Cologne Institute for Renewable Energy gegründet

Neues Institut für Erneuerbare Energien der Fachhochschule Köln arbeitet interdisziplinär

Mit der Gründung des interdisziplinären Cologne Institute for Renewable Energy (CIRE) schärft die Fachhochschule Köln ihr Profil beim Thema Nachhaltigkeit und Erneuerbare Energien. Das Institut will Forschung und Lehre im Bereich der erneuerbaren Energien und angrenzender Gebiete vorantreiben. Ziel ist es, Lösungen zu entwickeln und Wege aufzuzeigen, wie die Energiewende, das heißt eine Vollversorgung durch erneuerbare Energien, erreicht werden kann.

„Das Präsidium hat die Idee, ein fakultätsübergreifendes Institut einzurichten, sehr gefördert. Denn durch die Bündelung wird die Leistungsfähigkeit, die die Hochschule auf diesem interdisziplinären Feld bisher schon hatte, nun weiter deutlich gestärkt“, unterstreicht der Präsident der Fachhochschule Köln, Prof. Dr. Christoph Seeßelberg. Seit längerem beschäftigen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Fakultät für Anlagen, Energie- und Maschinensysteme (F 09), der Fakultät für Informations-, Medien- und Elektrotechnik (F 07) und des Instituts für Technologie und Ressourcenmanagement in den Tropen und Subtropen (ITT) mit nachhaltigen Systemen zur Energiegewinnung und -versorgung. Das spiegelt sich auch im Studienangebot mit Bachelor- und Masterabschlüssen wider:

• Bachelor Erneuerbare Energien
• Bachelor Elektrotechnik / Studienrichtung Elektrische Energietechnik
• Bachelor Energie und Gebäudetechnik
• Master Erneuerbare Energien (Technologie)
• Master Renewable Energy Management

„Von der Zusammenarbeit profitieren alle – Professorinnen und Professoren, Mitarbeiter und Studierende: CIRE kann durch die fakultätsübergreifende enge Zusammenarbeit zu einer Weiterentwicklung der Curricula sowie von Lehr-, Lern- und Prüfungsformaten beitragen. Außerdem sollen die Forschungsaktivitäten auf dem Gebiet der Erneuerbaren Energien noch besser abgestimmt und Synergien genutzt werden“, betont Prof. Dr. Ulf Blieske, Direktor des neugegründeten Instituts, stellvertretend für alle Beteiligten. „Schließlich geht es um ein komplexes Thema, in dem viele Komponenten und unterschiedliche Systeme eine Rolle spielen. Sie sind allesamt wichtig, wenn es gelingen soll, erneuerbare Energien weltweit zu etablieren.“ Insgesamt bündeln 15 Professorinnen und Professoren aus fünf Instituten ihre Aktivitäten und Kompetenzen am neuen CIRE.

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Die Fachhochschule Köln ist die größte Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Deutschland. Mehr als 22.650 Studierende werden von rund 420 Professorinnen und Professoren unterrichtet. Das Angebot der elf Fakultäten und des Instituts für Tropentechnologie umfasst mehr als 80 Studiengänge aus den Ingenieur-, Geistes- und Gesellschaftswissenschaften und den Angewandten Naturwissenschaften. Die Fachhochschule Köln ist Vollmitglied in der Vereinigung Europäischer Universitäten (EUA), sie gehört dem Fachhochschulverband UAS 7 und der Innovationsallianz der nordrhein-westfälischen Hochschulen an. Die Hochschule ist zudem eine nach den europäischen Öko-Management-Richtlinien EMAS und ISO 14001 geprüfte umweltorientierte Einrichtung und als familiengerechte Hochschule zertifiziert.