Jun.-Prof. Dr. Ingrid Span bei AcademiaNet aufgenommen

Datenbank exzellenter Wissenschaftlerinnen

Düsseldorf, 01.08.2017 – Die Chemikerin Jun.-Prof. Dr. Ingrid Span leitet die Arbeitsgruppe „Struktur und Funktion von Metalloproteinen“ am Institut für Physikalische Biologie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU). Ihr Spezialgebiet ist die Herstellung von Metalloproteinen, die als Katalysatoren eingesetzt werden können. Sie wurde jetzt in die Datenbank AcademiaNet aufgenommen, ein Internetportal exzellenter Wissenschaftlerinnen.

Wasserstoff ist ein potenzieller Energieträger der Zukunft, aber seine klassische Herstellung setzt Treibhausgase frei und verbraucht mehr Energie, als aus ihm gewonnen werden kann. Sogenannte Metalloproteine helfen, Wasserstoff effizient herzustellen.

Jun.-Prof. Dr. Ingrid Span erforscht künstliche Metalloproteine, in ihrem Fall einen würfelförmigen Kobalt-Schwefel-Kern, der an ein Protein gebunden ist. Solche Stoffe sind sehr effektive Katalysatoren. Diese Metalloproteine können sowohl im Reagenzglas als auch in Bakterien hergestellt werden.

Aufgrund ihrer innovativen Forschungsarbeiten und ihrer wissenschaftlichen Erfolge wurde Ingrid Span im Juli 2017 in die Datenbank AcademiaNet aufgenommen.

Zur Person

Ingrid Span, geboren 1983 in Sathmar in Rumänien, studierte Chemie an der Technischen Universität München, wo sie auch 2012 im Bereich Biochemie promovierte. Anschließend forschte sie für zwei Jahre an der Northwestern University in Chicago. Im Jahr 2014 übernahm sie die Leitung einer unabhängigen Nachwuchsgruppe an der HHU, von 2015 bis 2017 leitete sie eine Liebig-Nachwuchsgruppe in Düsseldorf. Seit dem Jahr 2017 ist sie Juniorprofessorin für Struktur und Funktion von Metalloproteinen am Institut für Physikalische Biologie der HHU (Leitung: Prof. Dr. Dieter Willbold).

Neben zahlreichen Publikationen etwa in Nature Communications und im Journal of the American Chemical Society erhielt Ingrid Span bereits eine Reihe von Auszeichnungen und Stipendien, so ein Forschungsstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft und ein Liebig-Stipendium des Fonds der Chemischen Industrie.

Webseite der Liebig Nachwuchsgruppe: http://www.ipb.hhu.de/unsere-teams/arbeitsgruppen/arbeitsgruppe-span.html

Eintrag bei AcademiaNet:
http://www.academia-net.de/profil/jun-prof-dr-ingrid-span/1463561

AcademiaNet

In wissenschaftliche Führungspositionen an Hochschulen, in Gremien und Kommissionen sind Frauen deutlich unterrepräsentiert. AcademiaNet, ein gemeinsames Projekt von Robert Bosch Stiftung und „Spektrum der Wissenschaft“ zusammen mit der Zeitschrift „Nature“, will exzellente Wissenschaftlerinnen sichtbar machen und ihnen so beim Weg in Führungspositionen helfen. Dazu veröffentlicht diese Datenbank die Profile von Wissenschaftlerinnen und macht sie so einem breiteren Kreis von Entscheiderinnen und Entscheidern in Wissenschaft, Politik und auch in den Medien bekannt.

Webseite von AcademiaNet: http://www.academia-net.de/projekt/


Dr.rer.nat. Arne Claussen
Stabsstelle Presse und Kommunikation

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Die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) ist seit 1965 die Universität der Landeshauptstadt und eine feste Größe in der deutschen Hochschullandschaft.

An ihrer Medizinischen, Mathematisch-Naturwissenschaftlichen, Philosophischen, Wirtschaftswissenschaftlichen und Juristischen Fakultät studieren rund 32.000 Studierende. Im Fokus der wissenschaftlichen Forschung stehen traditionell die Lebenswissenschaften. Zuletzt konnte im Rahmen der „Exzellenzinitiative“ von Bund und Ländern die Förderung eines Exzellenzclusters in der Pflanzenzüchtungsforschung gewonnen werden.

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Die junge Hochschule verfügt bereits über eine gewachsene Tradition: Sie ging aus der 1907 eingerichtete Medizinischen Akademie hervor. Im Jahre 1965 wurde vom Land NRW die heutige Universität gegründet. Die Hochschule startete mit drei Fakultäten: Medizinische Fakultät, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät sowie Philosophische Fakultät. 1988 in Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf umbenannt, erlebte die Hochschule ein dynamisches Wachstum. Sie wurde in den 1990ern um zwei weitere Fakultäten erweitert: die Wirtschaftswissenschaftliche und Juristische Fakultät. Heute forschen, lehren und arbeiten auf dem Campus rund 17.000 Studierende, mehr als 1.700 Lehrende sowie 850 weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zum Start des Wintersemesters 2010/2011 konnte die Hochschule fast 4.000 neue Studierende begrüßen.

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