Gesteigerte Erlöse und geplanter Kelterneubau

Remstalkellerei zieht positive Bilanz bei Generalversammlung 

+++ Weinstadt, den 22. Juni 2016 – Die Remstalkellerei aus dem württembergischen Weinstadt hielt am Freitag, den 17. Juni 2016 ihre 76. ordentliche Generalversammlung ab. Dort zogen die Verantwortlichen um Vorstandsvorsitzenden Manfred Felger eine positive Bilanz des Jubiläumsjahres 2015. Die umfassenden Sanierungs- und Renovierungsarbeiten der letzten drei Jahre wurden abgeschlossen und auch die gesteckten wirtschaftlichen Ziele wurden erreicht. Aufgrund von Preiserhöhungen im vergangenen Jahr blieben Absatz- und Umsatzentwicklung hinter 2014. Dies wurde für eine zukunftsorientierte Positionierung der Remstalkellerei jedoch in Kauf genommen. Auch die geplante zentrale Annahmestation ist in dieser Hinsicht ein richtungsweisendes Projekt.


Zentrale Kelter als großer Schritt in die Zukunft

Nachdem die Mitglieder bereits im vergangenen Jahr mehrheitlich für die Planung einer zentralen Traubenannahme votierten, stimmten im Frühjahr 2016 die Generalversammlungen der Ortsgenossenschaften mehrheitlich einer detaillierten Projektplanung zu. So konnte am 18. Mai 2016 der Startschuss für das Projekt „Zentrale Kelter“ fallen: Die neue Genossenschaft „Weingärtner Remstal eG“ wurde gegründet. Sie fungiert künftig als Projektträger. Die nächsten Schritte sind nun der Grunderwerb sowie Ausschreibungen für die Wirtschaftsgebäude und die Technik. „Der Kelterneubau ist ein zukunftsweisendes Projekt und ein großer Schritt für die wirtschaftliche Entwicklung der Remstalkellerei“, so Felger. „Wir bündeln damit unsere Kräfte und investieren in die Zukunft des Weinanbaus im Remstal.“ Zurzeit nutzt die Remstalkellerei noch die neun teilweise veralteten Keltern der jeweiligen Ortsgenossenschaften. Diese sind kostenintensiver und für größere Anlieferungen nicht ausgelegt.


Weinjahr 2015 beschert der Remstalkellerei herausragende Qualität

Felger zeigt sich auch rückblickend auf das Weinjahr 2015 sehr zufrieden. Die starke Trockenheit des Sommers wirkte sich zwar auf die Gesamtmenge aus, die gegenüber dem Vorjahr um fünf Prozent niedriger ausfiel. Die geernteten Qualitäten waren jedoch durchweg hervorragend, eine Eisweinlese von Rieslingtrauben mit 180° Oechsle krönte den Jahrgang 2015.


Finanzieller Spielraum und höhere Auszahlungspreise

Sämtliche Sanierungs- und Renovierungsarbeiten an den bestehenden Verwaltungsgebäuden und im Keller konnten im Jahr 2015 fertig gestellt und die Investitionen in die technische Ausstattung und den Fuhrpark abschließend getätigt werden. Die Investitionssumme über die vergangenen drei Jahre beläuft sich insgesamt auf 2,7 Millionen Euro. Für die nächsten Jahre sind – außer Ersatzbeschaffungen und Reparaturen – in diesem Bereich keine weiteren Investitionen geplant. Die Betriebskosten konnten auf dem Vorjahresniveau gehalten werden. „Der so entstehende finanzielle Spielraum wird sich auch positiv auf die Auszahlungspreise für unsere Mitglieder auswirken“, zeigt sich Felger zufrieden. Damit liegen die Auszahlungspreise der Remstalkellerei aktuell im Durchschnitt der württembergischen Genossenschaften. „Und die zentrale Kelterstation wird uns bei unserem Ziel, die Auszahlungspreise weiter zu steigern, einen großen Schritt voranbringen.“


Turnusgemäße Wahlen von Vorstand und Aufsichtsrat

Ebenfalls auf der Tagesordnung stand die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat, die mit großer Mehrheit erfolgte. Felger bedankte sich stellvertretend für das entgegengebrachte Vertrauen. In den anschließenden turnusmäßigen Wahlen wurden Vorstand Werner Schaal und die Aufsichtsräte Günter Bauer, Eckart Hubschneider, Bernhard Mayer und Jörg Ritter für weitere drei Jahre in ihr Amt gewählt. Eine Veränderung wird es auf der Position des technischen Betriebsleiters geben: Manfred Wipfler, der diese Funktion seit 1989 ausführt, verabschiedet sich zum 31.08.2017 in den Vorruhestand. Sein Nachfolger als technischer Betriebsleiter wird Jens Bolte, der aktuell für die Produkt- und Qualitätssicherung in der Remstalkellerei zuständig ist. Die Position von Manfred Wipfler in der Vorstandschaft bleibt nach seinem Ausscheiden bis zu den nächsten turnusgemäßen Wahlen unbesetzt.

Weitere Informationen zur Remstalkellerei und ihren Weinen erhalten Sie unter: www.remstalkellerei.de.






Kontakt:

Natalie Lumma
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Remstalkellerei eG
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Tel.: 07151 / 6908 0
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Seit 75 Jahren ist die Remstalkellerei das Synonym für den Weinbau im Remstal. Sie repräsentiert über 1.000 Winzerinnen und Winzer und deren Familien. Die Weine der Remstalkellerei profitieren von der besonderen Lage des Remstals – 100 Meter über dem württembergischen Durchschnitt. Deshalb sind die Weine der Remstalkellerei so fruchtbetont und sortentypisch.

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Der Kelterneubau ist ein zukunftsweisendes Projekt und ein großer Schritt für die wirtschaftliche Entwicklung der Remstalkellerei.
Manfred Felger, Vorstandsvorsitzender
Die zentrale Kelterstation wird uns bei unserem Ziel, die Auszahlungspreise für unsere Mitglieder weiter zu steigern, einen großen Schritt voranbringen.
Manfred Felger, Vorstandsvorsitzender