Bis zu 7 Milliarden Euro könnten durch Automatisierung und Integration eingespart werden

Über die Anzahl der zwischen Unternehmen in Deutschland gestellten Rechnungen gibt es unterschiedliche Aussagen. Rund zwei Milliarden ist eine Zahl, die man häufiger in diesem Zusammenhang hört oder lesen kann. Nehmen wir an, das käme der Realität nahe. Und gehen wir weiter davon aus, dass rund 70 Prozent dieser Rechnungen derzeit noch in herkömmlicher Form verarbeitet werden. Das wären stattliche 1,4 Milliarden. Jede dieser Rechnungen verursacht aufgrund praktischer Erfahrungswerte für die Bearbeitung vom Eingang bis zum Zahlungsausgang Kosten in Höhe von 10 Euro – mal mehr, mal weniger. Summa Summarum macht das 1,4 Milliarden mal 10 Euro gleich 14 Milliarden Euro. Würden davon 30 bis 50 Prozent eingespart – und das sind nach Einschätzung von Experten der OpusCapita GmbH realitätsnahe Annahmen – könnten deutsche Unternehmen zwischen 4,2 und 7,0 Milliarden Euro mehr in ihren Kassen behalten. Für ein mittelständisches Unternehmen mit einem monatlichen Rechnungsaufkommen von rund 5.000 Rechnungen würde dies ein jährliches Sparpotential von bis zu 300.000 Euro bedeuten. Eine aktuelle Studie, die im Auftrag von OpusCapita in Finnland, Schweden und Norwegen durchgeführt hat, bestätigt dieses enorme Sparpotential.

Auch wenn die Ausgangssituation pro Unternehmen unterschiedlich ist und die angenommenen Zahlenwerte Schätzungen bzw. Erfahrungswerte sind, die je nach Ausgangssituation nach untern wie oben schwanken können: Fakt ist, dass im Kreditorenmanagement in den meisten deutschen Unternehmen noch erhebliche Optimierungs- und Einsparpotenziale schlummern.

Viele Unternehmen suchen dieses Potenzial mit der Auslagerung von Teilen des Purchase-to-Pay-Prozesses anzugehen. Sie geben zum Beispiel das Scannen von Papierrechnungen außer Haus, übertragen die Zahlungsabwicklung einem Dienstleister oder nutzen externe Services für ihr Liquiditätsmanagement. Im Prinzip machen derartige Auslagerungen samt integrierter Automatisierung Sinn, denn jede Teilprozess-Optimierung reduziert die Aufwände und Risiken manueller und fehleranfälliger herkömmlicher Abläufe.

Noch sinnvoller ist es allerdings, sich nicht auf bestimmte Teilprozesse zu beschränken, sondern das gesamte Kreditorenmanagement auf den Prüfstand zu stellen, ein geeignetes Optimierungskonzept zu identifizieren und es mit Unterstützung eines erfahrenen Dienstleisters umzusetzen. Geeignet heißt in diesem Zusammenhang stets, eine auf das jeweilige Unternehmen zugeschnittene individuelle Lösung zu finden. Das kann bedeuten, den gesamten Prozess vom Rechnungseingang bis zur Zahlungsabwicklung im Rahmen von Business Process Outsorcing (BPO) auszulagern oder aber eine Lösung im Rahmen von Software-as-a-Service (SaaS) zu bevorzugen: die Anwendung wird extern bereitgestellt, die Funktionen an den Arbeitsplätzen im Unternehmen genutzt. Für andere Unternehmen wiederum kann es angebracht sein, Teilauslagerungen wie Scanning-Services im Rahmen eines Hybrid-Modells mit intelligenten Softwarewerkzeugen für Buchhaltung und Zahlungsabwicklung im eigenen Haus zu koppeln.

Für was auch immer ein Unternehmen sich entscheidet: es winken stets nachvollziehbar und nachhaltig wirksame Mehrwerte. OpusCapita*, ein führender europäischer Dienstleister in diesem Umfeld, sieht dabei insbesondere Automatisierung und Integration als Schalthebel für Kosten-minimierung, Risikoreduzierung und Produktivitätssteigerung. Digital statt manuell führt danach zum erklärten Ziel von weniger Zeit und Aufwand. Integrierte Abläufe von der Bestellung bis zum Zahlungsausgang anstelle isolierter Insellösungen beweisen sich als Schlüssel für mehr Tempo in der Prozesskette. Und den steigenden Anforderungen an Compliance und Risikomanagement kommt in Teilen wie im Ganzen ausgelagertes Kreditorenmanagement durch spürbar mehr Transparenz und bessere Kontrolle entgegen.

Über uns

OpusCapita ist Spezialist in der Automatisierung von Finanz-Transaktionsprozessen mit über 30 Jahren Erfahrung in diesem Bereich. Die Dienstleistungen und Lösungen des Unternehmens decken das gesamte Spektrum der Finanzprozesse ab. Ziel ist es, die Kunden bei der Optimierung ihrer internationalen Geschäftsprozesse zu unterstützen. Zu diesem Zweck bietet OpusCapita in Kombination mit fundierter Beratung eigenständig entwickelte Software, Digitalisierungsservices und Automatisierungslösungen für Kreditoren- und Debitorenprozesse sowie Zahlungsverkehr an. Die Leistungen reichen bis zum kompletten Business Process Outsourcing. Insbesondere mittlere und große Unternehmen profitieren von OpusCapitas Best Practice-Services. Häufig werden dabei Kosteneinsparungen von 30 bis 50 Prozent erreicht. Der deutsche Hauptsitz OpusCapitas und die Accounting Unit befinden sich in Hannover. Die Document Service Unit ist in Halle/Saale angesiedelt. OpusCapita beschäftigt in Deutschland rund 100 Spezialisten. Geschäftsführer sind Christian Scherf und Ralf Schmitt. OpusCapita ist Teil der finnischen OpusCapita Gruppe, einem führenden Anbieter von Lösungen zur Automatisierung von Finanzprozessen per Outsourcing oder als Service – für mehr als 10.000 Kunden in über 50 Ländern. Die Unternehmensgruppe hat Niederlassungen in neun europäischen Ländern und beschäftigt 2.100 Spezialisten. 2013 erzielte sie einen Nettoumsatz von 263 Millionen EUR. Der Hauptsitz liegt in Espoo, Finnland. Die OpusCapita Gruppe ist Teil des Itella Konzerns, der zu 100 Prozent im Besitz des finnischen Staates ist.

Abonnieren

Dokumente & Links