Videos selbstgedreht: c’t gibt Tipps für Hobby-Filmer

Hannover, 28. April 2017 – Mit dem Handy hat jeder eine Filmkamera für das kurze Urlaubsfilmchen zur Hand. Die Qualität ist inzwischen häufig so gut, dass das Smartphone die Kleinbildkamera fast vom Markt verdrängt hat. Wer allerdings etwas anspruchsvollere Videos drehen will, der hat die Qual der Wahl zwischen Camcorder, Fotokamera oder Actioncam. Das Computermagazin c’t bietet in seiner aktuellen Ausgabe 10/17 Entscheidungshilfe und liefert Tipps für die richtige Schnittsoftware und nützliches Zubehör.

„Die eine optimale Kamera für jeden Zweck gibt es nicht“ erklärt c’t-Redakteur Ulrich Hilgefort. „Jede hat ihre Stärken und Schwächen.“ Camcorder bieten gute Zoom-Objektive, nehmen den Ton besser auf als die oft von Bediengeräuschen geplagten Fotokameras und sind allgemein für Bewegtbilder optimiert. Fotokameras hingegen liefern schöne Bildeffekte wie unscharfe Partien oder Zerstreuungskreise. Actioncams mit ihren Fixfocus-Objektiven empfiehlt Hilgefort eher Sportlern, die ihr rasantes Hobby dokumentieren wollen.

Um aus den Aufnahmen dann einen Film zu machen, bedarf es der richtigen Schnittsoftware. Für HD-Filme sind interessante Programme schon ab 50 Euro erhältlich. Dabei sollte man sich auf keinen Fall von der Zahl der Effekte oder Spuren blenden lassen, so Hilgefort. „Was man aber braucht, ist zum Beispiel die Möglichkeit, die Bild- und Toninformation einer Videospur zu trennen.“ So lassen sich hässliche Übergänge kaschieren. Denn schließlich bestehen die meisten Bearbeitungsschritte aus harten Schnitten und weichen Blenden.

Wer seine Videos dann im Internet veröffentlichen will, sollte sicher sein, dass alle Menschen, die nicht nur als Randfiguren auftauchen, dem auch zugestimmt haben. „Diese Zustimmung holt man sich schlauerweise natürlich schon, während die Kamera läuft, dann fungiert diese Aufnahme als Beweismittel“, rät Hilgefort. Ansonsten darf man alles filmen, was man von der Straße aus sieht und was öffentlich ist, also Gebäude oder Gärten. Dies gilt jedoch nicht, wenn man auf eine Mauer steigt, einen Selfie-Stick benutzt, auf eine Leiter klettert oder ähnliche Hilfsmittel zum Einsatz kommen.

Hinweis für Redaktionen: Gerne stellen wir Ihnen die Artikel zur Rezension kostenfrei zur Verfügung.
Radio-O-Töne von c’t-Redakteur Ulrich Hilgefort stehen ab sofort für registrierte Hörfunkredakteure als MP3 unter www.radio.ct.de zum Download bereit.


Isabel Grünewald
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Heise Medien
Karl-Wiechert-Allee 10
30625 Hannover
Telefon: +49 511 5352-344
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Unternehmensfamilie Heise Heise - der Name steht für Verzeichnismedien (allen voran Das Örtliche und Das Telefonbuch), Print- und Online-Medien (unter anderem c't, iX, Technology Review und heise online), Bücher und Apps. Zur Unternehmensfamilie Heise gehören neben dem Stammhaus in Hannover Standorte in München, Goslar, Rostock, Erfurt, Heidelberg und Gelsenkirchen. Das Unternehmen wurde als Verlag Heinz Heise am 19. Juni 1949 gegründet. 1972 übernahm Christian Heise, der Sohn des Verlagsgründers, die Geschäftsführung des rasch wachsenden Familienunternehmens. Seit Anfang 1999 ist sein Sohn Ansgar Heise Mitglied der Geschäftsführung und seit 2015 alleiniger Geschäftsführer. Der Verlag war von Anfang an ein Familienunternehmen, zunächst sogar im Wortsinn: Als Büro diente in den 50er-Jahren die Zwei-Zimmer-Wohnung der Familie Heise. Hier wurden die Außendienstler von Lotte Heise mit Suppe bewirtet. Alleinige Gesellschafter der Heise Gruppe GmbH & Co. KG sind Christian und Isgard Heise sowie Ansgar Heise.

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Die eine optimale Kamera für jeden Zweck gibt es nicht, jede hat ihre Stärken und Schwächen.
Ulrich Hilgefort, c't