MediSapiens entwickelt Informationssystem für individuelle Medizinwissenschaft als Teil der Behandlung von Krebspatienten

Das führende finnische BioIT-Unternehmen MediSapiens Ltd liefert dem Zentralen Universitätskrankenhaus Helsinki ein Datensystem, mit dessen Hilfe es möglich wird, Leukämiepatienten so zu behandeln, dass die medizinische Versorgung effektiver und individuell ist sowie die patientspezifischen Wirkungen von Arzneien berücksichtigt.

MediSapiens Ltd , führender Programmentwickler für die Verarbeitung von biologischer Information und deren Visualisierung, hat für die Anwendung in der hämatologischen Klinik des Zentralen Universitätskrankenhauses Helsinki ein System entwickelt, das unter Ausnutzung biologischer Informationen die Erstellung einer individuell angepassten Behandlung für Patienten mit einer akuten Erkrankung an Leukämie ermöglicht. Der behandelnde Arzt kann mit Hilfe des Systems, das die Genomdaten analysiert, genauere individuelle, patientenbezogene Behandlungsentscheidungen treffen, die darauf basieren, wie die Krebszellen des Patienten auf verschiedene Arzneimittel reagieren. Das System ist zur Zeit im Probegebrauch der Klinik. Eine umfassendere Anwendung des Systems ist während des Jahres 2016 vorgesehen.

Hinter der Entwicklung des Informationsystems steht ein Gemeinschaftsprojekt des Finnischen Instituts für Molekülmedizinwissenschaften FIMM (Suomen molekyylilääketieteen instituutti), der Universität Helsinki und des Universitätskrankenhauses. Ausgangspunkt war die Suche nach neuen Vorgehensweisen bei der Heilung von verschiedenen Krebsformen mit Hilfe individueller medizinischer Behandlung. Im Laufe des Projekts ist es gelungen Verfahren zu entwickeln, die es ermöglichen, die Wirkung verschiedener individueller Arzneien auf lebende Krebszellen zu untersuchen um die richtige Behandlung und Dosierung für jeden einzelnen Patienten zu finden. Das von MediSapiens entwickelte System zur Verarbeitung von Forschungs- und Patientendaten hilft dabei, die Behandlung einzelner Patienten zu effektivieren und einzigartige Daten zu sammeln, die in der Krebsforschung und bei der Entwicklung neuer Arzneimittelverbindungen von Nutzen sein können.

”Mit diesem Verfahren können große Mengen biologischer Daten gebildet werden, deren Darstellung in verständlicher Form für die praktische Patientenbehandlung eine verfeinerte Datenverarbeitung und korrekte Interpretation erfordern”, erklärt Sami Kilpinen, Geschäftsführer von MediSapiens. ”Die Kernkompetenz von MediSapiens besteht genau darin, maßgeschneiderte Lösungen zu kreieren, mit denen komplizierte, biologische Daten durch Verarbeitung in der praktischen Forschungs- und Therapiearbeit genutzt werden können. Die Möglichkeiten zur Nutzung von Genomdaten sind unbegrenzt. Die Entwicklungsarbeit in der individuellen Medizinwissenschaft ist ein ausgezeichneter Hinweis dafür”, setzt Kilpinen fort.

Professor Jonathan Knowles vom Finnischen Institut für Molekularmedizinwissenschaft (FIMM) sieht die Entwicklung von Systemen, die eine individuelle Behandlung ermöglichen, vorrangig als einen wichtigen Teil im gesamten Entwicklungszyklus der Medizinwissenschaft. ”Die individuelle Behandlung ist heutzutage einer der wichtigsten Entwicklungsschritte in der Medizinwissenschaft. Dafür werden Lösungen in wachsender Zahl benötigt. Wenn die Behandlungsentscheidungen auf individuellen Daten basieren, kann die Heilung wesentlich effektiviert werden. Mit Verfahren dieser Art werden sicher auch andere Krebskrankheiten behandelt werden können. Wenn genomische und klinische Daten in unbegrenztem Maße zur Verfügung stehen, fällt der Verarbeitung dieser Daten eine entscheidende Rolle zu. MediSapiens nimmt auf dem Gebiet der Entwicklung von Systemen, die so etwas ermöglichen, eine Spitzenposition ein”, stellt Knowles fest.

MediSapiens Ltd ist ein Bioinformatik-Unternehmen, dessen Spezialgebiet in der Bereitstellung von Werkzeugen für die Forschung in der Arzneimittelindustrie und Biomedizinwissenschaft besteht, mit deren Hilfe eine individuelle, medizinische Behandlung bei lebensgefährlichen Krankheiten effektiver geplant werden kann. Das Unternehmen wurde im Jahre 2009 gegründet, mit Sitz in Helsinki und Cambridge (Massachusetts) in den Vereinigten Staaten. MediSapiens entwickelt intuitive Programmformate für komplizierte und mehrdimensionale Informationen, wie z.B. Verarbeitung, Integration und Visualisierung genomischer Sequenzdaten. Das Ziel der Gesellschaft ist das Vorantreiben der Medizinwissenschaft durch die Entwicklung von Hilfsmitteln für Forscher zur möglichst schnellen Analyse und Visualisierung großer Datenmengen sowie die Umwandlung von Informationen in Innovationen vorantreibendes Knowhow. Weitere Angaben unter http://www.medisapiens.com

Sami Kilpinen
Geschäftsführer
Email: sami.kilpinen@medisapiens.fi
+358 45 8478 878

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Mit diesem Verfahren können große Mengen biologischer Daten gebildet werden, deren Darstellung in verständlicher Form für die praktische Patientenbehandlung eine verfeinerte Datenverarbeitung und korrekte Interpretation erfordern.
Sami Kilpinen, Geschäftsführer, MediSapiens
Die Kernkompetenz von MediSapiens besteht genau darin, maßgeschneiderte Lösungen zu kreieren, mit denen komplizierte, biologische Daten durch Verarbeitung in der praktischen Forschungs- und Therapiearbeit genutzt werden können. Die Möglichkeiten zur Nutzung von Genomdaten sind unbegrenzt. Die Entwicklungsarbeit in der individuellen Medizinwissenschaft ist ein ausgezeichneter Hinweis dafür.
Sami Kilpinen, Geschäftsführer, MediSapiens
Die individuelle Behandlung ist heutzutage einer der wichtigsten Entwicklungsschritte in der Medizinwissenschaft. Dafür werden Lösungen in wachsender Zahl benötigt. Wenn die Behandlungsentscheidungen auf individuellen Daten basieren, kann die Heilung wesentlich effektiviert werden. Mit Verfahren dieser Art werden sicher auch andere Krebskrankheiten behandelt werden können. Wenn genomische und klinische Daten in unbegrenztem Maße zur Verfügung stehen, fällt der Verarbeitung dieser Daten eine entscheidende Rolle zu. MediSapiens nimmt auf dem Gebiet der Entwicklung von Systemen, die so etwas ermöglichen, eine Spitzenposition ein.
Jonathan Knowles, Professor, Finnischen Institut für Molekularmedizinwissenschaft (FIMM)