Manchot-Graduiertenschule „Molecules of Infection“ geht in dritte Förderrunde

Spitzennachwuchs in der Infektionsforschung

21.06.2016 – Am 1. Oktober 2016 geht an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) die internationale Manchot Graduiertenschule „Molecules of Infection“ (MOI) in die dritte Förderrunde. Die Manchot-Stiftung fördert die Schule mit insgesamt 1,9 Millionen Euro, hinzu kommen Fördermittel der HHU in Höhe von 380.000 Euro. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten forschen zu verschiedenen Fragestellungen der Infektionsbiologie und -medizin.

Die Manchot Graduiertenschule ermöglicht es jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Medizin und Naturwissenschaften, ihre Doktorarbeit im Rahmen eines besonderen Curriculums zu erstellen. Dabei werden sie durch ein Stipendium unterstützt und können sich so voll und ganz ihren Forschungen und ihrer wissenschaftlichen Qualifikation widmen. Diese Graduiertenschule wurde erstmals 2009 eingerichtet und wird seit dem Beginn von der Manchot Stiftung gefördert. In den ersten beiden Förderrunden (2009 bis 2013 und 2013 bis September 2016) promovierten in diesem Rahmen insgesamt bereits 22 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, und weitere 28 stehen aktuell in der Endphase ihrer Doktorarbeit.

In der dritten Förderrunde (01.10.2016 bis 31.03.2020) erhalten 18 junge Promovierende ein dreieinhalbjähriges Stipendium. 13 werden dabei von der Stiftung finanziert, fünf weitere von der HHU bzw. den beiden beteiligten Fakultäten. Viele der Stipendiatinnen und Stipendiaten haben einen internationalen Hintergrund. Weitere sechs Promovierende sind als Kollegiatinnen und Kollegiaten assoziiert und nehmen am strukturierten Ausbildungsprogramm der Graduiertenschule teil.

Die Doktorandinnen und Doktoranden forschen zu verschiedenen Aspekten der Infektionsbiologie und -medizin. Die Forschungsschwerpunkte liegen in den vier Bereichen: Mechanismen der viralen Infektion; Bakterielle Proteine in Infektion und Infektionsbekämpfung; Molekulare Regulationsmechanismen bei Pilzen; Immunkontrollmechanismen der Infektion.

„Durch das umfangreiche Forschungsspektrum, das innerhalb der Graduiertenschule bearbeitet wird, erhalten die Mitglieder der MOI einen umfassenden Überblick über das umfangreiche Themenfeld der Infektionsforschung“, so Prof. Dr. Johannes Hegemann, Sprecher der Graduiertenschule. Prof. Dr. Klaus Pfeffer, stellvertretender Sprecher, ergänzt: „Besonders wertvoll ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Biologie und Medizin. Durch die internationale Zusammensetzung knüpfen die jungen Forscher früh wichtige Kontakte, die für ihre zukünftige Laufbahn von großer Bedeutung sind.“

Manchot Graduiertenschule „Molecules of Infection“ (MOI)

Die MOI bietet ein breites Forschungsspektrum und ein strukturiertes Graduiertenausbildungsprogramm. Neben der materiellen Förderung durch die Manchot Graduiertenschule sind die Stipendiatinnen und Stipendiaten und die Kollegiatinnen und Kollegiaten in ein umfangreiches, englischsprachiges Curriculum eingebunden. Hierzu gehören Fachvorlesungen, Seminare, Symposien, in denen sich die Mitglieder der MOI gegenseitig über ihre aktuelle Forschung austauschen, sowie ein umfangreiches Weiterbildungsprogramm insbesondere auch für berufsrelevante Soft Skills.

Sprecher der MOI ist Prof. Dr. Johannes Hegemann (Institut für Funktionelle Genomforschung der Mikroorganismen), stellvertretender Sprecher ist Prof. Dr. Klaus Pfeffer (Institut für Medizinische Mikrobiologie und Krankenhaushygiene). Die Graduiertenschule wird von einem international besetzten wissenschaftlichen Beirat begleitet.

Weitere Informationen: http://www.moi.hhu.de/

Jürgen Manchot Stiftung

Die Jürgen Manchot Stiftung hat ihren Sitz in Düsseldorf. Vorsitzender des Kuratoriums ist Thomas Manchot, Ehrensenator der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Die Stiftung fördert seit 2009 die Manchot Graduiertenschule „Molecules of Infection“, ab Oktober 2016 in der dritten Förderrunde.

Kontakt

Dr. Inge Krümpelbeck
wissenschaftliche Koordinatorin
MOI Manchot Graduiertenschule
c/o Institut für funktionelle Genomforschung der Mikroorganismen
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Tel.: 0211-81 11877
 E-Mail: inge.kruempelbeck@hhu.de
 

Dr.rer.nat. Arne Claussen
Stabsstelle Kommunikation

Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Universitätsstraße 1
40225 Düsseldorf
Tel.:   49 211 81-10896
Fax:   49 211 81-15279
arne.claussen@hhu.de
www.hhu.de

Die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) ist seit 1965 die Universität der Landeshauptstadt und eine feste Größe in der deutschen Hochschullandschaft.

An ihrer Medizinischen, Mathematisch-Naturwissenschaftlichen, Philosophischen, Wirtschaftswissenschaftlichen und Juristischen Fakultät studieren rund 30.000 Studierende. Im Fokus der wissenschaftlichen Forschung stehen traditionell die Lebenswissenschaften. Zuletzt konnte im Rahmen der „Exzellenzinitiative“ von Bund und Ländern die Förderung eines Exzellenzclusters in der Pflanzenzüchtungsforschung gewonnen werden.

Mehr zur HHU im Internet unter www.hhu.de.

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Über uns

Die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) ist seit 1965 die Universität der Landeshauptstadt und eine feste Größe in der deutschen Hochschullandschaft.An ihrer Medizinischen, Mathematisch-Naturwissenschaftlichen, Philosophischen, Wirtschaftswissenschaftlichen und Juristischen Fakultät studieren rund 31.000 Studierende. Im Fokus der wissenschaftlichen Forschung stehen traditionell die Lebenswissenschaften. Zuletzt konnte im Rahmen der „Exzellenzinitiative“ von Bund und Ländern die Förderung eines Exzellenzclusters in der Pflanzenzüchtungsforschung gewonnen werden.Mehr zur HHU im Internet unter www.hhu.de.

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