Altglas-Upcycling

Strom schneidet Flaschen

Hannover, 14. Dezember 2017 – Altglas aufgepeppt: Wie man mit einem Glüh­draht-Glasschneider im Handumdrehen dekorative Lampenschirme und Windlichter fertigt, zeigt das aktuelle Make-Magazin 6/17. Das Ganze funktioniert mit wenig Werkzeug, die Utensilien finden sich in jedem Maker-Haushalt.

 Weinflaschen werden zu Windlichtern Bild: Make 6/17 

Upcycling hat sich zu einer eigenständigen Disziplin in der Maker-Szene entwickelt. Materialien werden nicht einge­schmolzen und recycelt, sondern einfach verändert, bis etwas Neues entsteht. Weinflaschen verwandeln sich in Windlichter, indem man den Flaschenboden abschneidet und dann die Kerzen windsicher einsetzt. Auch der abgetrennte Boden erhält eine neue Funktion, er eignet sich ideal als Aschenbecher.

Der Clou bei diesem Bastelprojekt ist der glühende Draht: Bevor jedoch der 50 cm lange Stahldraht aus dem Baumarkt zum Einsatz kommt, baut man sich aus Sperrholz eine schiefe Ebene als Ablage für die Flasche. Der Draht wird von oben einmal um die Flasche gewickelt und mit einer Feder in die passende Halterung gehängt. Ein ausgedientes Laptop-Netzteil versorgt den Glasschneider mit Spannung, dann lässt man Strom durch den Draht fließen. „Nach rund zwei Minuten Glühzeit zieht man die Flasche schnell aus der Halterung und taucht sie in kaltes Wasser“, erklärt Alexander Degraf aus der Make-Redaktion: „Knackt es hörbar, war der Schnitt ein Erfolg und fertig ist das Windlicht.“

Darüber hinaus hat die Redaktion im aktuellen Make-Heft einen Tiefentladungsschutz für Kamera-Akkus gebaut. Wer plant, sein Geld mit dem Vertrieb von Elektrogeräten zu verdienen, findet in der Ausgabe viele hilfreiche Tipps für den Weg durch den Paragrafen­dschungel. Außerdem hat die Make-Redaktion noch einen Last-Minute-Weihnachtstipp parat und zeigt, wie man aus Butterbrottüten einen Weihnachtsstern bastelt. Das Magazin ist ab sofort für 9,90 Euro im Zeitschriftenhandel und im heise shop erhältlich.

Hinweis für Redaktionen: Gerne stellen wir Ihnen den Artikel kostenfrei zur Verfügung.

Sylke Wilde
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Heise Medien
Karl-Wiechert-Allee 10
30625 Hannover
Telefon: 49 511 5352-290
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Unternehmensfamilie Heise Heise - der Name steht für Verzeichnismedien (allen voran Das Örtliche und Das Telefonbuch), Print- und Online-Medien (unter anderem c't, iX, Technology Review und heise online), Bücher und Apps. Zur Unternehmensfamilie Heise gehören neben dem Stammhaus in Hannover Standorte in München, Goslar, Rostock, Erfurt, Heidelberg und Gelsenkirchen. Das Unternehmen wurde als Verlag Heinz Heise am 19. Juni 1949 gegründet. 1972 übernahm Christian Heise, der Sohn des Verlagsgründers, die Geschäftsführung des rasch wachsenden Familienunternehmens. Seit Anfang 1999 ist sein Sohn Ansgar Heise Mitglied der Geschäftsführung und seit 2015 alleiniger Geschäftsführer. Der Verlag war von Anfang an ein Familienunternehmen, zunächst sogar im Wortsinn: Als Büro diente in den 50er-Jahren die Zwei-Zimmer-Wohnung der Familie Heise. Hier wurden die Außendienstler von Lotte Heise mit Suppe bewirtet. Alleinige Gesellschafter der Heise Gruppe GmbH & Co. KG sind Christian und Isgard Heise sowie Ansgar Heise.

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