„Wie daheim auf dem Sofa“

Spannung, Entspannung, Kurven und Party beim US Car-Treffen in Pullman City – 1819 Fahrzeuge wurden gezählt

„Hach, so ein Ami-Schlitten ist schon was Gemütliches“ – das denkt Simon Stadler (36) aus Laubach jedes Mal, wenn er sich lässig hinters Steuer seines AMC Ramblers, Sonderedition Marlin, fläzt. Der Lack aus dem Baujahr 1965 hat Patina. Ein paar Stellen sind rostig. Doch der verspielte Schwertfisch im Emblem verleiht dem Wagen einen besonderen Charme – und die komfortablen Sitzbänke sind einfach unschlagbar. „Er hat mir gleich gefallen. Das Feeling ist wie daheim auf dem Sofa“, schwärmt Simon.

Er war beim US Car-Treffen in Pullman City (Eging am See) nur einer von Zigtausenden begeisterten Besuchern. Bei schönstem Sonnenschein traf sich sich die Szene in der Mainstreet, um vier Tage lang die V8-Motoren mal wieder ordentlich wummern zu lassen. Jede Menge Staub, bebende Erde, Spannung und Abwechslung garantierten die Auto- und Boss Hoss-Präsentationen auf der Showbühne und spektakuläre Fahrzeugprämierungen. Außerdem gab's hochkarätige Live-Bands, kurvige Girls, witzige LowRider-Shows und eine gemeinsame Ausfahrt. „Das Team ist super eingespielt, das Event lief völlig entspannt“ – so das Fazit von Event-Managerin Christina Hauzenberger. Für Sicherheit und Ordnung sorgten die Sheriffs Claus Six und Ernst Grünberger zusammen mit der Eginger Feuerwehr und dem Sicherheitsdienst.
Auffallend waren heuer die vielen extrem gepflegten Classics (Baujahr 1988 und älter), die der Jury bei der Prämierung die Entscheidung erschwerten. Ein echter Hingucker war der Mustang GT 2018 von Barbara aus Blankenheim, die bei der Allstars-Klasse siegte. Sie hatte ihr Gefährt komplett überzogen mit einer pinken Spiegelfolie.

Miss Molly ist ganz schön durstig
Die Trophäe für das coolste Auto in der neu etablierten Lady-Wertung verlieh die Jury der Schweizerin Patricia Künzli (48). Sie freute sich riesig über die Anerkennung für ihren Chevrolet Pickup 300, Baujahr 1941. 20 Jahre hat Patricia dafür gespart, vor zwei Jahren schließlich erfüllte sie sich ihren Jugendtraum. „Es ist 100 Prozent im Originalzustand, hat einen 6-Zylinder-Reihenmotor, 81 PS und 3,5 Liter. Die Elektronik läuft auf 6 Volt, Getriebe und Lenkung sind unsynchronisiert, was bedeutet, dass ich doppelt kuppeln muss“, erzählt Patricia, „das Auto hat nur, was es braucht und trotzdem genügt es den heutigen Vorschriften. Die kalifornische Vorbesitzerin nannte die alte Lady Miss Molly, und so behalte ich es bei. Miss Molly ist ganz schön durstig, aber ich bin froh, dass sie die 640 Kilometer Fahrt hierher so gut gemeistert hat.“

Eginger kommen zum Schnuppern und Probesitzen
Das Spektakel in ihrer Nachbarschaft ließ sich Familie Hettl aus Eging nicht entgehen. „Wir haben einen Opel Safira und einen Ford Fiesta. Wenn wir so ein Event schon vor der Nase haben, sehen wir uns das auch an“, sagte Papa Wolfgang und ließ seine Kids Bastian (7) und Nina (3) schon mal Probesitzen auf der 600 Kilo-schweren Boss Hoss von Markus Weber aus Friedrichshafen.

Der Rollstuhl hinderte ihn nicht
Einer der drei Special Awards ging an Helene und Stefan Lerch aus Krimml bei Salzburg. Vier Jahre haben sie gemeinsam ihren Ford Mustang Mach1 Sportsroof Baujahr 1970 restauriert. Und das, obwohl Stefan im Rollstuhl sitzt. Die Leidenschaft gab ihm die Kraft dafür, und das Publikum war berührt davon, wie stolz er war, als seine Frau mit dem Wagen auf die Showbühne fuhr.

Familienglück V8
Dagegen kamen die fünf Schöberls aus Riedenburg stilecht in den Wilden Westen: mit einem Cadillac Sedan de Ville, Baujahr 1954, 6,8 Liter, 325 PS. „Das ist ein super Familienausflug, wir genießen das Flair“, sagte Mama Anja (40). „Hauptsache V8, auch wenn wir nur 85 km/h fahren“, fand Papa Bernhard (40). „Und das Tollste ist, dass wir uns nicht anschnallen müssen“, lachte die kleine Andschana (7) von der Rückbank.

