Kochen mit Heimatgefühl: Der Schwarzwald tischt auf


Vom Frühling bis in den Winter ist der Wald ein wichtiger Lieferant für die Küchen der Traube Tonbach. Die Küchenchefs des Feinschmeckerhotels erzählen, welche regionalen Zutaten sie besonders inspirieren und verraten ihre Lieblingsgerichte. In Kochkursen zeigen die Profis, wie ihre Rezepte auch zuhause gelingen. 

BAIERSBRONN / TONBACH, 30. März 2016 – „Wildfleisch aus dem Schwarzwald hat besonders viel Intensität und Charakter. Eines meiner Lieblingsgerichte ist ein Zweierlei vom Reh aus Schulter und Keule mit karamellisiertem Rotkohl und Kartoffel-Blini“, schwärmt Harald Wohlfahrt. Für den Küchenchef des Drei-Sterne-Restaurants Schwarzwaldstube steht der Geschmack von Hirsch, Reh, Hase oder Fasan für das unverfälschte Aroma des Waldes: „Wichtig ist die Sorgfalt bei der Jagd und natürlich gibt es für jedes Wildbret eine andere Zubereitungsart.“ Das gilt auch für „Lièvre à la royale“, ein Traditionsgericht aus Frankreich, das der Spitzenkoch im Herbst gern serviert: „Das ist geschmorter Wildhase mit einem Kern aus Gänseleber, Speck und Trüffel. Heute bekommt man das nur noch selten, weil es kaum mehr Köche gibt, die gelernt haben, es zuzubereiten.“

Für die Nachspeisen und Torten von Wohlfahrts langjährigem Chef-Patissier Pierre Lingelser sind Walderdbeeren, Holunder, Kirschen oder Heidel- und Preiselbeeren unverzichtbar. „Die Waldfrüchte sind zwar kleiner als gezüchtete, aber auch viel aromatischer“, weiß der gebürtige Elsässer. Die typischen Aromen seiner mittlerweile zweiten Heimat, dem Schwarzwald, inspirierten den Patissier auch zu einer geräucherten Dessertvariante der berühmten Schwarzwälder Kirschtorte. „Neben Sauerkirschen und Kirschwasser von einer hiesigen Brennerei bekommt das Dessert durch Schinkenspeck und Tannenharzhonig leicht herzhafte Rauchnoten. Das schmeckt wie ein Waldspaziergang mit Vesper“, so Lingelser.

In den saisonal geprägten Gerichten der beiden Hotelrestaurants Köhler- und Bauernstube spielen zudem heimische Süßwasserfische eine große Rolle. Küchenchef Florian Stolte schätzt vor allem den einzigartigen Geschmack von gebeizter Forelle und erklärt: „Für die Qualität sind die Herkunft und Frische entscheidend. Deshalb werden unsere Forellen lebend geliefert und schwimmen bis kurz vor der Zubereitung im klaren Wasser unseres hauseigenen Fischbeckens. Zusammen mit einem guten Kartoffelstampf und wilder Brunnenkresse ist das definitiv mein heimatliches Lieblingsgericht.“

Küchendirektor Jürgen Reidt hat es hingegen die Vielfalt an feinen Speisepilzen angetan. „Neben Pfifferlingen und Steinpilzen findet man Semmelstoppelpilze, Schweinsohren oder Krause Glucke.“ Reidt kredenzt daraus seine persönliche Leibspeise, ein Pilzragout mit Brezenknödeln, und bestätigt: „Wer im Wald genau hinschaut und sich gut auskennt, kann beim Wandern einiges für die Küche daheim entdecken.“ 

Ein bekennender Sammler ist auch Henry Oskar Fried: „Wunderbar zum Würzen und für gesunde Bitterstoffe sind die zahlreichen Wald- und Wiesenkräuter. Hier im Tonbachtal wachsen wilder Salbei, Bärlauch, Schaumkraut, Schnittlauch, Kresse, Klee, Löwenzahn, Spitzwegerich und Schafgarbe.“ Wie seine Gerichte mit Wildkräutern und essbaren Blüten aus der Region auch zuhause gelingen, zeigt der stellvertretende Küchendirektor regelmäßig in verschiedenen Kochkursen. In der voll ausgestatteten Kochschule des Traditionshotels steht der Gast dabei ausnahmsweise selbst am Herd, während Fried Techniken, Tricks und Rezepturen vermittelt. „Bei Gästen kommen Kochkurse mit regionalen Zutaten am besten an“, verrät der Kochprofi. „Nicht nur wir scheinen gerne mit einer Portion Heimatgefühl zu kochen.“

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Die Übersicht zu allen Kochkursen im Jahr 2016 gibt es online unter http://www.traube-tonbach.de/de/kochschule-traube-tonbach.

Kochklassen sind je nach Thema ab 160 Euro pro Person buchbar. Enthalten sind alle Zutaten für das Menü, Getränke und korrespondierende Weine, Rezepte, ein Genuss-Geschenk sowie eine Traube Tonbach Kochschürze. Ab einer Gruppengröße von acht Personen können auf Wunsch individuelle Kursthemen und Termine vereinbart werden.

Der nächste regionale Kochkurs findet am 25. April zum Thema „Badischer Spargel“ statt.

Im Anhang: Das Rezept zu "Heimischer Rehrücken" von Küchendirektor Jürgen Reidt.


Pressekontakt für Fragen und Bildmaterial:

Daniela Heykes 
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Traube Tonbach – Tradition und Lebensart seit 1789.

