Digitale Sprachassistenten: Vom Nerd-Spielzeug zur universellen Bedienoberfläche

Hannover, 13.Oktober 2017 – Spätestens mit Amazons Echo-Familie haben sich Sprachassistenten wie Alexa, Cortana und Co. aus der Ecke der Nerd-Spielzeuge befreit. Sie verändern grundlegend die Art und Weise, wie Menschen mit Technik umgehen. Das aktuelle Computermagazin c’t 22/17 zeigt, was die smarten Helfer leisten.

„Alexa, wie backe ich Apfelkuchen?“ „Siri, spiel mir die Feierabend-Playlist.“ Oder „OK Google, trage Essen bei den Eltern in meinen Kalender ein.“ Die verschiedenen Assistenten sollen uns das Leben erleichtern. „Mit ihrer Sprachfähigkeit eröffnen sie einen völlig neuen Zugang zum Nutzer“, erklärt c’t-Redakteur Jo Bager. „Der muss nicht sein Smartphone in die Hand nehmen oder gar den Rechner hochfahren, um etwas zu erledigen.“ Google, Apple, Amazon, Microsoft und Samsung arbeiten unerlässlich daran, die Fähigkeiten der künstlichen Intelligenzen zu erweitern, neue Schnittstellen mit Haushaltgeräten zu schaffen und Anwendungsgebiete auszubauen.

„Alle großen IT-Unternehmen haben das Thema Sprachassistenten als wichtiges Zukunftsthema ausgemacht“, betont Bager. Denn wer das Betriebssystem für das smarte Heim stellt, der lernt auch viel über die Nutzer und kann mit diesen Informationen zielgenaue Werbung präsentieren. Dabei sind auch plattformübergreifende Kooperationen möglich. Microsoft und Amazon haben bereits angekündigt, ihre Sprachassistentinnen Cortana und Alexa noch im Laufe des Jahres miteinander sprechen zu lassen.

Noch ist offen, wer das Rennen um die Vorherrschaft am Markt gewinnt. Amazon hat mit Alexa und den Echo-Geräten zwar momentan die Nase vorn, aber Google könnte dank der riesigen Android-Nutzerbasis bald wieder Boden gut machen. Bager sieht in diesem Wettbewerb auch Positives für den Verbraucher: „Die Hersteller werden sich bemühen, ihre Assistenten noch smarter zu machen und bestehende Inkompatibilitäten schnell aus der Welt zu schaffen.“

Hinweis für Redaktionen: Gerne stellen wir Ihnen die Artikel zur Rezension kostenfrei zur Verfügung.
O-Töne von c’t-Redakteur Martin Reche zum Vergleich verschiedener Assistenten stehen ab sofort für registrierte Hörfunkredakteure als MP3 unter www.radio.ct.de zum Download bereit.

Isabel Grünewald
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Heise Medien
Karl-Wiechert-Allee 10
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Telefon: +49 511 5352-344
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Unternehmensfamilie Heise Heise - der Name steht für Verzeichnismedien (allen voran Das Örtliche und Das Telefonbuch), Print- und Online-Medien (unter anderem c't, iX, Technology Review und heise online), Bücher und Apps. Zur Unternehmensfamilie Heise gehören neben dem Stammhaus in Hannover Standorte in München, Goslar, Rostock, Erfurt, Heidelberg und Gelsenkirchen. Das Unternehmen wurde als Verlag Heinz Heise am 19. Juni 1949 gegründet. 1972 übernahm Christian Heise, der Sohn des Verlagsgründers, die Geschäftsführung des rasch wachsenden Familienunternehmens. Seit Anfang 1999 ist sein Sohn Ansgar Heise Mitglied der Geschäftsführung und seit 2015 alleiniger Geschäftsführer. Der Verlag war von Anfang an ein Familienunternehmen, zunächst sogar im Wortsinn: Als Büro diente in den 50er-Jahren die Zwei-Zimmer-Wohnung der Familie Heise. Hier wurden die Außendienstler von Lotte Heise mit Suppe bewirtet. Alleinige Gesellschafter der Heise Gruppe GmbH & Co. KG sind Christian und Isgard Heise sowie Ansgar Heise.

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Mit ihrer Sprachfähigkeit eröffnen sie einen völlig neuen Zugang zum Nutzer.
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