Young Researchers Award an Julian Victor

Konferenz „Prion 2016“ in Tokio

20.05.2016 – Julian Victor aus dem Institut für Physikalische Biologie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf erhielt am 13. Mai 2016 in Tokio einen Young Researchers Award. Er hat zusammen mit seinem Doktorvater Prof. Riesner am Kongress  „Prion 2016“ in Tokio teilgenommen. Der Preis wurde ihm für die Posterpräsentation eines Teiles seiner Promotionsarbeit  „A Therapeutic Approach for Creutzfeldt-Jakob-Disease by DNAzyme-mediated Knockdown of the Prion Protein“ zuerkannt.

Die Creutzfeldt-Jakob-Krankheit ist eine absolut tödlich verlaufende, zurzeit nicht therapierbare neurodegenerative Erkrankung. Sie wird durch Ablagerungen des Prion-Proteins im Gehirn, sog. Plaques, verursacht. Julian Victor hat katalytisch aktive DNAs entwickelt, die die RNA, von der das Protein abgelesen wird, zerschneiden und damit die Konzentration und Plaque-Bildung des Prion-Proteins herunterregeln. Da die Krankheit auch in Tieren vorkommt (zum Beispiel BSE beim Rind, Scrapie beim Schaf), sollen in Zukunft in Zusammenarbeit mit anderen Forschungsgruppen einfache Versuche zur Bestätigung der Therapie-Hypothese vorgenommen werden.

Der Young Researchers Award ist mit 100.000 Yen (etwa 850 Euro) dotiert und ist damit neben den Travel Grants und weiteren Posterpreisen die höchstdotierte Auszeichnung des Kongresses „Prion 2016“.

Zur Person

Julian Victor (geboren 1988 in Hamburg) studierte Biologie (Bachelor 2011) und Life & Medical Science (Master 2014) an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Seit April 2014 arbeitet er am Institut für Physikalische Biologie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (Prof. Willbold) unter Anleitung von Prof. em Dr. Dr. h.c. Detlev H. Riesner an seiner Promotion.

Redaktion: Dr.rer.nat. Arne Claussen
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Die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) ist seit 1965 die Universität der Landeshauptstadt und eine feste Größe in der deutschen Hochschullandschaft.

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Mehr zur HHU im Internet unter www.hhu.de.

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