Hohe chinesische Auszeichnung für Prof. Peter Proksch

Pharmazie

Düsseldorf, 14.11.2017 – Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Proksch vom Institut für Pharmazeutische Biologie und Biotechnologie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) erhielt den „Commemorative Award“ der chinesischen Provinz Hainan. Am 5. November 2017 erhielt er die Auszeichnung für seine Beiträge zur Ausbildung chinesischer Nachwuchswissenschaftler und für seine wissenschaftliche Arbeit.

Prof. Proksch wurde im Rahmen eines wissenschaftlichen Symposiums in China ausgezeichnet. Man ehrte ihn damit zum einen für seine Unterstützung des chinesischen wissenschaftlichen Nachwuchses durch Austauschprogramme mit der HHU und durch Gastprofessuren an verschiedenen Hochschulen in China. Zum anderen würdigte man seine Forschungsarbeiten, die er seit vielen Jahren mit chinesischen Wissenschaftlern durchführt. So lud er auch Forscherinnen und Forscher der Chinese Academy of Tropical Agricultural Sciences (CATAS) in Hainan zu Gastaufenthalten nach Düsseldorf ein.

Hainan ist die südlichste Provinz der Volksrepublik China und genießt den Status einer Sonderwirtschaftszone. Neben mehreren Universitäten beherbergt Hainan die CATAS.

Zur Person

Prof. Dr. Peter Proksch, 1953 in Leipzig geboren, studierte Biologie in Köln, wo er im Jahr 1980 promovierte. Nach einem Forschungsaufenthalt an der University of California in Irvine und Assistentenstellen in Köln und Braunschweig habilitierte er 1988 im Bereich der Pharmazeutischen Biologie an der Technischen Universität Braunschweig. Zunächst als Professor an der Universität Würzburg beschäftigt, ist Prof. Proksch seit 1999 Leiter des Instituts für Pharmazeutische Biologie und Biotechnologie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

Darüber hinaus ist er Gastprofessor an verschiedenen Universitäten in Indonesien, Nigeria und vor allem in China. Seine Forschungsinteressen liegen zum einen im Bereich der bioaktiven marinen Naturstoffe – zum Beispiel Schiffsschutzanstriche zum Schutz gegen Besatz mit Seepocken und anderen Organismen. Zum anderen befasst er sich mit antitumoralen und antibiotischen Naturstoffen. Letztere gehen häufig aus der Symbiose von Pilzen und Pflanzenzellen hervor. Dabei schützen die Pilze die Pflanzen durch Produktion von wirksamen Substanzen gegen Fressfeinde und mikrobielle Krankheitserreger.

Im Jahr 2014 erhielt er den renommierten Qilu Friendship Award der chinesischen Provinz Shandong, in 2016 gleich zweimal den Titel Honorary Professor: von der Three Gorges University und von der Chinese Academy of Tropical Agricultural Science. Ebenfalls 2016 verlieh ihm der Vizepremier der Volksrepublik China den National Friendship Award, die höchste Auszeichnung, die China an Ausländer verleiht, die sich um die Entwicklung der Volksrepublik verdient gemacht haben. Prof. Proksch ist Gastprofessor an mehreren chinesischen Universitäten und Forschungsinstituten.

Dr.rer.nat. Arne Claussen
Stabsstelle Presse und Kommunikation

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Die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) ist seit 1965 die Universität der Landeshauptstadt und eine feste Größe in der deutschen Hochschullandschaft.

An ihrer Medizinischen, Mathematisch-Naturwissenschaftlichen, Philosophischen, Wirtschaftswissenschaftlichen und Juristischen Fakultät studieren rund 32.000 Studierende. Im Fokus der wissenschaftlichen Forschung stehen traditionell die Lebenswissenschaften. Zuletzt konnte im Rahmen der „Exzellenzinitiative“ von Bund und Ländern die Förderung eines Exzellenzclusters in der Pflanzenzüchtungsforschung gewonnen werden.

Mehr zur HHU im Internet unter www.hhu.de.

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Die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) ist seit 1965 die Universität der Landeshauptstadt und eine feste Größe in der deutschen Hochschullandschaft.An ihrer Medizinischen, Mathematisch-Naturwissenschaftlichen, Philosophischen, Wirtschaftswissenschaftlichen und Juristischen Fakultät studieren rund 31.000 Studierende. Im Fokus der wissenschaftlichen Forschung stehen traditionell die Lebenswissenschaften. Zuletzt konnte im Rahmen der „Exzellenzinitiative“ von Bund und Ländern die Förderung eines Exzellenzclusters in der Pflanzenzüchtungsforschung gewonnen werden.Mehr zur HHU im Internet unter www.hhu.de.

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