Doktoranden treffen Spitzenforscher

Manchot Graduiertenschule „Molecules of Infection“

15.03.2013 – Doktoranden der Manchot Graduiertenschule „Molecules of Infection“ (MOI) an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf haben zusammen mit Spitzenforschern aus der Infektionsbiologie über ihre aktuellen Forschungsergebnisse diskutiert. Zu ihrem dritten MOI-Symposium haben sie vom 6.-8. März 2013 Gastdozenten zur „Manchot Lecture in Infection Biology“ geladen.

In der Manchot Graduiertenschule arbeiten Doktorandinnen und Doktoranden aus den Naturwissenschaften und der Medizin an verschiedenen, aktuellen Themen aus der Infektionsforschung. Regelmäßig tauschen sie sich auf gemeinsamen Symposien über den neusten Stand ihrer Forschungen aus. „Insbesondere der Dialog und der wissenschaftliche Austausch über die Fächergrenzen hinweg ist einer der besonderen Stärken der MOI Graduiertenschule“, so Prof. Dr. Johannes Hegemann, einer der Sprecher. „Dadurch erhalten die Nachwuchswissenschaftler wichtige Impulse für ihre Forschungen.“

Vom 6. bis zum 8. März 2013 trafen sich die 35 MOI-Mitglieder auf Schloss Gnadenthal in Kleve zum ersten diesjährigen Treffen. Die Doktorandinnen und Doktoranden hatten dazu das Vortrags- und Diskussionsprogramm selbst zusammen gestellt. Neben der internen Diskussion war vor allem der Austausch mit renommierten internationalen Spitzenforschern aus der Infektionsbiologie und -medizin, die die MOI-Mitglieder selbst eingeladen hatten, ein Programmschwerpunkt.

Dr. Agathe Subtil vom Pasteur Institut in Paris sprach über die molekularen Wechselwirkungen des Erregers Chlamydia trachomatis mit seiner menschlichen Wirtszelle. Dr. Özgür Bayram vom Institut für Mikrobiologie der Universität Göttingen stellte seine Arbeit zu Entwicklungsprozessen bei dem medizinisch bedeutsamen Pilz Aspergillus vor. Die dritte „Manchot Lecture in Infection Biology“ hielt Prof. Dr. Mathias Heikenwälder vom Institut für Virologie des Helmholtz Zentrums in München über die Beziehungen zwischen dem Immunsystem und der Krebsmetastasierung..

„Die Vorträge, vor allem die Diskussionen auf Augenhöhe mit den drei Wissenschaftlern waren für mich ein besonderes Highlight des Symposiums“, so Elisabeth Becker eine der Doktorandinnen.

Manchot Graduiertenschule „Molecules of Infection“

Die MOI ist charakterisiert durch ein breites Forschungsspektrum und ein strukturiertes Graduiertenausbildungsprogramm. Neben der materiellen Förderung der Doktorandinnen und Doktoranden, zeichnet sich die MOI durch ein umfangreiches, englischsprachiges Curriculum aus. Es besteht aus Vorlesungen zu übergeordneten Themen der Infektionsforschung und Symposien, in denen sich die Mitglieder der MOI gegenseitig über ihre aktuelle Forschung austauschen. Abgerundet wird das Curriculum durch ein umfangreiches Weiterbildungsprogramm, in dem ihnen auch berufsrelevante Soft Skills vermittelt werden.

Die MOI wird von Prof. Dr. Johannes Hegemann (Institut für Funktionelle Genomforschung der Mikroorganismen) und Prof. Dr. Klaus Pfeffer (Institut für Medizinische Mikrobiologie und Krankenhaushygiene) geleitet. Sie wird aus Mitteln der Jürgen Manchot-Stiftung gefördert. Nach der ersten Förderperiode geht die MOI ab dem 1. April 2013 mit einer neuen Doktoranden-Kohorte in die zweite Förderrunde.

Kontakt

Dr. Inge Krümpelbeck
wissenschaftliche Koordinatorin
MOI Manchot Graduiertenschule
c/o Institut für funktionelle Genomforschung der Mikroorganismen
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Tel.: 0211-81 11877
E-Mail:
inge.kruempelbeck@hhu.de

Dr.rer.nat. Arne Claussen
Abteilung Kommunikation

Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Universitätsstraße 1
40225 Düsseldorf
Tel.:   49 211 81-10896
Fax:   49 211 81-15279
arne.claussen@hhu.de
www.hhu.de

Die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) ist seit 1965 die Universität der Landeshauptstadt und eine feste Größe in der deutschen Hochschullandschaft.

An ihrer Medizinischen, Mathematisch-Naturwissenschaftlichen, Philosophischen, Wirtschaftswissenschaftlichen und Juristischen Fakultät studieren über 23.000 Studierende. Im Fokus der wissenschaftlichen Forschung stehen traditionell die Lebenswissenschaften. Zuletzt konnte im Rahmen der „Exzellenzinitiative“ von Bund und Ländern die Förderung eines Exzellenzclusters in der Pflanzenzüchtungsforschung gewonnen werden.

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