Fast jede zweite Schweizer Finanzabteilung hat offene Stellen

Arbeitsmarktstudie 2016 von Robert Half: Finanzanalysten, Auditoren und Finanzbuchhalter am schwierigsten zu finden

Zürich, 02. Februar 2016 – Fast die Hälfte der Schweizer Unternehmen (44 %) will im ersten Halbjahr 2016 offene Stellen im Finanz- und Rechnungswesen nachbesetzen – deutlich mehr als im zweiten Halbjahr 2015 (32 %). Ein Drittel (33 %) rechnet mit der Schaffung neuer Stellen. Insgesamt planen damit 77 % der Schweizer CFOs Personal einzustellen. Das zeigt die aktuelle Arbeitsmarktstudie des spezialisierten Personaldienstleisters Robert Half, an der 100 CFOs in der Schweiz teilgenommen haben.

„Allmählich kehrt wieder Zuversicht in die Schweizer Wirtschaft ein. Die Exporte erholen sich langsam, der Inlandskonsum hält sein Niveau, so dass sich die Konjunkturlage nach dem schwierigen letzten Jahr 2016 verbessern dürfte,“ resümiert Sven Hennige, Senior Managing Director Central Europe & The Netherlands bei Robert Half. „Um das erwartete Wachstum zu stemmen, benötigen die Unternehmen unbedingt eine personell stark aufgestellte Finanzabteilung. Die Einstellung qualifizierter Mitarbeiter hat daher höchste Priorität für CFOs in der Schweiz.“

Mehr Mitarbeiter für neue Projekte benötigt

Bei zwei Dritteln der Unternehmen sind neue Projekte (64 %) der Hauptgrund für die hohen Einstellungsabsichten. Etwa jedes dritte Unternehmen möchte das Geschäftswachstum vorantreiben (33 %) oder neue Märkte erschliessen (27 %).

„Wie unsere Arbeitsmarktstudie zeigt, sind in fast jedem zweiten Unternehmen in der Finanzabteilung Stellen unbesetzt. Damit bleibt Arbeit entweder liegen oder muss durch den Mehraufwand von Kollegen geleistet werden. Auf Dauer gefährdet dies die Umsetzung von wichtigen Projekten, die das Geschäftswachstum vorantreiben sollen. Ausserdem können Expansionspläne bei fehlendem Personal nicht oder weniger schnell realisiert werden“, erläutert Sven Hennige.

Mangel an Finanzprofis

Durch den hohen Personalbedarf wird es herausfordernder, passende Experten zu finden: Die Mehrheit der befragten CFOs (77 %) findet es schwierig oder sehr schwierig, Finanzfachkräfte zu rekrutieren. Der Hauptgrund liegt für 38 % der Befragten in einem Mangel von Fachkräften mit Spezialwissen oder für Nischenbereiche. 30 % kritisieren die fehlenden kaufmännischen und betriebswirtschaftlichen Kenntnisse von Bewerbern.

„Vor allem in den Bereichen Finanzanalyse (34 %), Audit (21 %) und Finanzbuchhaltung (19 %) haben CFOs aktuell die grössten Schwierigkeiten, qualifiziertes Personal zu finden,“ so Sven Hennige. „Erschwerend kommt hinzu, dass Wunschkandidaten aus allen Finanzberufen zwischen mehreren Jobangeboten wählen können. Oft springen Bewerber im letzten Moment noch ab, weil das Konkurrenzangebot attraktiver war. Dieses Risiko können Unternehmen mit der Unterstützung von spezialisierten Personaldienstleistern vermeiden. Sie kennen den Markt sehr gut und verstehen es, den richtigen Bewerber zu finden und ihn für das Unternehmen zu gewinnen.“

Schweizer CFOs sind optimistisch

Etwa zwei Drittel der befragten Finanzmanager zeigen sich laut Studie zuversichtlich, dass sich die Konjunktur 2016 verbessern wird. Optimistischer sind die CFOs sogar in Bezug auf das Wachstum des eigenen Unternehmens: 73 % erwarten in diesem Jahr eine positive Entwicklung.

„Auch wenn die Konjunkturaussichten vorsichtiger als noch letztes Jahr eingeschätzt werden, glauben die Schweizer Finanzmanager weiter an eine positive Entwicklung – besonders in Bezug auf das eigene Unternehmen“, sagt Sven Hennige. „Wie gut es in den nächsten Monaten gelingt, passende Fachkräfte einzustellen und nachhaltig an das Unternehmen zu binden, wird den Unternehmenserfolg massgeblich beeinflussen.“

Über die Arbeitsmarktstudie:

Die von Robert Half entwickelte Arbeitsmarktstudie wird jährlich in sechzehn Ländern erhoben: Australien, Belgien, Brasilien, Chile, Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Hongkong, Japan, Neuseeland, Niederlande, Österreich, Schweiz, Schanghai, Singapur, Vereinigte Arabische Emirate. Die Befragung wurde im Dezember 2015/ Januar 2016 von einem internationalen, unabhängigen Meinungsforschungsinstitut weltweit unter 2.135 CFOs, davon 100 in der Schweiz, durchgeführt. Weitere Ergebnisse der Studie senden wir Ihnen auf Anfrage gerne zu.

Für Pressegespräche steht Ihnen Sven Hennige, Senior Managing Director bei Robert Half, gerne zur Verfügung. Zur Terminvereinbarung kontaktieren Sie bitte Alenka Mladina, Tel. +49 (0)89 5454 260 18 oder alenka.mladina@roberthalf.de oder Gabriela Mair, Tel. +43 (0)1 408 57 94 oder g.mair@procomm.biz.

Die Pressemitteilung können Sie unter http://www.roberthalf.ch abrufen. Dort finden Sie auch Informationen zu früheren Studien.

Hinweis für die Redaktion:

Robert Half ist ein weltweit tätiger, spezialisierter Personaldienstleister für Fach- und Führungskräfte im Finanz- und Rechnungswesen, IT sowie Assistenz- und kaufmännische Berufe. http://www.roberthalf.ch/ueber-uns



Pressekontakt:
Robert Half
Herzog-Wilhelm-Strasse 26
80331 München

Alenka Mladina
T: 49 (0) 89 545 426 018
E: alenka.mladina@roberthalf.de

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Allmählich kehrt wieder Zuversicht in die Schweizer Wirtschaft ein. Die Exporte erholen sich langsam, der Inlandskonsum hält sein Niveau, so dass sich die Konjunkturlage nach dem schwierigen letzten Jahr 2016 verbessern dürfte. Um das erwartete Wachstum zu stemmen, benötigen die Unternehmen unbedingt eine personell stark aufgestellte Finanzabteilung. Die Einstellung qualifizierter Mitarbeiter hat daher höchste Priorität für CFOs in der Schweiz.
Sven Hennige, Senior Managing Director Central Europe & The Netherlands bei Robert Half