Pünktlicher Betriebsstart in Utrecht

Qbuzz fährt weiter mit IVU

Nach den Regionen Friesland und Groningen-Drenthe konnte der private niederländische Verkehrsdienstleister Qbuzz nun mit der Region Utrecht seine dritte und zugleich die landesweit größte Konzession gewinnen. Am 8. Dezember 2013 um 2:00 Uhr in der Früh startete Qbuzz, unterstützt von den Systemen der IVU.suite, den Betrieb für die kommenden zehn Jahre.

Um die täglich rund 200.000 Fahrgäste in der Region zuverlässig an ihr Ziel zu bringen, stockt Qbuzz seine Flotte um 168 Neu-Fahrzeuge auf, in denen der Bordrechner IVU.box.touch installiert wird. 133 Fahrzeuge wurden bereits ausgerüstet, die restlichen 35 folgen in den nächsten Wochen. Ein besonders kritischer Punkt dabei war die Integration der 142 bereits vorhandenen Fahrzeuge des Vorbetreibers. Innerhalb eines Tages mussten sie trotz unterschiedlicher Hardware-Voraussetzungen in das neue System migriert werden. Dank standardisierter Schnittstellen klappte dies reibungslos, so dass alle Busse pünktlich den Linienbetrieb aufnehmen konnten. Die Fahrgäste bekamen von alldem kaum etwas mit. Sie konnten wie gewohnt das Fahrangebot nutzen. Bis zum Juni 2014 sollen aber auch alle Alt-Fahrzeuge auf die leistungsstarken IVU-Bordrechner umgerüstet werden.

Schon seit seiner Gründung 2008 vertraut Qbuzz auf die Systeme der IVU.suite und setzt von der Betriebslenkung, über die Fahrgastinformation bis hin zur Abrechnung auf die bewährten Standardlösungen. Für die Übernahme der Utrecht-Konzession wurden zudem einige neue Features geliefert: So sorgt eine integrierte Umwelt-Funktion dafür, dass die Fahrzeugleistung im Innenstadtbereich gedrosselt wird und die Busse umwelt- und kostenschonend unterwegs sind. Eine andere Erweiterung unterstützt die Anzeige farbiger Liniennummern und Symbole für die Hauptrichtung auf dem Fahrzeug. So können Fahrgäste nun auf einen Blick erkennen, welche Linie gerade an der Haltestelle einfährt.

Bis zum Projektende werden noch zwei weitere Neuerungen folgen. So soll bald eine Netzfunktion dafür sorgen, dass bei Störungen im GSM-Netz automatisch der Provider gewechselt wird, um eine ununterbrochene Datenverbindung zwischen den Fahrzeugen und der zentralen Leitstelle zu garantieren. Außerdem wird das Ansteuern dynamischer Busstationen möglich. Da nämlich an großen Busstationen nicht jedem Fahrzeug eine feste Haltebucht zugewiesen werden kann, müssen Anmeldung und anschließende Zuweisung kurzfristig bei Eintreffen der Fahrzeuge erfolgen. Dafür teilt das Leitstellensystem IVU.fleet dem Busstations-System über eine Schnittstelle regelmäßig mit, wann welche Fahrzeuge einfahren. Kurz vor der Ankunft meldet der Bordrechner das Fahrzeug über ein Feldsystem (Funk oder Induktiv) direkt am Busstations-System an.

Vor allem die schnelle und termingerechte Lieferung bestätigte Qbuzz in der Entscheidung für die IVU-Systeme. Rund 90 Prozent des Projektes sind bereits abgeschlossen, noch offene Leistungen erfolgen in wenigen Monaten. Stolz auf die gemeinsame Leistung zeigt sich auch der zuständige Qbuzz-Projektleiter, Klaas van Esch: „Abschließend betrachtet war dies die größte Konzessionsübernahme und Systemintegration in den Niederlanden, und wahrscheinlich auch weltweit, in so kurzer Zeit. Der pünktliche Start aller Systeme war ein großer Erfolg für das ganze Team.“

Madlen Dietrich
Unternehmenskommunikation
IVU Traffic Technologies AG
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Telefon 49.30.8 59 06-386
E-Mail: Madlen.Dietrich@ivu.de
Internet: www.ivu.de

Die IVU Traffic Technologies AG sorgt seit über 35 Jahren mit rund 350 Ingenieuren  für einen pünktlichen und zuverlässigen Verkehr in den großen Metropolen der Welt. In wachsenden Städten sind Menschen und Fahrzeuge ständig in Bewegung – eine logistische Herausforderung, die intelligente und sichere Softwaresysteme voraussetzt. Die standardisierten Softwareprodukte der IVU.suite und maßgeschneiderte IT-Lösungen planen, optimieren und steuern den Einsatz von Fahrzeugflotten und Mitarbeitern, unterstützen bei der Standortwahl und sorgen dafür, dass Wahlergebnisse richtig ermittelt werden.
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Abschließend betrachtet war dies die größte Konzessionsübernahme und Systemintegration in den Niederlanden, und wahrscheinlich auch weltweit, in so kurzer Zeit. Der pünktliche Start aller Systeme war ein großer Erfolg für das ganze Team.
Klaas van Esch, Projektleiter Qbuzz