Früherkennung hilft Leben retten

Brustkrebsvorsorge in Passau startet am 11. März – telefonische Terminabsprachen möglich

PASSAU. Viele Frauen kennen den grünen Trailer bereits, der am Freitag im Schießstattweg auf dem Parkplatz des Facharztzentrums   aufgebaut wird: Er bietet Frauen zwischen 50 und 69 Jahren die Möglichkeit, ihre Brüste untersuchen zu lassen. Es geht um Früherkennung von Brustkrebs. „Ich bin sicher, dass auch in Passau die Beteiligung noch einmal ansteigt, der Trend geht eindeutig nach oben“, ist Dr. Ulrike Aichinger von RADIO-LOG optimistisch. Für Frauen, die schon einmal da waren, hat die Untersuchung den Schrecken verloren: Bei einer Befragung von Teilnehmerinnen gaben 99 Prozent an, wiederkommen zu wollen. Die Frauen haben den Nutzen einer frühen Erkennung von Brustkrebs oder seinen Vorstufen längst erkannt.

Neue Erfolgsdaten

Als Fachärztinnen für Radiologie sind Dr. Ulrike Aichinger und ihre Kollegin Dr. Margarete Murauer von der Radiologen-Gemeinschaft Deggendorf für die Umsetzung des Mammographie-Screenings in Niederbayern verantwortlich. Sie und die beiden dahinter stehenden Praxen haben Pionierarbeit beim Aufbau der Früherkennungsuntersuchungen in Niederbayern geleistet. Mit ihrem Team sind sie unermüdlich im Einsatz, Frauen über die Chancen zu informieren, die sie durch ein frühes Erkennen von Krankheitsanzeichen haben. Und das ist wichtig, denn die Untersuchung hilft bundesweit jedes Jahr rund 2.000 Frauen, Brustkrebserkrankungen erfolgreich zu bewältigen. Der Grund: Beim Mammographie-Screening können bereits millimeterkleine Karzinome entdeckt werden – in diesem Stadium sind sie noch nicht tastbar. „Je früher Brustkrebs erkannt wird, desto erfolgsversprechender ist die Behandlung“, erklärt Ulrike Aichinger. Das Robert-Koch-Institut hat aktuell ermittelt, dass 9 von 10 Frauen die Erkrankung langfristig besiegen, wenn ein Karzinom in einem frühen Stadium entdeckt wird. Die Ärztinnen appellieren deshalb dringend an die Frauen, die Chance der Früherkennung zu nutzen. Die Untersuchung dauert mit Aus- und Ankleiden gerade mal zehn Minuten.

Termine für kurze Wartezeiten

Etwa 2.400 Frauen aus Passau und Umgebung werden zum Screening eingeladen; sie sind zwischen 50 und 69 Jahre alt. In diesem Alter ist das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, besonders hoch. Die ersten haben bereits eine Einladung zur Untersuchung im Briefkasten. Damit nicht alle Eingeladenen auf einmal kommen, werden die Briefe nach und nach verschickt. Das Schreiben enthält Informationen zum Ablauf der Untersuchung und einen Terminvorschlag. „Wir wissen aber, dass viele Frauen beruflich und in der Familie stark eingebunden sind. Passt der Termin nicht, können sie ganz einfach telefonisch einen anderen vereinbaren“, empfiehlt Alexandra Gavric, Mitarbeiterin im Mammo-Mobil. D ie Termine der beiden mobilen Einheiten, die in Niederbayern unterwegs sind, werden unter der Rufnummer 089 / 570 93 40 200 koordiniert. Diese Servicenummer ist werktäglich von 8 bis 17 Uhr erreichbar. Es gilt der Telefon-Tarif für einen Anruf im deutschen Festnetz . Wer eine Telefon-Flatrate hat, telefoniert sogar umsonst.

Bis 11. April steht das Mammo-Mobil am Facharztzentrum   Schießstattweg. Geöffnet ist es jeweils von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 11.45 Uhr und von 12.30 Uhr bis 16.45 Uhr. Freitags werden Untersuchungen von 8.00 Uhr bis 11.45 Uhr und von 12.30 Uhr bis 15.15 Uhr angeboten.

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