Chlamydieninfektionen – eine unterschätzte Gefahr

Öffentlicher Vortrag im Haus der Universität

16.03.2018 – Chlamydien sind Bakterien, die beim Menschen vielerlei schwerwiegende Erkrankungen – etwa des Auges – verursachen können. Prof. Dr. Talin Barisani-Asenbauer von der Medizinischen Universität Wien informiert in einem öffentlichen Vortrag am 21. März über die Gefahren dieser sexuell übertragbaren Krankheit. Der Vortrag findet im Rahmen des 16. Deutschen Chlamydien-Workshops statt, den die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) veranstaltet.

Chlamydien infizieren eine Vielzahl von Lebewesen. Für den Menschen ist besonders Chlamydia trachomatis von großer medizinischer Bedeutung, da eine Infektion des Auges die Hauptursache für Erblindung in Entwicklungsländern darstellt. Außerdem gehört eine Infektion mit Chlamydia trachomatis zu den am häufigsten sexuell übertragenen Erkrankungen und ist eine Hauptursache weiblicher Unfruchtbarkeit in Industrieländern.

Der öffentliche Vortrag „Wenn die Liebe in die Augen geht: Chlamydia trachomatis-Infektionen im Wandel der Zeit“ findet am Mittwoch, dem 21. März 2018 um 18:30 Uhr im Haus der Universität am Schadowplatz 14 in Düsseldorf statt. Die Teilnahme ist kostenlos.

Prof. Dr. Talin Barisani-Asenbauer

Talin Barisani-Asenbauer ist Fachärztin für Augenheilkunde und Optometrie und habilitierte 2001 zum Thema „Molekularer Nachweis von Erregern im Auge“. Sie leitet das Laura Bassi Zentrum OCUVAC „okuläre Infektionen und Entzündungen“ der Medizinischen Universität Wien. Barisani-Asenbauer ist an zahlreichen internationalen Forschungskooperationen beteiligt und arbeitet aktuell an Projekten in den Bereichen Augenoberflächenerkrankungen, Uveitis, okuläre Tuberkulose, Chlamydien-Infektionen, „Geographic Medicine“ (Erforschung von Ausprägung, Therapie und Prophylaxe von grenzüberschreitenden Erkrankungen) und Genderforschung in der Augenheilkunde. Sie hat über 80 Publikationen veröffentlicht und hält ein Patent.

Dr.rer.nat. Arne Claussen
Stabsstelle Presse und Kommunikation

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Die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) ist seit 1965 die Universität der Landeshauptstadt und eine feste Größe in der deutschen Hochschullandschaft.

An ihrer Medizinischen, Mathematisch-Naturwissenschaftlichen, Philosophischen, Wirtschaftswissenschaftlichen und Juristischen Fakultät studieren rund 34.000 Studierende. Im Fokus der wissenschaftlichen Forschung stehen traditionell die Lebenswissenschaften. Zuletzt konnte im Rahmen der „Exzellenzinitiative“ von Bund und Ländern die Förderung eines Exzellenzclusters in der Pflanzenzüchtungsforschung gewonnen werden.

Mehr zur HHU im Internet unter www.hhu.de.

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Die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) ist seit 1965 die Universität der Landeshauptstadt und eine feste Größe in der deutschen Hochschullandschaft.An ihrer Medizinischen, Mathematisch-Naturwissenschaftlichen, Philosophischen, Wirtschaftswissenschaftlichen und Juristischen Fakultät studieren rund 31.000 Studierende. Im Fokus der wissenschaftlichen Forschung stehen traditionell die Lebenswissenschaften. Zuletzt konnte im Rahmen der „Exzellenzinitiative“ von Bund und Ländern die Förderung eines Exzellenzclusters in der Pflanzenzüchtungsforschung gewonnen werden.Mehr zur HHU im Internet unter www.hhu.de.

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