Reisforschung für eine sichere Ernährung in der Dritten Welt

Prominente Reisforscherin spricht an der HHU

22.10.2015 – Prof. Dr. Pamela Ronald von der University of California in Davis forscht zu Stress- und Krankheitstoleranz bei Reispflanzen. Die Biologin spricht am 3. November 2015 an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) über ihre Forschungen zu neuen robusten Reissorten, die von Bauern in der Dritten Welt eingesetzt werden können. Sie folgt einer Einladung des Exzellenzclusters CEPLAS.

Neben Weizen und Mais zählt Reis weltweit zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln. Kommt es durch Krankheitserreger oder ungünstige Witterungsbedingungen zu Ernteausfällen, drohen Hungersnöte und es sind Millionen von Bauern in ihrer Existenz bedroht.

Prof. Dr. Pamela Ronald (Department of Plant Pathology, Genome Center der University of California in Davis und Direktorin für Grass Genetics am Joint Bioenergy Institute in Emeryville, Kalifornien) erforscht insbesondere die genetischen Grundlagen der Krankheitstoleranz von Reispflanzen sowie ihrer Widerstandfähigkeit gegen längerfristige Überschwemmungen.

In ihrer Forschung arbeitet Prof. Ronald eng mit dem International Rice Research Institute (IRRI) auf den Philippinen zusammen, um gemeinsam neue Reissorten zu entwickeln, die deutlich stress- und krankheitsresistenter sowie ergiebiger als herkömmliche Reissorten sind. Diese Reissorten werden kostenlos an Bauern in Drittweltländern verteilt. So konnten mit Unterstützung der Bill & Melinda Gates Foundation im Jahr 2014 mehr als 3,5 Millionen Bauer mit solchen Reissaaten versorgt werden.

Neben ihrer Forschung engagiert sich Prof. Ronald besonders in der Öffentlichkeitsarbeit. Gemeinsam mit ihrem Mann, einem Ökobauern, hat sie ein Buch über den scheinbaren Konflikt zwischen Gentechnik und ökologischer Landwirtschaft geschrieben.

In ihrem Fachvortrag „Engineering Tolerance to Stress and Resistance to Disease“ an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf spricht Prof. Ronald über die Entwicklung von Reissorten, die besonders tolerant gegenüber andauernden Überschwemmungen sind sowie über Resistenzen gegen den Reisschädling Xanthomonas oryzae verfügen. Sie folgt dabei einer Einladung des Exzellenzclusters für Pflanzenforschung CEPLAS. Der englischsprachige Vortrag ist öffentlich.

Ort und Zeit

3. November 2015, 16:00 Uhr

Gebäude 23.01, Hörsaal 3C

Kontakt

Dr. Céline Hönl
Cluster of Excellence on Plant Science (CEPLAS)
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Tel.: +49 (0)211/81-11996
E-Mail: hoenl@hhu.de

Dr.rer.nat. Arne Claussen
Stabsstelle Kommunikation

Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Universitätsstraße 1
40225 Düsseldorf
Tel.:   49 211 81-10896
Fax:   49 211 81-15279
arne.claussen@hhu.de
www.hhu.de

Die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) ist seit 1965 die Universität der Landeshauptstadt und eine feste Größe in der deutschen Hochschullandschaft.

An ihrer Medizinischen, Mathematisch-Naturwissenschaftlichen, Philosophischen, Wirtschaftswissenschaftlichen und Juristischen Fakultät studieren rund 30.000 Studierende. Im Fokus der wissenschaftlichen Forschung stehen traditionell die Lebenswissenschaften. Zuletzt konnte im Rahmen der „Exzellenzinitiative“ von Bund und Ländern die Förderung eines Exzellenzclusters in der Pflanzenzüchtungsforschung gewonnen werden.

Mehr zur HHU im Internet unter www.hhu.de.

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Die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) ist seit 1965 die Universität der Landeshauptstadt und eine feste Größe in der deutschen Hochschullandschaft.An ihrer Medizinischen, Mathematisch-Naturwissenschaftlichen, Philosophischen, Wirtschaftswissenschaftlichen und Juristischen Fakultät studieren rund 31.000 Studierende. Im Fokus der wissenschaftlichen Forschung stehen traditionell die Lebenswissenschaften. Zuletzt konnte im Rahmen der „Exzellenzinitiative“ von Bund und Ländern die Förderung eines Exzellenzclusters in der Pflanzenzüchtungsforschung gewonnen werden.Mehr zur HHU im Internet unter www.hhu.de.

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