Billig gegen teuer

Was taugen Internet-Schnäppchen?

Hannover, 30. September 2016 – Wer nach einem neuen Handy, Tablet oder Staubsaugerroboter sucht, findet im Internet jede Menge Schnäppchen. Doch kann es das chinesische Billig-Smartphone tatsächlich mit dem teuren Markenprodukt aufnehmen? Und kommt der billige Laptop aus Fernost überhaupt beim Kunden an oder wird er vom Zoll einkassiert? Für die aktuelle Ausgabe 21/16 des Computermagazins c’t haben die Redakteure verschiedene Angebote getestet und festgestellt, dass Qualität nicht immer teuer sein muss.

„Wer keinen Wert auf Markenlogos legt, kann mit den günstigen Alternativen zum Teil enorm viel Geld sparen“, stellten c’t-Redakteur Ronald Eikenberg und seine Kollegen im Test fest. Billigprodukte können durchaus mit Markenware konkurrieren. Allerdings müsse man damit leben, dass Handbücher oft nicht übersetzt sind, und auch in Sachen Service Abstriche  machen.

Insgesamt war Eikenberg von der Qualität der getesteten Ware vielfach positiv überrascht. So klang etwa ein In-Ear-Kopfhörer aus China für 12 Euro besser als ein Beats-Kopfhörer, der bis zu 100 Euro kostet. Und nicht nur der Staubsaugerroboter von Vorwerk hinterließ eine saubere Wohnung, sondern auch die erheblich günstigere Konkurrenz aus Fernost. Bei Smartphones erhält man zum Teil mehr Ausstattung für weniger Geld. Weiterer Pluspunkt: Schädliche Stoffe konnten bei den stichprobenartigen Untersuchungen der Billigware aus Asien nicht nachgewiesen werden.

Allerdings bestätigten sich viele Vorbehalte bezüglich der Lieferung: „Wer sich für den Gratis-Versand entscheidet, muss mitunter mehrere Wochen auf die Zustellung warten. Fehlt das CE-Zeichen, mit dem der Verkäufer oder der Hersteller versichert, dass das Produkt den EU-Gemeinschaftsvorschriften entspricht, kann der Zoll das Gerät an den Absender zurückschicken oder gleich vernichten.“ Wer sich Ärger mit dem Zoll ersparen möchte, der sollte daher beim Kauf darauf achten, dass sich das Produkt bereits in einem Lager innerhalb der EU befindet.

Hinweis für Redaktionen: Gerne stellen wir Ihnen die Titelstrecke der c’t 21/16  mit allen Testergebnissen zur Rezension kostenfrei zur Verfügung.

Radio-O-Töne von c’t-Redakteur Ronald Eikenberg stehen ab sofort für registrierte Hörfunkredakteure unter www.radio.ct.de zum Download bereit.

Ansprechpartner

Isabel Grünewald

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Heise Medien

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Telefon: +49 511 5352-344

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Unternehmensfamilie Heise Heise - der Name steht für Verzeichnismedien (allen voran Das Örtliche und Das Telefonbuch), Print- und Online-Medien (unter anderem c't, iX, Technology Review und heise online), Bücher und Apps. Zur Unternehmensfamilie Heise gehören neben dem Stammhaus in Hannover Standorte in München, Goslar, Rostock, Erfurt, Heidelberg und Gelsenkirchen. Das Unternehmen wurde als Verlag Heinz Heise am 19. Juni 1949 gegründet. 1972 übernahm Christian Heise, der Sohn des Verlagsgründers, die Geschäftsführung des rasch wachsenden Familienunternehmens. Seit Anfang 1999 ist sein Sohn Ansgar Heise Mitglied der Geschäftsführung und seit 2015 alleiniger Geschäftsführer. Der Verlag war von Anfang an ein Familienunternehmen, zunächst sogar im Wortsinn: Als Büro diente in den 50er-Jahren die Zwei-Zimmer-Wohnung der Familie Heise. Hier wurden die Außendienstler von Lotte Heise mit Suppe bewirtet. Alleinige Gesellschafter der Heise Gruppe GmbH & Co. KG sind Christian und Isgard Heise sowie Ansgar Heise.

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Wer keinen Wert auf Markenlogos legt, kann mit den günstigen Alternativen zum Teil enorm viel Geld sparen. So klang etwa ein In-Ear-Kopfhörer aus China für 12 Euro besser als ein Beats-Kopfhörer, der bis zu 100 Euro kostet.
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