Zuwachs für den Kreis der „Botschafter des Erzgebirges“

Sperrfrist für diese Presseinformation: Freitag, 23.06.2017, 20:00 Uhr!

Drei erzgebirgische Unternehmer wurden im Rahmen der „Summer Lounge der Wirtschaft“ von Landrat Frank Vogel zu weiteren „Botschaftern des Erzgebirges“ ernannt. Seit Freitagabend reihen sich Gunter Bindemann, Dirk Klädtke, Benjamin Unger und in den Kreis der engagierten Persönlichkeiten ein, die offiziell als Fürsprecher der Region gewürdigt werden. Zum vierten Mal lud Landrat Frank Vogel zu dem Unternehmerabend ein, der in diesem Jahr im Besucherbergwerk Pöhla in den größten Zinnkammern Europas stattfand.

Pöhla, 23. Juni 2017. 112 Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Kultur und Sport zählt die Liste der Erzgebirgsbotschafter. Sie alle wirken mit ihren außergewöhnlichen Leistungen und ihrem Engagement für die Region als Multiplikatoren und damit offiziell als Fürsprecher für das Erzgebirge. Sie stehen stellvertretend für eine Vielzahl von engagierten Erzgebirgern, die im Herzen für diese Region brennen, die Macher und Mitgestalter des Erzgebirges als Wirtschaftsstandort und lebenswerte Region sind und dies überregional ausstrahlen. Somit ist die Auszeichnung zum Botschafter des Erzgebirges eine Anerkennung der erbrachten Leistungen und gleichzeitig Ansporn in diesem Sinne weiterzumachen. Ob bei Kunden oder Partnern, in sportlichen Wettkämpfen, auf der Bühne, mit ihrem Handwerk oder in Gesprächen, die Botschafter des Erzgebirges liefern anschauliche Belege für die Leistungsfähigkeit und die vielfältigen Facetten der Region. Seit 19. März 2010 ist das Botschaftermarketing fester Bestandteil der Standortkampagne, das mit der heutigen Auszeichnung erfolgreich fortgeführt wird.

Gunter Bindemann ist einer der drei neuen Botschafter des Erzgebirges. Der Meister für Maschinenbau ist Geschäftsführer der VSM GmbH Maschinen- und Anlagenbau und der LaTeBi– Lasertechnologie Bindemann GmbH in Großrückerswalde. Der Ursprung beider Unternehmen liegt im Jahr 1996, als er sich unter dem Namen Maschinenbau Bindemann in die Selbständigkeit wagte. Begonnen in einer Garage in Wolkenstein mit drei Angestellten stiegen mit speziellen Nachfragen der Kunden auch die Anforderungen an die Firma. Infolgedessen gründete Gunter Bindemann 2001 die VSM GmbH, die bis heute auf die Bereiche Verpackungs- und Sondermaschinenbau fokussiert ist. Das erfahrene Team montiert weltweit vor Ort Anlagen in der Papier-, Getränke-, Nahrungsmittelindustrie sowie Pharmazeutischen Industrie. Um die Fertigungsmöglichkeiten zu ergänzen, investierte der Anlagenbauer im Jahr 2011 in moderne Lasertechnik – die Geburtsstunde der LaTeBi GmbH. 2014 wurde das Unternehmen aufgrund seiner Erfolgsgeschichte für den „Großen Preis des Mittelstandes“ und in den beiden folgenden Jahren für „Sachsens Unternehmer des Jahres“ nominiert. Eng verbunden mit der Heimat Erzgebirge liegen dem 63-Jährigen besonders die eigenen Mitarbeiter mit ihren Ideen und die Verantwortung des Unternehmens für die Gesellschaft am Herzen. Im vergangenem Jahr feierten die drei Bindemann´schen Unternehmen mit ihrem 99-köpfigen Team ihre Jubiläen - 20, 15 und 5 Jahre.

