Internationale Fachtagung: »Concepts in Context – Cologne Conference on Interoperability and Semantics in Knowledge Organization«

In modernen Informationsgesellschaften gibt es eine Vielzahl verschiedener komplexer und verteilter Informationsquellen. Um das darin erhaltene Wissen abrufen und nutzen zu können, müssen die Informationen entsprechend aussagekräftig und gut strukturiert modelliert werden. Die hierzu verwendeten Dokumentationssprachen und Wissensorganisationssysteme müssen ausdrucksstark, funktional und zueinander interoperabel, d. h. vollständig kompatibel gestaltet werden, um Strategien des Information Retrievals (Methoden und Verfahren, Informationen durch Suchprozesse auffindbar zu machen) und der Exploration (Erkundung von Wissensräumen) effizient zu unterstützen.

21.05.2010 - 38/2010 Interoperabilität und Semantik in der Wissensorganisation setzt sich die internationale englisch¬sprachige Fachtagung »Concepts in Context – Cologne Conference on Interoperability and Semantics in Knowledge Organization« auseinander, zu der das Institut für Informationsmanagement der Fachhochschule Köln und die Deutsche Nationalbibliothek (DNB) vom 19. bis 20. Juli in die Fachhoch¬schule Köln einladen (Campus Südstadt, Claudiusstr. 1, 50678 Köln). Die Konferenz bietet Expertinnen und Experten, Anwenderinnen und Anwendern sowie weiteren Interessierten die Möglichkeit, verschiedene Modelle und Strategien der Wissensorganisation zu diskutieren und sich über neue Entwicklungen im Bereich der Standardisierung und Implementierung solcher Modelle zu informieren und auszutauschen. Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos. Das Anmeldeformular sowie weitere Informationen finden Sie auf der Tagungshomepage unter http://linux2.fbi.fh-koeln.de/cisko2010/index.html Der erste Tag der Fachtagung ist zugleich Abschlussworkshop des von der Deutschen Forschungs¬gemeinschaft geförderten Projekts CrissCross, das von der FH Köln in Kooperation mit der DNB durchgeführt wird mit dem Ziel, ein mehrsprachiges, thesaurusbasiertes und nutzergerechtes Recherchevokabular zu heterogen erschlossenen Dokumenten zu schaffen. Neben einem umfassenden Überblick über das Projekt werden weitere praktische Anwendungsbeispiele für semantische Interoperabilität und mögliche Szenarien für ihre Anwendung in Online-Katalogen und im Rahmen des Semantic Web gezeigt. Eine vertiefte Auseinandersetzung mit neueren Entwicklungen im Bereich der Interoperabilität unterschiedlicher Begriffssysteme sowie mit zukunftsträchtigen Modellen der semantischen Wissensorganisation findet am zweiten Tag statt. Aktuelle Schwerpunkte der Fachtagung werden die Functional Requirements for Bibliographic Records (FRBR) – ein Beschreibungsmodell für bibliographische Metadaten – und die Functional Requirements for Subject Authority Data (FRSAD) – ein konzeptionelles Modell zur Beschreibung von Begriffssystemen – bilden. Zur Konferenz werden Informationsspezialistinnen und Informationsspezialisten aus verschiedenen europäischen Ländern und aus den USA erwartet. Der zweite Tag wird mit einer Keynote des renommierten Informationswissenschaftlers Prof. Dr. Dagobert Soergel von der University of Maryland eröffnet. Weitere Redner am zweiten Tag werden u. a. Stella Dextre Clarke aus Großbritannien und Prof. Dr. Maja Zumer von der Universität Ljubljana sein. Stella Dextre Clark ist federführend an der Entwicklung des neuen ISO-Standards 25964-2 beteiligt. Prof. Dr. Maja Zumer ist stellvertretende Vorsitzende der FRSAD-Arbeitsgruppe. Die Fachhochschule Köln ist die größte Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Deutschland. 16.000 Studierende werden von rund 400 Professorinnen und Professoren unterrichtet. Das Angebot der elf Fakultäten und des Instituts für Tropentechnologie umfasst rund 70 Studiengänge, jeweils etwa die Hälfte in Ingenieurwissenschaften bzw. Geistes- und Gesellschaftswissenschaften: von Architektur über Elektrotechnik und Maschinenbau, Design, Restaurierung, Informationswissenschaft, Sprachen und Soziale Arbeit bis hin zu Wirtschaftsrecht und Medieninformatik. Neu hinzugekommen sind im Herbst 2009 die Angewandten Naturwissenschaften. Zur Hochschule gehören neben Standorten in Köln-Deutz und in der Kölner Südstadt auch der Campus Gummersbach; im Aufbau ist der Campus Leverkusen. Die Fachhochschule Köln ist Vollmitglied in der Vereinigung Europäischer Universitäten (EUA), sie gehört dem Fachhochschulverbund UAS 7 und der Innovationsallianz der nordrhein-westfälischen Hochschulen an. Die Hochschule ist zudem eine nach den europäischen Öko-Manage¬ment-Richtlinien EMAS und ISO 14001 geprüfte und zertifizierte umweltorientierte Einrichtung. Das Institut für Informationsmanagement (iim) ist eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Fachhochschule Köln. Im iim sind alle Forschungsaktivitäten der Fakultät für Informations- und Kommunkationswissenschaften gebündelt. Das iim bietet den Forscherinnen und Forschern sowie auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine Plattform für Zusammenarbeit und Informationsaustausch zwischen den verschiedenen Teildisziplinen. Weitere Informationen Fachhochschule Köln, Fakultät für Informations- und Kommunikationswissenschaften Institut für Informationsmanagement Prof. Dipl.-Math. Winfried Gödert E-Mail: winfried.goedert@fh-koeln.de Jessica Hubrich, M.A. M.L.I.S. E-Mail: jessica.hubrich@fh-koeln.de Kontakt für die Medien Fachhochschule Köln Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Petra Schmidt-Bentum Tel.: 0221/82 75-31 19; Fax: 0221/82 75-33 94 E-Mail: petra.schmidt-bentum@fh-koeln.de www.fh-koeln.de

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Die Fachhochschule Köln ist die größte Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Deutschland. Mehr als 22.650 Studierende werden von rund 420 Professorinnen und Professoren unterrichtet. Das Angebot der elf Fakultäten und des Instituts für Tropentechnologie umfasst mehr als 80 Studiengänge aus den Ingenieur-, Geistes- und Gesellschaftswissenschaften und den Angewandten Naturwissenschaften. Die Fachhochschule Köln ist Vollmitglied in der Vereinigung Europäischer Universitäten (EUA), sie gehört dem Fachhochschulverband UAS 7 und der Innovationsallianz der nordrhein-westfälischen Hochschulen an. Die Hochschule ist zudem eine nach den europäischen Öko-Management-Richtlinien EMAS und ISO 14001 geprüfte umweltorientierte Einrichtung und als familiengerechte Hochschule zertifiziert.

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