Fachhochschule Köln zählt zu den Gewinnern im Wettbewerb „Qualitätszirkel Studienerfolg“

Die Fachhochschule Köln ist eine von sechs Gewinnern im Wettbewerb „Qualitätszirkel Studienerfolg“ des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft. Bei der Umsetzung ihres Konzepts „Handlungsorientiertes Studiengangsmonitoring“ wird sie mit 50.000 Euro unterstützt. Mit dem Wettbewerb will der Stifterverband mit ausgewählten Hochschulen vorbildliche Strategien und konkrete Maßnahmen entwickeln, wie Abbrecherquoten gesenkt werden können.

„Diese neuerliche Auszeichnung zeigt, dass die Fachhochschule Köln unter der Verantwortung von Prof. Dr. Sylvia Heuchemer ein herausragendes strategisches Konzept für Lehre und Studium entwickelt hat und dieses auch konsequent umsetzt“, so Prof. Dr. Christoph Seeßelberg. „Als Präsident freut es mich besonders, dass der Fachhochschule Köln in einem so elementaren Bereich eine Vorreiterrolle zuerkannt wird.“  

„Handlungsorientiertes Studiengangsmonitoring“ ist ein neues Element des strategischen Konzepts „Projekte für inspirierendes Lehren und Lernen“ (ProfiL²) der Fachhochschule Köln. ProfiL² wird seit 2011 im Bund-Länder-Programm „Qualität der Lehre“ gefördert. Gerade praxisorientierte Studierende mit durchschnittlichen Schulnoten tun sich schwer, bei theorielastigen Lehrinhalten das Studium durchzuhalten. An der Fachhochschule Köln werden die Studiengänge umgestaltet zu einer projektbasierten Lehre, in der aktivierendes und kollaboratives Lernen gefördert wird: Blockmodule ermöglichen eine intensive Auseinandersetzung mit einem Themenkomplex, lehrveranstaltungsfreie Wochen im Semester werden für interdisziplinäre und berufsfeldbezogene Projekte genutzt.

„Unsere jährlichen Studierendenbefragungen zeigen, dass unsere Studierenden grundsätzlich zufrieden sind“, sagt Prof. Dr. Sylvia Heuchemer, Vizepräsidentin für Lehre und Studium. „Besonders vor dem Hintergrund der deutlich gestiegenen Studierendenzahlen ist dies ein sehr positives Signal und ein Indiz dafür, dass unsere Maßnahmen greifen“. Gerade bei der Betreuung durch TutorenInnen und der Vermittlung von Lernstrategien und -techniken liegt die Fachhochschule Köln deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Angebote in diesen Bereichen hat die Hochschule zuletzt deutlich ausgebaut. Betreuung und Begleitung bleiben weiter auf der Agenda, denn die Betreuungsrelation wurde als eine der Hauptgründe für den Studienabbruch identifiziert.

Um frühzeitig zu erkennen, welche Studierende Probleme im Studium haben und intensiver betreut werden müssen, soll das handlungsorientierte Studiengangsmonitoring eingesetzt werden: Die von jedem Studierenden erworbenen Credit Points werden mit den vorgesehenen Sollwerten (laut Prüfungsordnung) des jeweiligen Studiengangs abgeglichen. Die Informationen werden ergänzt durch Daten aus dem Prüfungswesen sowie den Bewertungen der Lehrveranstaltungen. Die Auswertung kann frühzeitig auf mögliche Problemfelder hinweisen. Die betroffenen Studierenden erhalten dann eine Rückmeldung und für sie hilfreiche Beratungsangebote. „Das Studiengangsmonitoring ermöglicht es uns, gemeinsam mit dem Studierenden individuelle Probleme zu identifizieren und Lösungen zu suchen“, so Prof. Dr. Sylvia Heuchemer. „In der Gesamtschau zeigt das Studiengangsmonitoring aber auch, wo sich Probleme ergeben, die nicht-individueller Natur sind. Insbesondere nach der deutlichen Erhöhung unserer Studienplatzkapazitäten ist es ein sorgfältiges Qualitätsmanagement besonders wichtig“.

Das Studiengangsmonitoring befindet sich im Aufbau. Der Stifterverband unterstützt das Projekt mit 50.000 Euro, die für zusätzliches Personal aufgewendet werden. Der Qualitätszirkel Studienerfolg ist Teil der Bildungsinitiative des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft. Ihre Erkenntnisse aus der Lehr- und Lernforschung stellt die Fachhochschule Köln im Projekt Diversity Management anderen Hochschulen zur Verfügung. Im Gemeinschaftsprojekt mit der Universität Duisburg Essen wollen die beiden Hochschulen ihre Erfahrungen im Umgang mit einer zunehmend heterogenen Studierendenschaft mit anderen Hochschulen in NRW teilen.

Die Fachhochschule Köln ist die größte Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Deutschland. 21.500 Studierende werden von rund 430 Professorinnen und Professoren unterrichtet. Das Angebot der elf Fakultäten und des Instituts für Tropentechnologie umfasst rund 70 Studiengänge, jeweils etwa die Hälfte in Ingenieurwissenschaften bzw. Geistes- und Gesellschaftswissenschaften: von Architektur über Elektrotechnik und Maschinenbau, Design, Restaurierung, Informationswissenschaft, Sprachen und Soziale Arbeit bis hin zu Wirtschaftsrecht und Medieninformatik. Hinzugekommen sind 2009 Angewandte Naturwissenschaften. Die Fachhochschule Köln ist Vollmitglied in der Vereinigung Europäischer Universitäten (EUA), sie gehört dem Fachhochschulverbund UAS 7 und der Innovationsallianz der nordrhein-westfälischen Hochschulen an. Die Hochschule ist zudem eine nach den europäischen Öko-Management-Richtlinien EMAS und ISO 14001 geprüfte und zertifizierte umweltorientierte Einrichtung und zertifiziert als familiengerechte Hochschule.

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Die Fachhochschule Köln ist die größte Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Deutschland. Mehr als 22.650 Studierende werden von rund 420 Professorinnen und Professoren unterrichtet. Das Angebot der elf Fakultäten und des Instituts für Tropentechnologie umfasst mehr als 80 Studiengänge aus den Ingenieur-, Geistes- und Gesellschaftswissenschaften und den Angewandten Naturwissenschaften. Die Fachhochschule Köln ist Vollmitglied in der Vereinigung Europäischer Universitäten (EUA), sie gehört dem Fachhochschulverband UAS 7 und der Innovationsallianz der nordrhein-westfälischen Hochschulen an. Die Hochschule ist zudem eine nach den europäischen Öko-Management-Richtlinien EMAS und ISO 14001 geprüfte umweltorientierte Einrichtung und als familiengerechte Hochschule zertifiziert.

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