Dirk Klädtke gründete direkt nach seinem Maschinenbau-Studium 1998 die Klädtke Metallverarbeitung GmbH gemeinsam mit seinem Bruder. Heute führt er das Unternehmen, das auf die Herstellung komplexer Baugruppen in Klein- und Mittelserien im Maschinen- und Anlagenbau sowie in der Metallverarbeitung spezialisiert ist, mit seinen 70 Mitarbeitern allein. Ein Meilenstein war 2015 der Umzug des Unternehmens an den jetzigen Standort, das ehemalige MZ-Werk in Hohndorf. Damit schuf der Geschäftsführer die Basis für optimalere Betriebsabläufe und weiteres Wachstum seines Unternehmens. Realisiert werden Projekte im Sektor von Fördertechniken und Hebeanlagen für den Automobil- oder Eisenbahnbau. Als Zulieferer weiß Dirk Klädtke um die hohen Anforderungen an Fachkräfte, um im Bereich der Metallbearbeitung mit Service, Fertigungskompetenz und Nischendenken wettbewerbsfähig zu bleiben. Deshalb bildet der Diplom-Ingenieur in seinem Unternehmen jährlich etwa fünf Jugendliche aus. Dreimal in Folge – 2014, 2015 und 2016 – wurde die Klädtke Metallverarbeitung GmbH als hervorragendes Unternehmen für den Großen Preis des Mittelstandes nominiert. Zudem wurde Dirk Klädtke in diesem Jahr erneut in die Regionalversammlung Erzgebirge der IHK Chemnitz gewählt und vertritt zusätzlich die Interessen der Unternehmer in der Vollversammlung der IHK.

Benjamin Unger ist Küchenchef im Hotel Blauer Engel in Aue und lebt erzgebirgische Herzlichkeit und Gastfreundschaft im familieneigenen Unternehmen gemeinsam mit seinen Eltern und Bruder Claudius jeden Tag. Seine erzgebirgischen Wurzeln fließen nicht nur in sein Kochen ein. Die Arbeit im Prüfungsausschuss der IHK und als TV-Koch im Kabeljournal liegt dem Gastronom ebenso am Herzen wie die Vermarktung der Region. Dabei führte Benjamin Unger´s berufliche Laufbahn zunächst durch Deutschlands beste Küchen, bevor er mit zahlreichen Auszeichnungen im Gepäck ins Erzgebirge zurückkehrte und mit nur 26 Jahren die Küchenleitung im Hotelbetrieb übernahm. Nach vier Jahren wird der Gault Millau und der Michelin Restaurant Guide auf den Erzgebirger aufmerksam und bewertet seine Kochkunst mit 15 von 20 möglichen Punkten. Aktuell zählen die Restaurants, das St. Andreas und die Tausendgüldenstube, mit 17 Punkten und 3 Hauben zu den besten Küchen Sachsens. Die Häuser gehören damit zu den Top 150 Restaurants in Deutschland. Das Hotel Blauer Engel wirbt mit seiner facettenreichen Geschichte als älteste durchgängig betriebene Gastwirtschaft in Aue seit 1663. Es belebt mit Gourmet- und Livemusikveranstaltungen das kulturelle Leben im Erzgebirge.

Weitere Informationen über das Regionalmanagement Erzgebirge finden Sie unter: www.wirtschaft-im-erzgebirge.de und auf www.fachkraefte-erzgebirge.de.

Mit freundlichen Grüßen,
Sabine Schulze-Schwarz

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Als Initiative der elf größten Städte des Erzgebirges und des Erzgebirgskreises versteht sich das Regionalmanagement Erzgebirge als Dienstleister und Promoter der Region.
Im Projekt „Erzgebirge 2020“ soll das Erzgebirge durch ein aktives Regional- und Standortmarketing als Wirtschaftsstandort und lebenswerte Region in Deutschland bekannt gemacht werden.

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Das Regionalmanagement Erzgebirge ist eine Initiative des Erzgebirgskreises und elf großer Städte des Erzgebirges. Dabei versteht sich das Regionalmanagement Erzgebirge als Dienstleister und Berater, aber auch als Ideengeber und Vermarkter für die Region. Durch ein aktives Regional- und Standortmarketing soll das Erzgebirge als lebenswerte Region und als Wirtschaftsstandort in Deutschland bekannt gemacht werden, einhergehend mit dem Ziel der Fachkräftesicherung. Der Sprecher des Regionalmanagement Erzgebirges ist der Landrat des Erzgebirgskreises, Frank Vogel. Die operative Projektsteuerung übernimmt die Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH. Im Beirat, dem Wirtschaftsbeirat und den Arbeitsgruppen werden Vertreter der Partner sowie externe Fachleute über laufende Projekte informiert und arbeiten gemeinsam an deren Umsetzung.

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