„Die Kinder sollen Platz haben“
Bettina (28) und Robert (29) aus der Nähe von Ingolstadt posierten zwar mit dem 65er Mustang Coupé eines Freundes. Das Pärchen sah sich aber nebenbei gleich selbst nach einem Ami-Schlitten um. Wichtig für die beiden: dass auch die Kinder reinpassen.

Shoppen und rocken
Miram (33), Claudia (34) und Isabell (28) kamen aus Salzburg vor allem wegen der „Monroes“, die am Samstag auf der Bühne eine gehörige Portion Rockabilly nach Pullman City brachten. Die drei Rockabella-Grazien gingen erst shoppen, dann rocken. Im Petticoat, versteht sich.

Kein Fan von Joghurt-Bechern
Total exotisch ist der Eigenbau von Baja Bajic (46) und Klaudia Sedic (38) aus München. Das Untergestell stammt von einem Chevrolet C 30, Baujahr 1978, 210 PS, 7,4 Liter Bigblock-Motor. Die Kabine wurde zusammengeschnitten von einem Kenwood-Truck. „Die Leute sind sprachlos, wenn sie unser Auto sehen“, lachte Baja, der auf große, starke Amis steht, „ich bin kein Fan von Joghurt-Bechern.“

Steffi Dworsky
LBRmedia
Unteregingerstr. 2
94535 Eging am See
Tel. 49(0)8544 652300
marketing@pullmancity.de

Pullman City, die „lebende“ Westernstadt in Eging am See, ist ein Erlebnispark idyllisch am Rande des Bayerischen Waldes gelegen, leicht erreichbar über die Autobahn A3 zwischen Deggendorf und Passau. Seit 1997 können Kinder und Erwachsene hier den „Wilden Westen“ erleben – beim Bogenschießen, Goldwaschen, Ponyreiten und Kutschenfahren, bei Live Country Musik, Rock und Rockabilly, Linedance und Lagerfeuer. Von Frühjahr bis Spätherbst wird ein vielfältiges, gewaltfreies Showprogramm gezeigt. Waghalsige Reiter, furchtlose Messerwerfer und virtuose Lassokünstler sorgen für Spannung, ein Zauberer verblüfft mit seinen lustigen Tricks. Der Höhepunkt ist die American History Show mit Cowboys und Indianern, Siedlern und Fallenstellern, Kutschen und Pferden, Rindern und freilaufenden Bisons – lehrreich, spannend und humorvoll zugleich. Für Kinder gibt es auf dem 200.000 Quadratmeter großen, hügeligen und teils bewaldeten Gelände einen Abenteuerspielplatz, einen Niederseilgarten, eine Kindereisenbahn, ein Goldwashcamp und einen Streichelzoo. In den bayerischen Schulferien geht es im Kids Club hoch her – dort können kleine Cowboys und Cowgirls basteln, sich wie Indianer schminken lassen und abends an abenteuerlichen Fackelwanderungen teilnehmen. Große Sympathieträger sind die Pullman CityMaskottchen „Lilly, Billy und Desperado“, die die Kleinen zum Pullman City Kidsdance einladen.

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Pullman City, die „lebende“ Westernstadt in Eging am See, ist ein Erlebnispark idyllisch am Rande des Bayerischen Waldes gelegen, leicht erreichbar über die Autobahn A3 zwischen Deggendorf und Passau. Seit 1997 können Kinder und Erwachsene hier den „Wilden Westen“ erleben – beim Bogenschießen, Goldwaschen, Ponyreiten und Kutschenfahren, bei Live Country Musik, Rock und Rockabilly, Linedance und Lagerfeuer. Von Frühjahr bis Spätherbst wird ein vielfältiges, gewaltfreies Showprogramm gezeigt. Waghalsige Reiter, furchtlose Messerwerfer und virtuose Lassokünstler sorgen für Spannung, ein Zauberer verblüfft mit seinen lustigen Tricks. Der Höhepunkt ist die American History Show mit Cowboys und Indianern, Siedlern und Fallenstellern, Kutschen und Pferden, Rindern und freilaufenden Bisons – lehrreich, spannend und humorvoll zugleich. Für Kinder gibt es auf dem 200.000 Quadratmeter großen, hügeligen und teils bewaldeten Gelände einen Abenteuerspielplatz, einen Niederseilgarten, eine Kindereisenbahn, ein Goldwashcamp und einen Streichelzoo. In den bayerischen Schulferien geht es im Kids Club hoch her – dort können kleine Cowboys und Cowgirls basteln, sich wie Indianer schminken lassen und abends an abenteuerlichen Fackelwanderungen teilnehmen. Große Sympathieträger sind die Pullman CityMaskottchen „Lilly, Billy und Desperado“, die die Kleinen zum Pullman City Kidsdance einladen.

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