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Eine Kiste hERZland zum Abi:

Wirtschaftsbeirat Erzgebirge übergibt Abiturientenpräsent

12 Jahre Schulzeit sind eine prägende Erfahrung, die mit dem Abitur für die Schülerinnen und Schüler im Erzgebirgskreis derzeit endet. Der Wirtschaftsbeirat Erzgebirge hat sich zum Ziel gesetzt, mit einem Erinnerungsgeschenk zum Schulabschluss die Identifikation der Abiturienten mit der Region zu stärken und zu vermitteln, welche Karriereperspektiven in der Heimat auf die „Macher von Morgen“ warten. An zehn Gymnasien des Erzgebirgskreises wurde die sogenannte „Wertzeugkiste“ in den letzten Wochen erstmals überreicht.

Annaberg-Buchholz, 26. Juni 2018. In diesem Jahr verlassen im Erzgebirge knapp 700 Schülerinnen und Schüler die Gymnasien des Landkreises mit dem Abitur in der Tasche. [1] Studium, soziales Jahr, Reisen ins Ausland oder Orientierungspraktika sind u.a. dabei die nächsten Schritte im Leben der Schulabgänger. Der Verbleib in der Heimat ist es in der Regel nicht! Das ist für die Persönlichkeitsentwicklung eines jeden ein großer Gewinn, für die Region ist es zunächst ein Verlust. Deshalb ist es wichtig, den Kontakt zu den jungen Menschen nicht zu verlieren. Die Wurzeln zur Heimat sollten nach Möglichkeit bestehen bleiben, es braucht Anlaufpunkte und Andockstationen, die mittelfristig über berufliche Möglichkeiten in der Region informieren, damit die spätere Rückkehr leichter erfolgen kann. Heute wurde den Abiturientinnen und Abiturienten der Evangelischen Schulgemeinschaft Erzgebirge e.V. (EGE), als eine von zehn beteiligten Gymnasien, die „Wertzeugkiste“ als Schulabschlusspräsent übergeben.

Die „Wertzeugkiste“ ist eine Idee des Regionalmanagements Erzgebirge, die mit der Agentur designesgleichen aus Warmbad ihre kreative Umsetzung fand. Finanziert wird das Präsent durch den Wirtschaftsbeirat Erzgebirge, einem Zusammenschluss strukturbestimmender Unternehmen der Erzgebirgsregion sowie durch Fördermittel. „Regionale Traditionen und im Alltag gelebte Werte wie Bodenständigkeit, Genauigkeit, Innovationsgeist und Zuverlässigkeit sind gefragte Eigenschaften, die heute in vielen Berufsfeldern gefragt sind und die Gedacht. Gemacht-Mentalität des Mittelstandes der Region ausmachen. In der Wertzeugkiste, befinden sich deshalb echte Werkzeuge, die für diese Werte stehen und die Abiturienten gut für die Studentenbude gebrauchen können. In der Summe vermitteln alle Inhalte ‚Sei stolz auf Deine Wurzeln!“, fasst Dr. Peggy Kreller, verantwortliche Projektmanagerin des Regionalmanagements Erzgebirge, die Intention des Projektes zusammen.

Mit dem Projekt begehen Wirtschaftsbeirat Erzgebirge und Regionalmanagement noch eine Premiere. Das Angebot richtet sich erstmals an Personen, die zunächst die Region verlassen. Die Wertzeugkiste soll mit ihren verschiedenen Inhalten Möglichkeiten und Karriereperspektiven aufzeigen, die für die jungen Menschen perspektivisch in der Region liegen. „Die Inhalte der Kiste zielen darauf ab, dass die jungen Erzgebirger mit ihrer Heimat im Geiste, analog wie auch digital in Verbindung bleiben und nach dem Blick in die Welt, bereichert ins Erzgebirge zurückkehren“, erläutert Dr. Peggy Kreller.

Hammer, Zollstock, Multifunktionstool, Leuchte und Mircofaser-Vlies sind mit Botschaften versehen, die der Region entsprechen. Zugleich stehen die Werkzeuge und deren aufwendige Verpackung für die strukturbestimmenden Branchen und den Industriestandort Erzgebirge. Ein Infoblatt zeigt, welche Branchen den Wirtschaftsstandort Erzgebirge ausmachen und wo Karriereperspektiven der Abiturienten liegen könnten, denn diese sind oft vielfältiger als gedacht: vom Maschinenbauingenieur und Qualitätsmanager, über Produktdesign, Marketing und IT, bis hin zu sozialen Diensten und Managementaufgaben. Ein Kartenspiel fasst das Lebens- und Karrierepaket Erzgebirge kompakt zusammen.

Übergabedetails

Die Übergabe der Wertzeugkisten wurde mit zehn Gymnasien im gesamten Erzgebirgskreis individuell abgestimmt. Insgesamt erhielten 585 Abiturientinnen und Abiturienten in Aue (30. Mai), Olbernhau (8. Juni), Zschopau (8. Juni), Schneeberg, Zwönitz, Schwarzenberg, Oberwiesenthal, Marienberg (alle 21. Juni), EGE Annaberg (26. Juni) und Stollberg (28.Juni) je eine Wertzeugkiste. In den meisten Fällen wurde die Übergabe durch einen Vertreter des Wirtschaftsbeirates Erzgebirge begleitet.

Das Projekt soll auch zukünftig jährlich zum Schuljahresende an allen Gymnasien des Landkreises umgesetzt werden.

„Dieses Vorhaben wird aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe ‚Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur durch den Freistaat Sachsen gefördert.“

Weitere Informationen zum Wirtschaftsbeirat Erzgebirge finden sich unter: www.wirtschaft-im-erzgebirge.de/Wirtschaftsbeirat

[1] Vgl. Schulstatistik Landratsamt Erzgebirgskreis, Stichtag 18.10.2017. Hier sind auch die Gymnasien in freie Trägerschaft einbezogen.

Weitere Informationen über das Regionalmanagement Erzgebirge finden Sie unter: www.wirtschaft-im-erzgebirge.de und auf www.fachkraefte-erzgebirge.de.

Mit freundlichen Grüßen,
Kristin Escher

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Als Initiative der elf größten Städte des Erzgebirges und des Erzgebirgskreises versteht sich das Regionalmanagement Erzgebirge als Dienstleister und Promoter der Region.
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Das Regionalmanagement Erzgebirge ist eine Initiative des Erzgebirgskreises und elf großer Städte des Erzgebirges. Dabei versteht sich das Regionalmanagement Erzgebirge als Dienstleister und Berater, aber auch als Ideengeber und Vermarkter für die Region. Durch ein aktives Regional- und Standortmarketing soll das Erzgebirge als lebenswerte Region und als Wirtschaftsstandort in Deutschland bekannt gemacht werden, einhergehend mit dem Ziel der Fachkräftesicherung. Der Sprecher des Regionalmanagement Erzgebirges ist der Landrat des Erzgebirgskreises, Frank Vogel. Die operative Projektsteuerung übernimmt die Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH. Im Beirat, dem Wirtschaftsbeirat und den Arbeitsgruppen werden Vertreter der Partner sowie externe Fachleute über laufende Projekte informiert und arbeiten gemeinsam an deren Umsetzung.

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