»Reiche Bilder – Aspekte zu Produktion und Funktion von Stickereien im Spätmittelalter«

Montag, 25. Oktober 2010, um 18:00 Uhr Öffentliche Ringvorlesung des Instituts für Restaurierungs- und Konservierungswissenschaft der Fachhochschule Köln

Aktuelle Forschungsarbeiten und neue Ergebnisse zu Materialkunde, Technologie, Denkmalpflege und Restaurierung sowie Kulturgeschichte sind die zentralen Themen einer Ringvorlesung, die das Institut für Restaurierungs- und Konservierungswissenschaft der Fachhochschule Köln im laufenden Wintersemester am Campus Südstadt der Hochschule anbietet. Die Vorträge, die jeweils montags von 18:00 bis 19.30 Uhr stattfinden, richten sich sowohl an Fachkolleginnen und -kollegen als auch an ein allgemein interessiertes Publikum. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. »Reiche Bilder – Aspekte zu Produktion und Funktion von Stickereien im Spätmittelalter« lautet der Titel einer öffentlichen Buchpräsentation im Rahmen der Ringvorlesung, die am 25. Oktober 2010, um 18:00 Uhr stattfindet (Campus Südstadt, 50678 Köln, Mainzer Str. 5, Aula). Nach einer Begrüßung durch Prof. Dr. Annemarie Stauffer, Leiterin der Studienrichtung Textil und archäologische Fasern des Instituts für Restaurierungs- und Konservierungswissenschaft, wird Dr. Susan Marti vom Historischen Museum Bern einen Vortrag zum Thema »Gezeichnet, gedreht und zerschnitten: Die Rätsel einer Stickvorlage aus dem Umkreis Rogier van der Weydens« halten. Der niederländische Maler Rogier van der Weydens (1400 - 1464) zählte zu einflussreichsten Malern des 15. Jahrhunderts. Im Anschluss an den Vortrag wird Prof. Dr. Brigitte Tietzel, Direktorin des Deutschen Textilmuseums in Krefeld, das Buch »Reiche Bilder – Aspekte zu Produktion und Funktion von Stickereien im Spätmittelalter« von Uta-Christiane Bergemann und Annemarie Stauffer präsentieren. In dem Tagungsband, in dem die wichtigsten Ergebnisse einer internationalen Fachtagung zusammengefasst sind, werden die neuesten Forschungsergebnisse zu den wirtschaftlichen Hintergründen mittelalterlicher Textilien vorgestellt: Angefangen von der Organisation der Werkstätten, über Herstellungszentren und Handelsbezie¬hungen bis hin zur politischen Indienstnahme von Stickereien aus dem Blickwinkel unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen. WEITERE TERMINE UND THEMEN DER RINGVORLESUNG Montag, 8. November 2010, 18:00 bis 19:30 Uhr »Materialmix in der bildenden Kunst Berndt Notkes« Dr. Arnulf von Ulmann, Leiter des Instituts für Kunsttechnik und Konservierung des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg Ort: Fachhochschule Köln, Campus Südstadt, Ubierring 40, Raum 137 Montag, 15. November 2010, 18:00 – 19:30 Uhr »Landschaftsarchäologie und Denkmalpflege im Braunkohlegebiet« Prof. Dr. Andreas Zimmermann, Archäologisches Institut (Ur- und Frühgeschichte) der Universität zu Köln Ort: Fachhochschule Köln, Campus Südstadt, Ubierring 40, Raum 137 Montag, 22. November 2010, 18:00 – 19:30 Uhr »Schaudepots – Eine gelungene Kombination aus Ausstellen und Lagern?« Dipl.-Rest. Andrea Funck, Landesmuseum Württemberg in Stuttgart Ort: Fachhochschule Köln, Campus Südstadt, Ubierring 40, Raum 137 Montag, 29. November 2010, 18:00 – 19:30 Uhr »Vom Hobeln der groben Männer. Spätgotische Holzskulpturen und Tiroler Bildhauertechniken – Überlegungen zur Rekonstruktion mittelalterlicher Schnitzverfahren« Dipl.-Rest. Michael Rief, Chefrestaurator des Suermondt-Ludwig-Museums Aachen Ort: Fachhochschule Köln, Campus Südstadt, Ubierring 40, Raum 137 Montag, 6. Dezember 2010, 18:00 – 19:30 Uhr »Niclaus Gerhaert – Neue Forschungen« Dr. Stefan Roller, Städel-Museum, Frankfurt/Main Ort: Fachhochschule Köln, Campus Südstadt, Ubierring 40, Raum 137 Montag, 13. Dezember 2010, 18:00 – 19:30 Uhr »... einige Messerspitzen voll fein pulverisiertes lichtes Augsburger Metall.« Materialtechnologische Untersuchungen an barocken Augsburger Prunkmöbeln und ihre Bedeutung im europäischen Kontext Dipl.-Rest. Christine Kowalski, Koordinationsstelle für das NRW Ort: Fachhochschule Köln, Campus Südstadt, Ubierring 40, Raum 137 Fachhochschule Köln ist die größte Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Deutschland. 16.000 Studierende werden von rund 400 Professorinnen und Professoren unterrichtet. Das Angebot der elf Fakultäten und des Instituts für Tropentechnologie umfasst rund 70 Studiengänge, jeweils etwa die Hälfte in Ingenieurwissenschaften bzw. Geistes- und Gesellschaftswissenschaften: von Architektur über Elektrotechnik und Maschinenbau, Design, Restaurierung, Informationswissenschaft, Sprachen und Soziale Arbeit bis hin zu Wirtschaftsrecht und Medieninformatik. Neu hinzugekommen sind im Herbst 2009 die Angewandten Naturwissenschaften. Zur Hochschule gehören neben Standorten in Köln-Deutz und in der Kölner Südstadt auch der Campus Gummersbach; im Aufbau ist der Campus Leverkusen. Die Fachhochschule Köln ist Vollmitglied in der Vereinigung Europäischer Universitäten (EUA), sie gehört dem Fachhochschulverbund UAS 7 und der Innovationsallianz der nordrhein-westfälischen Hochschulen an. Die Hochschule ist zudem eine nach den europäischen Öko-Management-Richtlinien EMAS und ISO 14001 geprüfte und zertifizierte umweltorientierte Einrichtung. Weitere Informationen Fachhochschule Köln, Fakultät für Kulturwissenschaften Institut für Restaurierungs- und Konservierungswissenschaft Tel.: 0221/82 75 -34 54; Fax -34 85; E-Mail: petra.christian@fh-koeln.de Kontakte für die Medien Fachhochschule Köln Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Petra Schmidt-Bentum Tel: 0221/82 75 -31 92, Fax: -33 94 E-Mail: petra.schmidt-bentum@fh-koeln.de, www.fh-koeln.de

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Die Fachhochschule Köln ist die größte Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Deutschland. Mehr als 22.650 Studierende werden von rund 420 Professorinnen und Professoren unterrichtet. Das Angebot der elf Fakultäten und des Instituts für Tropentechnologie umfasst mehr als 80 Studiengänge aus den Ingenieur-, Geistes- und Gesellschaftswissenschaften und den Angewandten Naturwissenschaften. Die Fachhochschule Köln ist Vollmitglied in der Vereinigung Europäischer Universitäten (EUA), sie gehört dem Fachhochschulverband UAS 7 und der Innovationsallianz der nordrhein-westfälischen Hochschulen an. Die Hochschule ist zudem eine nach den europäischen Öko-Management-Richtlinien EMAS und ISO 14001 geprüfte umweltorientierte Einrichtung und als familiengerechte Hochschule zertifiziert.

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