Forschungsgruppe zur digitalen Wirtschaft in Europa

Welchen Wert schaffen digitale Unternehmen wie Uber oder Airbnb für die europäische Wirtschaft? Wie können mehr Unternehmen Vorteile aus der Digitalisierung ziehen und wie kann die Politik Wachstum in diesem Bereich fördern?

Dies sind nur einige Fragen, mit denen sich Forscher und politische Entscheidungsträger aus 13 Mitgliedstaaten bei Readie, dem neuen europäischen Zentrum für empirische Forschung, beschäftigen werden.

Der Binnenmarkt innerhalb der EU, der Konsumenten den grenzüberschreitenden Kauf und Verkauf von digitalen Produkten und Dienstleistungen erleichtert, verlangt nach einem besseren Verständnis der digitalen Wirtschaft für politische Entscheider.

Readie – Research Alliance for the Digital Economy – wird von Google, dem RKW Kompetenzzentrum und NEMODE unterstützt und von der britischen Innovationsstiftung Nesta verwaltet und vereint die Forschungs- mit der Unternehmenslandschaft, um Trends zu identifizieren und empirische Erkenntnisse zu gewinnen.

Diese Erkenntnisse, die neue Datensätze und Fallstudien beinhalten, werden auf www.readie.eu veröffentlicht und europaweit über Fachveranstaltungen, Webinare und Workshops verbreitet. Weiterführende Informationen zu Terminen und Veranstaltungsorten sind auf der Website zu finden.

Das Forschungszentrum startet mit 40 Mitgliedern von Organisationen aus insgesamt 13 europäischen Ländern, darunter die London School of Economics and Political Science, die RSA und die Swedish Agency for Growth Policy Analysis. Interessierte Politiker, Unternehmer und Forscher erfahren unter www.readie.eu , wie sie mit Readie zusammenarbeiten oder Teil der Forschungsallianz werden können.

In einer Umfrage zum Start von Readie sagten neun von zehn befragten europäischen Politikern aus, dass Digitalisierung im kommenden Jahr „sehr wichtig” oder „wichtig” für ihre Arbeit sein wird. Allerdings gaben 47 Prozent der befragten Politiker an, dass die bisher vorliegenden Erkenntnisse zur Bedeutung der digitalen Wirtschaft nicht fundiert seien, während 40 Prozent aussagten, die verfügbaren Informationen seien nicht verständlich für die Nutzer.

Christopher Haley, Leiter des Forschungsfelds rund um Startups und neue Technologien bei Nesta und Sprecher von Readie: „Digitale Unternehmen sind der Motor der europäischen Wirtschaft, mit Firmen wie Funding Circle und BlaBlaCar verändern sie unser Verständnis von der Beschaffung von Gütern und Dienstleistungen. Weil Europa sich in Richtung digitaler Binnenmarkt entwickelt, ist es wichtig, die Größe und den Einfluss der digitalen Wirtschaft besser zu verstehen, damit Politiker ihr Wachstum und das der Gesamtwirtschaft bestmöglich unterstützen können.”

In den kommenden zwölf Monaten wird Readie die Ausgestaltung der digitalen Wirtschaft, den Anstieg und die Rolle von Startups und Scaleups, die Geschäftschancen, die mit Open Data verbunden sind, und den Einfluss von der digitalen auf die traditionellen Industrien erforschen.

Mehr über Readie erfahren Sie auf www.readie.eu .

Bemerkungen:

Readie befragte im September und Oktober mehr als 70 europäische politische Entscheidungsträger aus über 25 EU-Mitgliedstaaten sowie der Europäischen Kommission.

Über Readie:

Readie ist Europas Forschungsallianz für eine digitale Wirtschaft. Readie ist ein Evidenz-Zentrum, das von der britischen Innovationsstiftung Nesta verwaltet und von Google, dem RKW Kompetenzzentrum und NEMODE, einer Initiative im Rahmen des Forschungsprogramms Digitale Wirtschaft des Research Councils UK, unterstützt wird.

Readies Mission ist es, Politikern und Entscheidungsträgern Zugang zu validen und relevanten Erkenntnissen zum wirtschaftlichen Einfluss und den Möglichkeiten von digitalem Unternehmertum und Innovationen in Europa zu verschaffen.

Für Medienanfragen kontaktieren Sie bitte Laura Scarrott, Presseabteilung Nesta: laura.scarrott@nesta.org.uk +44 (0)207 348 2697

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