Almauftrieb in doppeltem Sinne

Am 1. Juni ist der „Tag der Milch“ / Almauftrieb im Berchtesgadener Land /
Molkerei Berchtesgadener Land sorgt für Aufschwung bei Alm-/Bergbauern

Piding, 30. Mai 2017: Über 700 Almen befinden sich in der Region zwischen Watzmann und Zugspitze, aus der die Molkerei Berchtesgadener Land ihre Milch bezieht. Parallel zum „Tag der Milch“ am 1. Juni finden in diesen Tagen die Almauftriebe statt. Das größte geschlossene Almgebiet der Ostalpen ist die Kallbrunnalm und liegt in etwa 1.450 m Höhe. Dorthin treiben 30 Landwirte auf – 16 davon aus dem Berchtesgadener Land. Ab diesem Sommer wird die Milch der bayerischen Landwirte der Kallbrunnalm von der Molkerei Berchtesgadener Land erfasst und zu Bergbauernprodukten weiterverarbeitet. Damit stellt die Molkerei einmal mehr unter Beweis, dass ihr die kleinbäuerlichen Strukturen der Region besonders am Herzen liegen und sie die Bergbauern mit einem fairen Milchpreis unterstützen.

Jedes Jahr im Frühjahr wird das Vieh auf die Almen getrieben. Je nach Wegstrecke und Alter der Tiere steht nach einem langen Winter ein Fußmarsch oder auch eine Fahrt im Viehtransporter an. Ein Drittel der über 700 Almen in der Bergregion zwischen Watzmann und Zugspitze wird von Landwirten der Genossenschaftsmolkerei bestoßen; das heißt, die Tiere werden aufgetrieben und die Almflächen von den Kühen, Jungtieren und zum Teil Kälbern abgegrast. Das besonders artenreiche Futter, die Bewegung und die gute Luft fördern die Vitalität und Gesundheit der Tiere und sind somit die Basis für besonders gute Milch. Erst die Bewirtschaftung der Almflächen durch die Almbauern, das mühsame Schwenden, also das Entfernen der kleinen Bäume und Büsche von Hand, und die Beweidung der Flächen über den Sommer sichern freie Almflächen – und die wiederum sind die Grundlage für die Artenvielfalt dieser schützenswerten Bergregio-nen. Und natürlich freuen sich auch alle Wanderer und Mountainbiker, wenn eine Alm auf dem Weg liegt, auf der man zünftig einkehren und Kraft tanken kann – zum Beispiel bei einem Glas Milch, einer Brotzeit mit Butter-brot oder einem Stück Käsekuchen.

Milch von der Kallbrunnalm – Basis für beste Bergbauernprodukte
Die Kallbrunnalm ist eine der größten und weitläufigsten Almen in der gesamten Region und wird in Urkunden aus dem Jahr 1385 erwähnt. Im Sommer treiben 16 Landwirte aus dem Berchtesgadener Land und 14 Landwirte aus dem Pinzgau in Österreich ihre Tiere auf die Alm. Die Milchkühe der bayerischen Landwirte werden zweimal täglich von Sennerinnen und Sennern gemolken. Ab diesem Sommer wird die Milch alle zwei Tage mit einem kleinen LKW an die Sammelstelle am Ende des Klausbachtals am Hintersee gebracht und dort vom Tankwagen der Molkerei Berchtesgadener Land abgeholt.
Der Erhalt der kleinbäuerlichen Strukturen und somit der Schutz der Natur- und Kulturlandschaft ist ein grundlegendes Anliegen der Molkerei Berchtesgadener Land. Mit der Milcherfassung der Kallbrunnalm baut die Molkerei dies konsequent weiter aus.
www.bergbauernmilch.de

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Bildquellen: Molkerei Berchtesagdener Land

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Am 1. Juni ist der „Tag der Milch“: Die Molkerei Berchtesgadener Land sorgt für Aufschwung bei Alm-/Bergbauern
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Die Bergbauern der Molkerei Berchtesgadener Land bewirtschaften ein Drittel der über 700 Almen im Berggebiet zwischen Watzmann und Zugspitze.
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