IT-Sicherheit zielgerichtet einsetzen: Schlechte Security kann mehr schaden als nutzen

Hannover, 22. Dezember 2017 – In Sachen IT-Sicherheit hält sich das Vorurteil „besser als gar nichts“ hartnäckig. Dabei können falsch verstandene Maßnahmen durchaus gefährlich sein, etwa weil sie Sicherheitslücken aufreißen, wo vorher keine waren, warnt die Computerzeitschrift c’t in ihrer aktuellen Ausgabe 1/18. Das Magazin erklärt detailliert, was wovor schützt und wie unterschiedliche Sicherheitstechniken richtig eingesetzt werden.

„Falsch verstandene Sicherheitsmaßnahmen führen entweder dazu, dass man Dinge überhaupt nicht mehr sinnvoll nutzen kann“, erklärt c’t-Redakteur Axel Vahldiek, „oder die Menschen finden kreative Workarounds, um sich das Leben trotzdem erträglich zu machen.“ Schlimmstenfalls reißen falsche Maßnahmen sogar Sicherheitslücken auf. Wenn zum Beispiel die Personal Firewall nicht nur den eingehenden Netzwerkverkehr überwacht, sondern auch den ausgehenden, kann das zur Blockade wichtiger Verbindungen führen. Betroffen sind möglicherweise die Auto-Update-Mechanismen von Browser, Mail-Client oder PDF-Reader. Und dann bleiben Sicherheitslücken offen, obwohl es längst Updates dafür gibt. Besser ist stattdessen, von vornherein nur vertrauenswürdige Software zu installieren.

Vahldiek empfiehlt: „So viel wie nötig, aber so wenig wie möglich.“ Zudem sollte man bei jeder Sicherheitsmaßnahme die Risiken und Nebenwirkungen bedenken. Bei der Auswahl sollte der erste Schritt daher „Nachdenken“ sein, betont Vahldiek: „Wenn ein Tablet nur in der Wohnung genutzt wird und keine persönlichen Daten enthält, muss man es nicht so penibel schützen wie ein Smartphone, das man durch die Gegend trägt.“ Darum erklärt die aktuelle c’t, was die verschiedenen Techniken leisten und wo ihre jeweiligen Grenzen liegen. So kann sich jeder ein für jedes Gerät passendes Sicherheitspaket schnüren.

Hinweis für Redaktionen: Gerne stellen wir Ihnen die Titelstrecke zur Rezension kostenfrei zur Verfügung.
Registrierte Radioredakteure können kostenfrei O-Töne mit Axel Vahldiek auf radio.ct.de herunterladen. Wir bitten um eine Sendebestätigung.



Isabel Grünewald
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Heise Medien
Karl-Wiechert-Allee 10
30625 Hannover
Telefon: +49 511 5352-344
isabel.gruenewald@heise.de

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Unternehmensfamilie Heise Heise - der Name steht für Verzeichnismedien (allen voran Das Örtliche und Das Telefonbuch), Print- und Online-Medien (unter anderem c't, iX, Technology Review und heise online), Bücher und Apps. Zur Unternehmensfamilie Heise gehören neben dem Stammhaus in Hannover Standorte in München, Goslar, Rostock, Erfurt, Heidelberg und Gelsenkirchen. Das Unternehmen wurde als Verlag Heinz Heise am 19. Juni 1949 gegründet. 1972 übernahm Christian Heise, der Sohn des Verlagsgründers, die Geschäftsführung des rasch wachsenden Familienunternehmens. Seit Anfang 1999 ist sein Sohn Ansgar Heise Mitglied der Geschäftsführung und seit 2015 alleiniger Geschäftsführer. Der Verlag war von Anfang an ein Familienunternehmen, zunächst sogar im Wortsinn: Als Büro diente in den 50er-Jahren die Zwei-Zimmer-Wohnung der Familie Heise. Hier wurden die Außendienstler von Lotte Heise mit Suppe bewirtet. Alleinige Gesellschafter der Heise Gruppe GmbH & Co. KG sind Christian und Isgard Heise sowie Ansgar Heise.

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So viel wie nötig, aber so wenig wie möglich.
Axel Vahldiek, c't