Umrahmt von hohen Tannen liegt die Traube Tonbach in einer der schönsten Naturlandschaften Europas – dem Schwarzwald. Mit 153 Zimmern und Suiten, vier Restaurants, darunter auch die seit 23 Jahren dreifach besternte Schwarzwaldstube unter der Regie von Harald Wohlfahrt, einem 4500 Quadratmetern großen Wellnessbereich sowie rund 1000 Quadratmetern Veranstaltungsfläche gehört das Luxusresort seit den 1970er Jahren zur Spitze der europäischen Hotellerie. Das traditionsreiche Fünf-Sterne-Superior-Hotel befindet sich seit über 220 Jahren in Familienbesitz und wird heute von Heiner und Renate Finkbeiner in achter Generation auf sehr persönliche Weise geführt. Die besondere Wohlfühlatmosphäre spiegelt sich auch im Urteil von Reisenden auf der weltweit größten Reise-Website TripAdvisor wider: 2015 wurde das Ferien- und Feinschmeckerhotel in die "Hall of Fame" aufgenommen und zum fünften Mal in Folge mit dem Zertifikat für Exzellenz ausgezeichnet, das Unternehmen mit fortwährend hervorragenden Bewertungen für exzellenten Service ehrt. Seit 2011 erweitert das Familienunternehmen sein Portfolio und betreibt heute neben dem Stammsitz im Tonbachtal das Schloss Meersburg am Bodensee, das Kultur- und Kongresszentrum Montforthaus im österreichischen Feldkirch und das 2015 komplett modernisierte Schlosshotel Monrepos in Ludwigsburg. 

Weitere Informationen unter www.traube-tonbach.de

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Über uns

Traube Tonbach – Tradition und Lebensart seit 1789. Umrahmt von hohen Tannen liegt die Traube Tonbach in einer der schönsten Naturlandschaften Europas, dem Schwarzwald. Individueller Service, höchster Komfort, eine vielfach ausgezeichnete Küche und das moderne SPA&RESORT sorgen für ein elegantes Wohlfühlambiente, in dem der Gast stets im Mittelpunkt steht. Das Traditionshaus verfügt über 130 klassisch-elegante Zimmer, Appartements und Suiten, dem Haus Kohlwald mit 23 neuen, großzügigen Zimmern und Appartements sowie dem Stammhaus, der Urzelle der „Traube“, in dem sich die drei à-la-carte Restaurants des Luxusresorts befinden. Die BAUERNSTUBE ist dabei der historische Ursprung der Traube Tonbach. Passend zum urigen Ambiente serviert die Küche schwäbisch-badische Köstlichkeiten. Die elegante KÖHLERSTUBE mit großzügiger Sommerterrasse bietet unter Regie von Küchenchef Florian Stolte eine raffinierte, internationale Küche. Die berühmte SCHWARZWALDSTUBE hingegen wird von allen relevanten Führern zu den besten Gourmet-Adressen der Welt gezählt. Das Team um Küchenchef Torsten Michel, der seit Sommer 2017 als Nachfolger die Leitung der Küche von Harald Wohlfahrt übernommen hat, hält hier seit über 25 Jahren die Höchstbewertung von drei Michelin-Sternen und 19,5 Punkten im Gault&Millau. Die französische Hochküche wird vom perfekt eingespielten Team rund um Maître David Breuer und Sommelier Stéphane Gass begleitet und von der Patisserie Pierre Lingelsers abgerundet. Mit sanfter Konsequenz wurde mit dem SPA&RESORT ein Rückzugsbereich kreiert, der den Gast in seinem individuellen Bedürfnis nach Ruhe, Regeneration und Schönheit in den Mittelpunkt stellt. Auf über 4500 m² machen ein ausgesuchtes Ambiente, die besten Pflegelinien und das Know-how der Beauty- und Wellness-Experten das luxuriöse Erlebnis perfekt. Das traditionsreiche Fünf-Sterne-Superior-Hotel befindet sich seit über 225 Jahren im Familienbesitz und wird heute von Patron Heiner Finkbeiner und seiner Familie auf sehr persönliche Weise geführt. Die Atmosphäre des Hauses ist von herzlicher Gastfreundschaft und anspruchsvoller Lebensart geprägt – und das seit 1789.

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Die Küchenchefs der Traube Tonbach kochen mit Heimatgefühl und verraten ihre Lieblingszutaten aus dem Schwarzwald und der Region. Wer lieber selbst am Herd steht, kann in verschiedenen Kochkursen lernen, wie die Gerichte der Spitzenköche auch zuhause gelingen.
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Zitate

Wildfleisch aus dem Schwarzwald hat besonders viel Intensität und Charakter. Wichtig ist die Sorgfalt bei der Jagd natürlich gibt es für jedes Wildbret eine andere Zubereitungsart.
sagt Harald Wohlfahrt, Küchenchef des Drei-Sterne-Restaurants Schwarzwaldstube, über den besonderen Geschmack von Hirsch, Reh, Hase oder Fasan.
Die Waldfrüchte sind zwar kleiner als gezüchtete, aber auch viel aromatischer.
erklärt Pâtissier Pierre Lingelser.
Für die Qualität sind die Herkunft und Frische entscheidend. Deshalb werden unsere Forellen lebend geliefert und schwimmen bis kurz vor der Zubereitung im klaren Wasser unseres hauseigenen Fischbeckens.
Küchenchef Florian Stolte über den einzigartigen Geschmack von gebeizter Forelle.
Wer im Wald genau hinschaut und sich gut auskennt, kann beim Wandern einiges für die Küche daheim entdecken.
so Küchendirektor Jürgen Reidt, der neben Kräutern vor allem Speisepilze aus der Region schätzt.