Nostalgische Partykracher: Sofortbildkameras im c’t-Fotografie-Test

Hannover, 22. Dezember 2017 – Sofortbildkameras liegen gerade bei jungen Fotografen voll im Trend. Die kleinen Bilder zum „sofort Verschenken“ oder zum „sofort an die Wand Pinnen“ sind gerade auf Feiern, Partys und Social Events beliebt. Die aktuelle c’t Fotografie 1/18 hat die Lifestyle-Objekte auf ihre Partytauglichkeit getestet.

Künstlerische Ansprüche haben die neuen Sofortbildkameras nur wenige – viele Smartphone-Kameras liefern bessere Bilder. Der Reiz der mal verspielt bunten, mal im Retro-Look daher kommenden Kameras liegt in der Spannung, die man spürt, während sich das Bild entwickelt. Hersteller wie Polaroid, Fujifilm oder Kodak bieten neben den herkömmlichen Analog-Modellen auch Kameras an, die Bilder parallel digital auf SD-Karten speichern. „Damit sind die Fotos zwar keine Unikate mehr“, räumt c’t-Fotografie-Redakteurin Christine Bruns ein, „aber man kann sie mit anderen teilen.“

Die meisten Kameras setzen auf Instax-Filme, Polaroid und Kodak nutzen Thermodruck auf Zink-Papier. Die Bildergebnisse der beiden Techniken sind sehr unterschiedlich. „Das Druckverfahren liefert schärfere Bilder“, erklärt Bruns, „allerdings wirkt die chemische Bildentwicklung oft gefälliger.“ Ganz billig ist der Spaß nicht: ein Instax-Bild der Größe 6,2 x 4,6 Zentimeter kostet durchschnittlich einen Euro.

Unschlagbar einfach zu bedienen und somit absolut partytauglich zeigte sich die Kodak Printomatic. Allerdings wirkte jedes Gesicht auf den Ausdrucken wie gepudert – was wiederum gerade Teenager erfreuen dürfte. Lomography hat diverse Sofortbildkameras im Angebot, als Set mit Wechsellinsen und einem Splitzer, mit dem der Fotograf verschiedene Bildregionen unterschiedlich belichten kann. Die Polaroid Pop bietet eine App, so lassen sich Bilder per Bluetooth oder WLAN aufs Smartphone senden und dort bearbeiten. „Für Begeisterung und Gesprächsstoff sorgen die kleinen Bildchen auf jeden Fall“, verspricht Bruns.

Neben den Sofortbildkameras bietet die aktuelle c’t Fotografie auch einen ausführlichen Test von spiegellosen Systemkameras, Tipps für die Wahl der richtigen Speicherkarte und Inspiration für experimentelle Food-Fotografie. Das Heft mit DVD kostet im heise shop oder am Kiosk 9,90 Euro.

Hinweis für Redaktionen: Gerne stellen wir Ihnen die aktuelle Ausgabe der c’t Fotografie zur Rezension kostenfrei zur Verfügung.



Isabel Grünewald
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Heise Medien
Karl-Wiechert-Allee 10
30625 Hannover
Telefon: +49 511 5352-344
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Unternehmensfamilie Heise Heise - der Name steht für Verzeichnismedien (allen voran Das Örtliche und Das Telefonbuch), Print- und Online-Medien (unter anderem c't, iX, Technology Review und heise online), Bücher und Apps. Zur Unternehmensfamilie Heise gehören neben dem Stammhaus in Hannover Standorte in München, Goslar, Rostock, Erfurt, Heidelberg und Gelsenkirchen. Das Unternehmen wurde als Verlag Heinz Heise am 19. Juni 1949 gegründet. 1972 übernahm Christian Heise, der Sohn des Verlagsgründers, die Geschäftsführung des rasch wachsenden Familienunternehmens. Seit Anfang 1999 ist sein Sohn Ansgar Heise Mitglied der Geschäftsführung und seit 2015 alleiniger Geschäftsführer. Der Verlag war von Anfang an ein Familienunternehmen, zunächst sogar im Wortsinn: Als Büro diente in den 50er-Jahren die Zwei-Zimmer-Wohnung der Familie Heise. Hier wurden die Außendienstler von Lotte Heise mit Suppe bewirtet. Alleinige Gesellschafter der Heise Gruppe GmbH & Co. KG sind Christian und Isgard Heise sowie Ansgar Heise.

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Für Begeisterung und Gesprächsstoff sorgen die kleinen Bildchen auf jeden Fall.
Christine Bruns, c't Fotografie