Kunst, Politik und Gesellschaft: Erinnerung an Alois Kolb

Pressegespräch und Präsentation:
Dienstag, 24.11.2015, 15 Uhr im Schlossmuseum, Zunftsaal

Alois Kolb (1919-2014) war ein verdienter Aschaffenburger Bürger. Die Verbundenheit mit seiner Heimatstadt zeigte sich in seinem politischen Engagement als Stadtrat von 1967 bis 1978, aber auch durch seine Tätigkeit als Unternehmer und an verantwortungsvollen Stellen im Einzelhandelsverband.

Lebenslang begleitete Alois Kolb die Liebe zu Kunst und Kultur. Auf sein Wirken hin gelangten die ersten Bilder von Ernst Ludwig Kirchner nach Aschaffenburg. Seine Kinder Margaretha Klemperer und Wolfgang Kolb folgen nun der Tradition des Vaters und überlassen den Museen der Stadt Aschaffenburg mehrere Schenkungen bzw. Dauerleihgaben aus seinem Besitz. Darunter befinden sich zwei Kunstwerke, die Alois Kolb selbst darstellen: eine Büste von Rainer Stoltz und ein Gemälde von Elisabeth Dering.

Aus diesem Anlass laden die Museen der Stadt Aschaffenburg am Dienstag, 24.11.2015 um 15 Uhr zu einem Pressegespräch in das Schlossmuseum ein. Gesprächspartner sind: Oberbürgermeister Klaus Herzog, Museumsdirektor Dr. Thomas Richter, Margaretha Klemperer und Wolfgang Kolb.

Museen der Stadt Aschaffenburg

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Über uns

Die Kulturstadt Aschaffenburg bietet mit ihren zahlreichen Museen vielfältige Möglichkeiten, die Kunst und Geschichte der Region zu entdecken. Der Bogen spannt sich von Schloss Johannisburg mit seinen einzigartigen Sammlungen der Korkmodelle antiker Bauten und Cranachgemälde bis zum Pompejanum und Schlosspark Schönbusch, und reicht von der Naturkunde, Archäologie, Kunst des Mittelalters, der Renaissance und Barockzeit bis hin zur Industriegeschichte und berühmten Malern wie Ernst Ludwig Kirchner und Christian Schad. Ein weiterer Höhepunkt ist die Präsentation des berühmten Stiftschatzes und des Magdalenenaltars aus der Werkstatt von Lucas Cranach, die im Stiftsmuseum ausgestellt sind. Der erste Schritt auf dem Weg zur „Aschaffenburger Museumsmeile zwischen Stift und Schloss“ bildet das Christian Schad Museum, das ab 2017 in direkter Nachbarschaft zur Kunsthalle Jesuitenkirche stehen wird.