Ängste verstehen und überwinden

Eltern mit ängstlichen Kindern für psychotherapeutische Studie gesucht

Wenn das eigene Kind nicht zur Schule gehen möchte, nicht allein mit Freunden spielt oder kaum ein Wort zu anderen Kindern sagen kann, fühlen sich Eltern oft hilflos. Um Kindern altersgerecht und individuell zu helfen, ihre Ängste abzubauen, ist eine Psychotherapie oft sehr hilfreich. Die Abteilung für Klinische Psychologie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) sucht für eine Studie zu diesem Thema Eltern mit Kindern, die unter Trennungsangst oder sozialer Ängstlichkeit leiden, um an einer Kurzzeit-Psychotherapie teilzunehmen.

Als Standardmethode für die Behandlung von Angststörungen gilt die klassische Verhaltenstherapie. Eine Weiterentwicklung dieser Therapie ist die sogenannte Schematherapie, zu der im Kindesalter noch keine wissenschaftlichen Untersuchungen vorliegen. Die Abteilung für Klinische Psychologie der HHU möchte die Effektivität und Akzeptanz dieser Therapieform wissenschaftlich untersuchen.

Hierzu werden Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren gesucht, die Symptome einer Trennungsangst oder sozialen Ängstlichkeit zeigen. Die Behandlung selbst findet in Praxen von kooperierenden approbierten Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen und -therapeuten statt. Um die Ergebnisse mit der Standardmethode der Verhaltenstherapie vergleichen zu können, erhalten 50 Prozent der teilnehmenden Kinder und Eltern per Zufall eine verhaltenstherapeutische, die übrigen 50 Prozent eine schematherapeutische Behandlung.

Interessierte Eltern sind eingeladen, sich über die Webseite

www.ängste-verstehen-und-überwinden.de  

zu informieren.

Kontakt

Dr. Christof Loose
Institut
für Experimentelle Psychologie – Abteilung für Klinische Psychologie
Telefon: 0211/81-12272
E-Mail: Christof.Loose@hhu.de

Redaktion: Dr.rer.nat. Arne Claussen
Stabsstelle Presse und Kommunikation

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www.hhu.de

Die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) ist seit 1965 die Universität der Landeshauptstadt und eine feste Größe in der deutschen Hochschullandschaft.

An ihrer Medizinischen, Mathematisch-Naturwissenschaftlichen, Philosophischen, Wirtschaftswissenschaftlichen und Juristischen Fakultät studieren rund 31.000 Studierende. Im Fokus der wissenschaftlichen Forschung stehen traditionell die Lebenswissenschaften. Zuletzt konnte im Rahmen der „Exzellenzinitiative“ von Bund und Ländern die Förderung eines Exzellenzclusters in der Pflanzenzüchtungsforschung gewonnen werden.

Mehr zur HHU im Internet unter www.hhu.de.

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Die junge Hochschule verfügt bereits über eine gewachsene Tradition: Sie ging aus der 1907 eingerichtete Medizinischen Akademie hervor. Im Jahre 1965 wurde vom Land NRW die heutige Universität gegründet. Die Hochschule startete mit drei Fakultäten: Medizinische Fakultät, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät sowie Philosophische Fakultät. 1988 in Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf umbenannt, erlebte die Hochschule ein dynamisches Wachstum. Sie wurde in den 1990ern um zwei weitere Fakultäten erweitert: die Wirtschaftswissenschaftliche und Juristische Fakultät. Heute forschen, lehren und arbeiten auf dem Campus rund 17.000 Studierende, mehr als 1.700 Lehrende sowie 850 weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zum Start des Wintersemesters 2010/2011 konnte die Hochschule fast 4.000 neue Studierende begrüßen.

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