Überblick der ENISA über Cyber-Bedrohungen 2015

ENISA stellt die Cyber-Bedrohungslandschaft 2015 dar: ein konsolidierter Überblick über die 15 wichtigsten Cyber-Bedrohungen zusammen mit detaillierten Bedrohungsbeurteilungen in den Trendbereichen Software Defined Networks und Big Data.

Der  heute  veröffentlichte  Bericht ENISA Bedrohungslandschaft 2015 (ETL 2015) ist  der  fünfte Jahresbericht   in   Folge,   der   die   wichtigsten Cyber-Bedrohungen 2015 zusammenfasst. Die Arbeit baut auf den Errungenschaften der Cyber-Security-Strategie der EU auf und liefert wichtige Informationen für die Identifizierung der neuen Trends in der Cyber-Sicherheit.

Auch in der aktuellen Cyber-Bedrohungslandschaft 2015 ist wieder eine Reihe einzigartiger Beobachtungen enthalten, von denen die wichtigste die reibungslose Weiterentwicklung der Reife darstellt. Tatsächlich haben Interessensgruppen im Bereich Cyberspace unterschiedliche Reifegrade durchlaufen. Während die freundlichen Vertreter – die „Guten“ – eine engere Zusammenarbeit und konzertierte Reaktionen auf Cyber-Bedrohungen ins Leben gerufen haben, haben feindliche Vertreter – die „Bösen“ – ihre schädlichen Tools mittels Verschleierung, heimlich und mit großer Schlagkraft vorangetrieben.

Neben der Darstellung der wichtigsten Bedrohungen hat die ENISA mit ihrer Arbeit zur Bedrohungslandschaft weitere Materialien erstellt, die sich an verschiedene Interessensgruppen richten:

  • Eine Broschüre mit den sieben wichtigsten Schlussfolgerungen aus der Bedrohungsanalyse 2015. Dieses Material richtet sich an die breite Öffentlichkeit, u.a. an politische Entscheidungsträger, Endbenutzer, Studenten und Akteure im Bildungswesen.
  • Ein Poster mit einer Analyse der 15 wichtigsten Cyberbedrohungen. Dieses Material richtet sich an die breite Öffentlichkeit, u.a. Endbenutzer, Studenten und Akteure im Bildungswesen etc.
  • Bedrohungsanalysen für zwei Technologiebereiche, die zunehmend an Bedeutung gewinnen: Software Defined Networks und Big Data. Diese Berichte – die auch als thematische Bedrohungslandschaften bezeichnet werden – beschreiben die Bedrohungsrisiken für Vermögenswerte und zeigen Good Practices für den Schutz vor Bedrohungen sowie die erkannten Sicherheitslücken auf.
  • Eine Bedrohungstaxonomie als Instrument zur Klassifizierung und Strukturierung von Informationssicherheit und Cyber-Bedrohungen.

Der geschäftsführender Direktor der ENISA, Professor Udo Helmbrecht , kommentierte das Projekt wie folgt: „Die Identifizierung von Bedrohungen und ihrer Dynamik im Cyberspace ist entscheidend beim Verständnis der Bedrohungen und Risiken für Vermögenswerte. Es handelt sich um wichtiges Know-how, das es ermöglicht, Schutzanforderungen zu verstehen, wodurch das Bewusstsein für Bedrohungen steigt und eine bessere und zugleich effizientere Risikoeinschätzung möglich ist. ENISA liefert mit ihrem Bericht ENISA Bedrohungslandschaft weiterhin strategische Informationen in diesem Bereich. Zusammen mit den thematischen Bedrohungslandschaften ist diese Arbeit eine einzigartige, öffentlich verfügbare Quelle, die sowohl strategische als auch taktische Informationen zu Cyber-Bedrohungen bietet, die genau auf die spezifischen Bedürfnisse einer großen Zahl von Interessensgruppen zugeschnitten sind.“

Der ETL-Bericht und verbundene Materialien sind unter folgenden URLs zu finden:

Für technische Informationen und Interviews: Dr. Louis Marinos, Experte  für  Netzwerk-und  Informationssicherheit  der ENISA

E-M ail: louis.marinos@enisa.europa.eu , Telefon: +30 2814 409 682

Für Medien- und Presseanfragen  wenden Sie sich bitte an   press@enisa.europa.eu Telefon:  +30 2814 409576

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