Mit 2 978 730 Stunden Verspätung in den Urlaub – 2014 mussten Reisende deutlich mehr Verspätungen hinnehmen als im Vorjahr

  • flightright analysiert Sommer-Flugdaten 2014
  • 16 Prozent mehr Verspätungen bei heimkehrenden Urlaubsfliegern
  • Mehr als 350 000 Passagiere sollten Anspruch auf Entschädigungszahlung prüfen


Potsdam, 24. September 2014 – Deutsche Urlauber wurden in diesem Sommer mit mehr Verspätungen konfrontiert als noch im Vorjahr. Zu diesem Ergebnis kam das Verbraucherportal flightright in einer Analyse der Flugdaten der Hauptreisezeit 2014. Von deutschen Flughäfen sind demnach in den Reisemonaten Juni, Juli, August mindestens 120 170 Flüge zu spät abgehoben. Das ist eine Steigerung von rund drei Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Noch geduldiger mussten Urlauber bei der Heimreise sein. Die Anzahl der verspätet in Deutschland landenden Urlaubsflieger war 2014 rund 16 Prozent höher als im Sommer 2013.

Alle Reisende flogen im Sommer insgesamt mehr als 2 978 730 Stunden später als geplant ab. Über 48 Stunden ist die längste Verspätung, die Urlauber auf ihrem Heimweg hinnehmen mussten.

flightright geht davon aus, dass allein mehr als 350 000 Passagiere, die diesen Sommer unterwegs waren, ihren Anspruch auf Entschädigung prüfen sollten. Das macht eine mögliche Gesamtsumme von über 145 Millionen Euro Entschädigungsvolumen. Anspruch auf Entschädigung hat, wer seinen Zielort mindestens drei Stunden verspätet erreicht und wenn die Airline sich nicht durch außergewöhnliche Umstände entlasten kann.

Die drei Routen, für die flightright die häufigsten Verspätungen von mindestens drei Stunden verzeichnen konnte, sind:

DUS Düsseldorf – PMI Palma de Mallorca
SXF Berlin – LIS Lissabon
FRA Frankfurt – PMI Palma de Mallorca

Die drei Routen, für die flightright die häufigsten Flugannullierungen registrierte, sind:

FRA Frankfurt – LHR London
TXL Berlin – VIE Wien
FRA Frankfurt – ZRH Zürich

Marek Janetzke, Geschäftsführer von flightright, kommentiert die jüngste Entwicklung:

„Passagiere mussten diesen Sommer viele Verspätungen hinnehmen. Das ist insbesondere in der Urlaubs- und Reisezeit sehr ärgerlich.“

„Viele Urlauber mussten stundenlang im Sicherheitsbereich warten. Viele unserer Kunden wurden spärlich informiert und wussten häufig gar nicht, dass sie Anspruch auf Entschädigung haben. Die Airlines lassen sie darüber auch im Unklaren.  Sie haben nach ihrem Urlaub bis zu drei Jahre Zeit, um ihre rechtmäßige Entschädigung geltend zu machen. Diese kann dann wunderbar in die nächste Reise investiert werden.“

Weitere Informationen zu flightright und den Entschädigungsansprüchen von Passagieren
unter: www.flightright.de.


Flightright (www.flightright.de), das Verbraucherportal für Fluggastrechte, startete im Frühjahr 2010. Passagiere haben die Möglichkeit, Entschädigungen für verspätete oder annullierte Flüge direkt über das Portal von flightright einzufordern. Bis heute konnte flightright bereits 400 000 Passagieren helfen. Flightright beruft sich auf die EU-Verordnung 261/2004. Diese spricht Betroffenen von Flugausfällen und Verspätungen eine Wiedergutmachung durch die Fluggesellschaft zu. Weitere Informationen auf http://www.flightright.de

Medienkontakt:
Andrea Feustel | 49.331.981.690.44 | andrea.feustel@flightright.de
Rudolf-Breitscheid-Straße 162 | 14482 Potsdam

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Über uns

Flightright, das Verbraucherportal für Fluggastrechte, hilft Flugpassagieren nach Verspätungen, Umbuchungen oder der Annullierung von Flügen bei der Durchsetzung von Entschädigungsforderungen gegenüber den Fluggesellschaften. Flightright beruft sich auf die Fluggastrechte-Verordnung 261/2004 der Europäischen Union. Diese spricht Betroffenen von Flugausfällen und Verspätungen eine Entschädigung in Höhe von bis zu 600 Euro durch die ausführende Fluggesellschaft zu. Das Verbraucherportal wurde im Frühjahr 2010 von Dr. Philipp Kadelbach gegründet.

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Passagiere mussten diesen Sommer viele Verspätungen hinnehmen. Das ist insbesondere in der Urlaubs- und Reisezeit sehr ärgerlich.
Marek Janetzke, Geschäftsführer von flightright
Viele Urlauber mussten stundenlang im Sicherheitsbereich warten. Viele unserer Kunden wurden spärlich informiert und wussten häufig gar nicht, dass sie Anspruch auf Entschädigung haben. Die Airlines lassen sie darüber auch im Unklaren. Sie haben nach ihrem Urlaub bis zu drei Jahre Zeit, um ihre rechtmäßige Entschädigung geltend zu machen. Diese kann dann wunderbar in die nächste Reise investiert werden.
Marek Janetzke, Geschäftsführer von flightright