit dem Thema Internetsicherheit vertraut macht. Durch die Unterstützung von Bildungseinrichtungen, das Teilen von bewährten Praktiken sowie Wettbewerben zu Daten- und Internetsicherheit soll für Bedrohungen aus dem Cyberspace sensibilisiert werden. Die Europäische Agentur für Netz- und Informationssicherheit ENISA sowie die Generaldirektion für Kommunikationsnetze, Inhalte und Technologien der Europäischen Kommission und weitere Partner organisieren den ESCM seit vier Jahren, jeweils im Oktober (grafische Übersicht).

Der diesjährige ESCM im Überblick:

ü  32 Länder haben sich im Jahr 2015 an der Initiative beteiligt, zwei mehr als noch 2014. Der ECSM 2015 fand in Österreich, Belgien, Bulgarien, Zypern, Kroatien, der Tschechischen Republik, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Ungarn, Irland, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, den Niederlanden, Polen, Portugal, Slowenien, der Slowakei, Schweden, Spanien, Rumänien, UK sowie Island, Moldawien, Norwegen, Serbien und erstmals in der Türkei statt.

ü  Insgesamt 242 Aktivitäten standen im offiziellen Kalender für öffentliche und private Interessenvertreter in den genannten 32 Ländern. Die NIS-Trainingskarte verzeichnete einen Anstieg an Kursen und enthält derzeit 417 Kurse in 22 Ländern.

ü  Die Reichweite in den sozialen Medien betrug alleine am 1. Oktober 718.967 erreichte Accounts. Die Anzahl der Besucher auf www.cybersecuritymonth.eu erreichte ihren Höhepunkt im Oktober – mit 52.574 Seitenabrufen, wovon 71 % auf neue Besucher aus ganz Europa entfielen.

ü  Die ENISA hat zahlreiche Trainings von Multiplikatoren sowie an Koordinatoren gerichtete Online-Ausschreibungen unterstützt.

ü  Die Auftaktveranstaltung fand im Rahmen einer globalen Partnerschaft statt, organisiert in Anwesenheit des Generalsekretariats der Internationalen Fernmeldeunion ITU und in genereller Zusammenarbeit mit Partnern aus den USA (beispielsweise der National Cyber Security Alliance NCSAM und dem US-Ministerium für Innere Sicherheit DHS) sowie Koordinatoren aus den EU-Mitgliedsstaaten. Dies wurde ebenfalls durch die ENISA und die Generaldirektion für Kommunikationsnetze, Inhalte und Technologien der Europäischen Kommission unterstützt.

Das Fazit des ESCM 2015:

  • Die Mitgliedsstaaten sowie Partnerländer der EU wollen bei der Aufklärung für mehr Internetsicherheit zusammenarbeiten. Die Anzahl der teilnehmenden Ländern steigt kontinuierlich an. Was sich allerdings noch verbessern muss, ist das Teilen sowie der gemeinsame Besitz von Informationen zwischen bzw. bei den zuständigen Organisationen der EU-Mitgliedsstaaten – mit Unterstützung der ENISA.
  • Die Europäische Kommission sowie weitere europäische Institutionen, etwa der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss und die zuständigen Agenturen, beteiligen sich weiterhin auf hohem Niveau. Die Kampagne hat außerdem ein gutes Umfeld für europäische, aber auch internationale Kooperationen in Form von Internetsicherheits-PPPs (Public-private-Partnerships) geschaffen.
  • Um die Kampagne herum entwickelt sich eine Gemeinde zum Thema, was ebenfalls ein wichtiger positiver Aspekt ist. Es ist jetzt an der Europäischen Kommission, den Mitgliedsstaaten und der ENISA, dieses Themengebiet weiterzuentwickeln sowie mehr Inhalte zur Aufklärung in Sachen Internetsicherheit und weitere relevante Bereiche zu verbreiten.

Vorausplanung

Heute stellen die ENISA sowie verschiedene Koordinatoren aus den Mitgliedsstaaten und dem Multiplikatoren-Netzwerk die Planung für 2016 vor.

Den ganzen Bericht finden Sie hier

Folgende Informationsmaterialien sind für alle zugänglich: www.cybersecuritymonth.eu, Pressemitteilung in 23 Sprachen, NIS-Quiz, ein Bericht über Universitätskurse und Zertifizierungsprogramme in Europa, Tipps und Ratschläge in 23 Sprachen, Fallstudien über öffentlich-privatwirtschaftliche Kooperationen, Infografiken für Pädagogen, Awareness-Kalender, die „International Mobile Security Tips“ (Internationale Tipps zur Sicherheit von Mobilgeräten) auf der Website von STOP.THINK.CONNECT, CERT-Trainingsmaterialien

Lassen Sie uns zusammen eine gemeinsame EU-Unterstützungskampagne zu Themen der Internetsicherheit entwickeln und folgen Sie uns unter #CyberSecMonth und #ENISA!

Für Informationen zum Projekt: Daria Catalui, daria.catalui@enisa.europa.eu

Kontakt für Interviews und Presseanfragen: press@enisa.europa.eu, Tel. +30 2814 409576

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