Tatort Internet – „Cybercrime“ im Fokus der Hamburg Games Conference 2014


Hamburg, 28. Februar 2014 – Auf der fünften Hamburg Games Conference standen gestern die Schwerpunktthemen „Cyberrisks“ und „Cybercrime“ auf der Agenda. Im Rahmen der Fachkonferenz in der Bucerius Law School machten die geladenen Referenten deutlich, dass Hackerangriffe zu einer ernstzunehmenden Bedrohung für die Games-Branche geworden sind. Der Schutz von Unternehmens- und Nutzerdaten ist ebenso wie die strafrechtliche Verfolgung von Cyber-Angriffen längst zu einem zentralen Anliegen geworden.

Den insgesamt rund 300 Teilnehmern bot die Veranstaltung nützliche Einblicke in zwielichtige Machenschaften im Schatten des Spiele-Sektors. Abgerundet wurde die Konferenz vom abendlichen Gamecity Treff direkt am Veranstaltungsort, bei dem sich den Besuchern die Gelegenheit zum Networking und Erfahrungsaustausch bot.

Aus unterschiedlichen Perspektiven berichteten namhafte Experten, welche Risiken lauern, wie sich die Unternehmen dagegen schützen können und welche Maßnahmen am wirkungsvollsten sind, wenn ein Cyber-Angriff doch gelingt. Der professionelle Hacker und IT-Sicherheitsexperte Götz Schartner eröffnete die Konferenz mit einem unterhaltsamen Live-Hacking-Vortrag und präsentierte dem Publikum die Informations(un)sicherheit von der praktischen Seite. Er demonstrierte wie Internet-Kriminelle Schwachstellen ausnutzen, um Webbrowser zu knacken und Smartphones zu anzuhören, zeigte aber auch, mit welchen Mitteln die Gefahren abzuwenden sind. „Trojaner sind Eindringlinge, die man weder im Browser noch sonst irgendwo auf dem Computer haben will“, erklärte der CEO der 8com GmbH und appellierte: „Machen Sie es Hackern nicht unnötig einfach.“

Wie sensibel das Thema aus datenschutzrechtlicher Sicht ist und wie weitreichend die Folgen eines Angriffs auch für das Firmenimage sein können, erläuterte die Rechtsanwältin Kerstin Schäfer von der Medienkanzlei GRAEF Rechtsanwälte in ihrem Vortrag. Sie mahnte: „Datenlecks können auch in Bezug auf die Außendarstellung des Games-Unternehmens erhebliche und schwerwiegende Konsequenzen haben.“

„Es ist ein wichtiger und erkenntnisbringender Ansatz für die gesamte Games-Branche, das Bewusstsein für solch mögliche Gefahren zu schärfen. Wie verhältnismäßig leicht solche Angriffe sind, ist alarmierend und beeindruckend zugleich“, kommentierte Stefan Klein, Projektmanager des Netzwerkes gamecity:Hamburg.

Cyber-Versicherungen zu einem festen Bestandteil des Risikomanagements zu machen, empfahlen die Redner Jens-Philipp Jung von der Link11 GmbH und Johannes Behrends von Aon Risk Solutions, die in ihren Beiträgen wichtige Hinweise für effiziente technische Schutzmaßnahmen lieferten. Heiko Rittelmeier aus dem IT-Expertenkreis Bund Deutscher Kriminalbeamter bereicherte die Games Conference mit seinem Vortrag „Die Jagd nach den Tätern – kriminalistische Sicht auf Cyber-Angriffe und Cyber-Crime“ um einen weiteren Blickwinkel auf das Thema.

Die Hamburg Games Conference 2014 wird unterstützt von InnoGames und der Bucerius Law School sowie von den Medienpartnern deutsche startups, Games-Career.com, Gamesköpfe, GamesMarkt, Gründerküche, Key Players, Making Games, MediaXP und t3n. Weitere Informationen zum Programm und den Referenten sind auf www.gamesconference.com zu finden.

Bildmaterial zur Hamburg Games Conference 2014 in druckfähiger Auflösung finden Sie hier zum Download: http://downloads.faktor3server.de/pr/Bilder_Hamburg-Games-Conference_2014.zip
Credit: www.photolampe.de


Ansprechpartner
Dr. Ralph Oliver Graef

GRAEF Rechtsanwälte
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Über die Hamburg Games Conference
Die Hamburg Games Conference ist eine von der Medienrechtskanzlei GRAEF Rechtsanwälte initiierte interdisziplinäre Konferenz für die Games-Branche. Experten unterschiedlicher Branchen referieren zu aktuellen Themen der Branche und erklären aktuelle Trends aus der Praxis. Unterstützt wird die jährlich stattfindende Veranstaltung von gamecity:Hamburg, Deutschlands größtem regionalen Branchennetzwerk. Weitere Informationen zu der Hamburg Games Conference erhalten Interessierte auf www.gamesconference.com.


Über GRAEF Rechtsanwälte

GRAEF Rechtsanwälte (www.graef.eu) mit Sitz in Hamburg und Berlin ist eine der führenden Kanzleien auf dem Gebiet des Medienrechts, des Entertainment Law und des geistigen Eigentums. Das Team um den Gründer Dr. Ralph Oliver Graef vertritt führende deutsche und internationale Medienunternehmen aus den Bereichen der Film und Fernsehproduktion sowie dem Rechtehandel, Fernsehsender einschließlich des Bereichs IP-TV, sowie Unternehmen der Verlagsbranche, der Computerspieleindustrie, des Web 2.0 und Kreative und Celebrities. GRAEF Rechtsanwälte wird von dem führenden Anwaltshandbuch des JUVE Verlags sowie von Legal 500 für die Bereiche „TV, Film & Entertainment“ und „Presse & Verlage“ empfohlen (JUVE-Handbuch Wirtschaftskanzleien; Legal500).

Über gamecity:Hamburg
gamecity:Hamburg ist mit über 2.000 Akteuren das größte regionale Netzwerk der Games-Branche in Deutschland. Als Fachgruppe der Initiative für Medien, IT und Telekommunikation, Hamburg@work, kümmert sich gamecity:Hamburg um optimale Standortbedingungen in der Hansestadt. Zu den Zielgruppen zählen Entwickler und Publisher von Computer-, Konsolen- und Handyspielen sowie verwandte Branchen wie die Werbewirtschaft, technische Dienstleister, Online-Agenturen und die Musik- und Filmwirtschaft aus Hamburg und Europa. Das Netzwerk hilft Unternehmen, Kooperationen und neue Geschäftsfelder zu erschließen. Darüber hinaus unterstützt gamecity:Hamburg die lokale Branche mit einem umfassenden Serviceangebot, bestehend aus Workshops, Branchentreffen, gemeinsamen Messeauftritten im In- und Ausland, Recruiting Touren, günstigen Büroflächen, Beratung für StartUps sowie Qualifizierungsmaßnahmen. Für eine gezielte Nachwuchsförderung wurde in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW Hamburg) ein Masterstudiengang „Games“ eingerichtet, der im Sommersemester 2010 startete. Geleitet wird gamecity:Hamburg von Stefan Klein (Hamburg@work). Informationen erhalten Sie auch auf www.gamecity-hamburg.de.

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