Bildbearbeitung mit Künstlicher Intelligenz: Intuitiv schöne Fotos

Hannover, 12. Mai 2017 – Bei „Künstlicher Intelligenz“ denken viele zunächst an Roboter oder Schachcomputer. Dabei gibt es ein Einsatzgebiet im Alltag, mit dem alle zu tun haben: die Bildbearbeitung. Neuronale Netze entwickeln ein Gespür fürs Motiv und reduzieren Fotokorrektur und -montage auf wenige Handgriffe. In der aktuellen  Ausgabe 11/17 erklärt die Computerzeitschrift c’t , wie dies funktioniert und wie man sich die Technik im Alltag zunutze macht.

Menschen wissen intuitiv, wie ein gutes Foto auszusehen hat. Doch bis vor wenigen Jahren war weitreichende Bildbearbeitung für Laien fast unmöglich. Das ändert sich gerade fundamental, beobachtet c’t-Redakteurin Andrea Trinkwalder. „Auf Basis tiefer neuronaler Netze entstehen faszinierende Techniken, die intuitive, direkte Bildbearbeitung ermöglichen.“

Ziel ist es, dem Nutzer bei der Bildbearbeitung möglichst viele umständliche Techniken mit Einstellungsebenen, Masken oder Filtern zu ersparen. „In Zukunft könnte die KI auf simple Sprachbefehle reagieren und Obst in einen Baum hängen oder Gesichter aufhellen“, erklärt Trinkwalder. „Das Programm lernt, Hochzeitszenen anders zu optimieren als Action-Aufnahmen und eine atmosphärische Stimmung von einer Fehlbelichtung zu unterscheiden.“ Adobe, Google oder Facebook arbeiten mit Hochdruck an der Technologie.

Fotorealistischen Stiltransfer, Autokorrektur oder automatisches Freistellen demonstriert Adobe bereits anhand einer Mobil-App zur Porträt-Optimierung. Und die aktuelle c’t zeigt, was KI-Filter und Apps bereits leisten. Darüber hinaus wird im Heft erklärt, wie man selbst in die Welt der tiefen Netze eintauchen kann und mit Googles kostenlosem Framework TensorFlow ein Superresolution-Netzwerk für sichtbar schärfere Bilder trainiert.

Hinweis für Redaktionen: Gerne stellen wir Ihnen die Artikel der Titelstrecke zur Rezension kostenfrei zur Verfügung. 

Weitere Informationen finden sie auch in unserem c't nachgehakt mit André Kramer. Dieses Video können Sie gern in Ihre Berichterstattung einbauen.

Radio-O-Töne von c’t-Redakteur André Kramer stehen ab sofort für registrierte Hörfunkredakteure als MP3 unter www.radio.ct.de zum Download bereit.


Isabel Grünewald
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Heise Medien
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30625 Hannover
Telefon: +49 511 5352-344
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Unternehmensfamilie Heise Heise - der Name steht für Verzeichnismedien (allen voran Das Örtliche und Das Telefonbuch), Print- und Online-Medien (unter anderem c't, iX, Technology Review und heise online), Bücher und Apps. Zur Unternehmensfamilie Heise gehören neben dem Stammhaus in Hannover Standorte in München, Goslar, Rostock, Erfurt, Heidelberg und Gelsenkirchen. Das Unternehmen wurde als Verlag Heinz Heise am 19. Juni 1949 gegründet. 1972 übernahm Christian Heise, der Sohn des Verlagsgründers, die Geschäftsführung des rasch wachsenden Familienunternehmens. Seit Anfang 1999 ist sein Sohn Ansgar Heise Mitglied der Geschäftsführung und seit 2015 alleiniger Geschäftsführer. Der Verlag war von Anfang an ein Familienunternehmen, zunächst sogar im Wortsinn: Als Büro diente in den 50er-Jahren die Zwei-Zimmer-Wohnung der Familie Heise. Hier wurden die Außendienstler von Lotte Heise mit Suppe bewirtet. Alleinige Gesellschafter der Heise Gruppe GmbH & Co. KG sind Christian und Isgard Heise sowie Ansgar Heise.

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In Zukunft könnte die KI auf simple Sprachbefehle reagieren und Obst in einen Baum hängen oder Gesichter aufhellen.
Andrea Trinkwalder, c't