Für gesunde Zahnräder

LIQUI MOLY stellt zwei Getriebeöle speziell für klassische Fahrzeuge vor

Oktober 2017 – Für eine möglichst reibungslose Zusammenarbeit in Getrieben sorgt das richtige Öl. Weil Getriebeöle für moderne Fahrzeuge den Räderwerken in Oldtimern Zahnschmerzen bereiten können, müssen sie mit speziellen Schmierstoffen versorgt werden. Diesen Anforderungen werden die beiden neuen Classic Getriebeöle von LIQUI MOLY in den Viskositäten SAE 90 und SAE 140 gerecht.

So wie moderne Motoröle in Oldtimern fehl am Platz sind, gehören auch moderne Getriebeöle nur in moderne Fahrzeuge. Denn die neuen Öle sind in der Regel zu dünnflüssig für alte Getriebe. Und die Materialverträglichkeit spielt eine große Rolle: Denn in vielen Getrieben von Oldtimern geht es bunt zu, vor allem in denen, die vor 1950 gebaut wurden. Damals wurden noch Buntmetalle wie Bronze sowie Weißmetalle oder Legierungen damit verwendet. Und diesen bekommen die in modernen Getriebeölen enthaltenen Zusätze, so genannte Additive, nicht. „Sie greifen die Metalle an. Außerdem ist die Additivierung in den API-Klassen GL 5 und 4 für Oldtimer schlichtweg überdimensioniert“, weiß Oliver Kuhn. Er ist der stellvertretende Laborleiter für Schmierstoffe bei LIQUI MOLY.

Die Klassifizierung von Getriebeölen beruht auf dem American Petroleum Institute (API) und reicht von API GL 1 bis API GL 5. Einfach ausgedrückt: Je höher die Zahl, desto moderner ist das Öl und entsprechend höher ist die Additivierung. „Früher waren Schalt- und Achsgetriebe getrennt und damit auch die Eigenschaften für das jeweilige Getriebeöl klar definiert“, erläutert Oliver Kuhn. Schaltgetriebe waren vor allem auf ihr Verhalten gegenüber den Synchronringen ausgelegt und mit weniger bzw. milderen Zusätzen versehen. Weil in Achsgetrieben deutlich höhere Drücke herrschen, waren diese Schmierstoffe entsprechend höher additiviert.

Nun liegt die Annahme nahe, man könne doch auf alte Schmierölrezepturen zurückgreifen. Davon rät der Fachmann ab: „Diese entsprechen nicht dem heutigen Wissensstand. Sie sind wiederum nicht ausreichend mit Zusätzen versehen“, erklärt der Fachmann. Die LIQUI MOLY Classic Getriebeöle SAE 90 und SAE 140 füllen diese Lücke mit speziell angepassten Additivpaketen. „Unsere neuen Getriebeschmierstoffe verbinden aktuelles Know-how mit dem Verständnis für die Anforderungen alter Fahrzeuge.“

Da Oldtimer fast ausschließlich im Sommer bewegt werden, sind beide Getriebeöle etwas dicker eingestellt und die Grundöle dem Alter der Fahrzeuge angepasst.

Während das Classic Getriebeöl SAE 140 für Schaltgetriebe klassischer Fahrzeuge und für gering belastete Achsgetriebe geeignet ist, darf das SAE 90 ausschließlich in Schaltgetrieben eingesetzt werden. Beide Schmierstoffe empfiehlt LIQUI MOLY für Fahrzeuge bzw. Aggregate, für die folgende Spezifikationen oder Originalersatzteilnummern gefordert werden: API GL1, API GL 2, API GL 3. Beide Classic-Schmierstoffe sind im 1-Liter-Gebinde erhältlich.

Tobias Gerstlauer
Leiter Öffentlichkeitsarbeit D-A-CH
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Über LIQUI MOLY

Mit rund 4000 Artikeln bietet LIQUI MOLY ein weltweit einzigartig breites Sortiment an Automotiv-Chemie: Motorenöle und Additive, Fette und Pasten, Sprays und Autopflege, Klebe- und Dichtstoffe. Gegründet 1957 entwickelt und produziert LIQUI MOLY ausschließlich in Deutschland. Dort ist es unangefochtener Marktführer bei Additiven und wird immer wieder zur besten Ölmarke gewählt. Das von Inhaber Ernst Prost geführte Unternehmen verkauft seine Produkte in über 120 Ländern und erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen Umsatz von 498 Mio. Euro.

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Mit rund 4000 Artikeln bietet LIQUI MOLY ein weltweit einzigartig breites Sortiment an Automotiv-Chemie: Motorenöle und Additive, Fette und Pasten, Sprays und Autopflege, Klebe- und Dichtstoffe. Gegründet 1957 entwickelt und produziert LIQUI MOLY ausschließlich in Deutschland. Dort ist es unangefochtener Marktführer bei Additiven und wird immer wieder zur besten Ölmarke gewählt. Das von Inhaber Ernst Prost geführte Unternehmen verkauft seine Produkte in über 120 Ländern und erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen Umsatz von 441 Mio. Euro.

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