Hochschule NRW Landesrektorenkonferenz der Fachhochschulen e. V.

Bachelor und Master an Fachhochschulen werden klar positiv beurteilt Krefeld, 19. Februar 2010

Die nordrhein-westfälischen Fachhochschulen verweisen darauf, dass die Umstellung der Studiengänge auf die Bachelor- und Master-Abschlüsse, eines der Hauptziele der Bologna-Reform, inzwischen erreicht wurde und positiv beurteilt wird. Sie verstehen Bologna als kontinuierlichen Verbesserungsprozess, den sie aktiv und konstruktiv gestalten. Aus diesem Grund nutzten die Rektoren und Rektorinnen sowie Präsidenten und Präsidentinnen der 20 nordrhein-westfälischen Fachhochschulen ihre heutige Sitzung in Krefeld für einen Erfahrungsaustausch untereinander und mit Arbeitgeber-Vertretern. Zu Gast waren der stellvertretende Hauptgeschäftsführer der Unternehmerschaft Niederrhein, Dr. Ralf Sibben, sowie Hans-Georg Liegener, Geschäftsführer des Caritas Verbandes für die Region Krefeld. Die Diskussion zeigte, dass viele Unternehmen und Wohlfahrtsträger den Absolventen neuen Zuschnitts bereits aufgeschlossen gegenüber stehen. Dennoch gibt es auch Skepsis und Informationslücken in vielen Betrieben. Sowohl die Hochschulvertreter als auch die anwesenden Arbeitgeber-Vertreter stimmten überein, dass diesen nur durch einen offenen und vertrauensvollen Dialog zwischen Hochschulen und Wirtschaft begegnet werden kann und man auch zukünftig im Gespräch bleiben wolle. Die NRW-Fachhochschulen seien bei der Umstellung der Abschlüsse überaus erfolgreich gewesen, so der Rektor der gastgebenden Hochschule Niederrhein, Prof. Dr. Hermann Ostendorf: Hier hat sich beispielhaft die Zahl der Absolventen in der Regelstudienzeit seit 2006 mehr als verdoppelt, sie ist von 16 auf 34,6 Prozent gestiegen. Die Absolventenquote stieg von knapp 59 Prozent im Jahr 2008 auf 67,6 Prozent im letzten Jahr. Wie begehrt die Absolventinnen und Absolventen auf dem Arbeitsmarkt sind, wird auch durch die Dauer der Stellensuche angezeigt: Sie liegt im Durchschnitt unter drei Monaten, häufig, wie etwa bei Ingenieuren des Maschinenbaus und der Verfahrenstechnik, weniger als ein Monat. Die Einstiegsgehälter der Bachelor-Absolventinnen und –absolventen der Fachhochschulen haben inzwischen die der Universitäten überholt. Kontakt: Yvonne Anger, Referentin der Landesrektorenkonferenz der Fachhochschulen in NRW, Tel. 0521 106 7784, Email: yvonne.anger@fh-bielefeld.de.

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Die Fachhochschule Köln ist die größte Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Deutschland. Mehr als 22.650 Studierende werden von rund 420 Professorinnen und Professoren unterrichtet. Das Angebot der elf Fakultäten und des Instituts für Tropentechnologie umfasst mehr als 80 Studiengänge aus den Ingenieur-, Geistes- und Gesellschaftswissenschaften und den Angewandten Naturwissenschaften. Die Fachhochschule Köln ist Vollmitglied in der Vereinigung Europäischer Universitäten (EUA), sie gehört dem Fachhochschulverband UAS 7 und der Innovationsallianz der nordrhein-westfälischen Hochschulen an. Die Hochschule ist zudem eine nach den europäischen Öko-Management-Richtlinien EMAS und ISO 14001 geprüfte umweltorientierte Einrichtung und als familiengerechte Hochschule zertifiziert.

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